Party Thieves
Seit geraumer Zeit veröffentlichen die Braunschweiger Loudog ihren swingenden Skapunk mit starker Reggae-Betonung unter der Creative Commons by-nc-sa-Lizenz, sprich: downloaden und weiter verbreiten ausdrücklich erlaubt. Anlässlich der ersten "37cc - Free! Music! Week" empfiehlt das Musikforum der Stadtbibliothek den 2006 erschienenen Erstling "Party Thieves". Highlight des energetischen Debüts ist der einzige in deutscher Sprache gesungene Song "Das Boot"...
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Er ist so etwas wie der Creative Commons-Papst in der Musik: Josh Woodward. Er verschenkt sein gesamtes musikalisches Schaffen und stellt es unter einer cc-by-Lizenz zum freien Download, zur Verbreitung und Bearbeitung, ja sogar zur kommerziellen Weiternutzung ins Netz.
Der amerikanische Singer-Songwriter nennt seine Musik dann selbst "Creative Commons Acoustic Rock", lässt es aber auf Alben wie "Dirty Wings" (2007) schon mal etwas mehr krachen.
In den Staaten hat er auf diesem Wege so schon einiges an Bekanntheit gewonnen und sich gute Auftrittsmöglichkeiten sichern können.
Wer dennoch nicht auf das physische Medium verzichten will, kann über den Shop seiner Webseite auch CDs bestellen. Den Preis legt man dann übrigens selbst fest. Mutiges Konzept, doch der ein oder andere ehrliche Hörer honoriert dies mit mit barer Münze; schließlich kauft man hier nicht die Katze im Sack.
"Yes, you can freely download and share all 150 of my songs." heißt es da auf seiner super aufgemachten offiziellen Seite, wo man auch alle Stücke anhören und herunterladen kann:
http://www.joshwoodward.com/music/
Weitere Informationen zur "37cc Free! Music! Week" unter http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/projekte/37cc_-_free_music_week
Öffentlichkeitsarbeit in Kindergarten und Kita
Öffentlichkeitsarbeit ist auch für Kindereinrichtungen ein wichtiges Thema, um das Profil der jeweiligen Einrichtung nach außen zu tragen. In diesem übersichtlich gegliederten Leitfaden werden neben Basisinformationen praktische Arbeitsmaterialien und Anregungen vorgestellt.
Milhaven
Tag 2 der ersten 37cc - Free! Music! Week. Um ihre Musik noch bekannter zu machen, verschenken Milhaven ihr aktuelles Album "Milhaven". Aus ihrer klanglichen Nähe zu anderen Postrock-Bands machen sie gar keinen Hehl und bringen die Sache dennoch ganz gut auf den Punkt, denn bei ihnen geht es um clevere Songstrukturen und dichte Stimmungen:
"This is classical Postrock, slightly experimental but eventually nothing else than sophisticated Pop music. Sure Milhaven might sound like Explosions in the Sky or Do Make Say Think every once a while. However, what makes them strong and unique is songwriting and integrity." (Quelle: archive.org)
"Milhaven" wurde unter einer cc-by-nc-sa-Lizenz veröffentlicht.
Hier kostenlos anhören und downloaden via www.archive.org.
Little Paris - ein Film von Miriam Dehne
Lunas Leidenschaft ist das Tanzen. Doch noch steht sie vor einem
Scherbenhaufen, der ihr alle Wege zur Verwirklichung ihres Traumes zu versperren scheint: eine gescheiterte Beziehung, miese Jobs und das Leben in einer Kleinstadt. Erst als sie dem Tänzer G begegnet, wagt sie es, den Teufelskreis der Lethargie zu durchbrechen, und trainiert mit ihm zusammen für höhere Ziele: zunächst für einen Auftritt in einer Großraumdisco, der der Schlüssel für ein Musikvideo-Casting in Berlin werden könnte. Wären da nicht wieder ihre Zweifel.
Simons Geheimnis
Eigentlich sollte Simon für den Französischunterricht nur einen
Zeitungsartikel übersetzen. Doch dann macht er die schreckliche Geschichte zu seiner eigenen, behauptet, sein Vater wäre der Terrorist gewesen, der seine schwangere Frau mit einer Bombe auf dem Flug nach Israel mit allen Passagieren in den Tod schicken wollte. Simons Geständnis löst an der Schule und in Internet-Chatrooms hitzige Diskussionen aus. Hinter der Provokation steht der Tod seiner Eltern, vor allem die Rolle des Vaters, den sein Großvater als Mörder diffamierte. (Quelle: Videomarkt)
Kleine LESELUST ganz groß
Chemnitzer Literaturtage 9. – 28. April 2010
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Das Programm
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Dirk Sager: Stefan Heym - Zeuge des Jahrhunderts
Stefan Heym, 1913 in Chemnitz geboren, war ein couragierter Beobachter seiner Zeit, der in seinem Werk die Schlüsselthemen seines grausigen Jahrhunderts aufgriff und aufhellte, ohne sich von den Mächtigen blenden zu lassen. Sein Werk zeigt ihn nicht nur als großartigen Schriftsteller sondern auch als aufrechten Bürger, dessen Botschaft für die Nachwelt nicht an Bedeutung verloren hat.
Dirk Sager zählt zu den renommiertesten deutschen Fernsehjournalisten. Er war ZDF-Korrespondent in der DDR, anschließend Korrespondent in den USA und in Russland tätig.
Veranstalter: Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft e.V. und Stadtbibliothek Chemnitz
Foto: Alexandra Kinga Fekete
Freitag, 9.April, 19:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €
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Friedensreich, ein Doitschlandabend
Eine musikalische Lesung mit Katja Riemann und Arne Jansen
Was ist los in Schrebergärten, Boutiquen, im Theater, unter Journalisten und Ökos, in der Bahn und anderswo? Im Osten wie im Westen?
Katja Riemann singt, spielt und liest Texte zum Thema „Deutschland“ - sensibel und mitreißend, komisch und schwermütig, sehnsüchtig und hoffnungsvoll.
Der brillante Jazzgitarrist Arne Jansen (spielte u.a. mit Paul Van Dyk, Gitte Haenning, Tim Fischer) begleitet sie zu Texten von Sibylle Berg, zur Musik von Josè Gonzàlez, Rammstein, Cat Power und Knorkator.
Katja Riemann ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands. Für Ihre Rollen erhielt Sie u. a. je dreimal den Deutschen Filmpreis und den Bayrischen Filmpreis, je zweimal den Bambi und die Goldene Kamera sowie den Goldenen Löwen von Venedig. Für den Soundtrack zum Film „Bandits“, den sie gemeinsam mit Jasmin Tabatabai und Nicolette Krebitz geschrieben hat, bekam sie 1997 die Goldene Schallplatte.
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Foto: Bothor
Sonnabend, 10. April, 20:00 Uhr
Das TIETZ, Foyer
Eintritt: 15,- / ermäßigt 12,- €
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Jürgen Neffe: Darwin - Das Abenteuer des Lebens
Biografie, Reisebericht, Wissenschaftsreport
Fünf Jahre erkundete Charles Darwin ab 1831 auf seinem Segelschiff, der „Beagle“, die Erde und revolutionierte mit seinen dabei gewonnenen Erkenntnissen das Bild vom Leben. Er ging als Gottesgläubiger und kehrte als Begründer der Evolutionstheorie zurück. Der promovierte Biologe und Journalist Jürgen Neffe reist auf Darwins Spuren zu abgelegenen Inseln, durchstreift Urwälder, trifft Indianer, Naturschützer und Genforscher.
Immer im Sog der Grundfrage nach dem Geheimnis des Lebens. Da lässt sich am Strand von Rio über sexuelle Auslese nachdenken oder bei einem Ritt durch Patagonien über die natürliche Zuchtwahl. Ein Roadmovie über die Erforschung des Lebendigen – gesättigt von Erkenntnislust und Abenteuer, aufregend und im Bann jener Kraft, die das Leben dereinst auf den Weg brachte und die wir bis heute nicht zureichend kennen.
Foto: privat
Veranstalter: Universitätsbibliothek Chemnitz und Studentenwerk Chemnitz-Zwickau
Montag, 12. April, 19:00 Uhr
TU Chemnitz, Altes Heizhaus, Str. der Nationen 62
Eintritt frei
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Clemens Meyer: Gewalten - Ein Tagebuch
Clemens Meyer schreibt ein Tagebuch über die Gewalten unserer Zeit: Eine Stadt sucht ihren Mörder, Jubel beim Pferderennen, der beste Freund liegt im Hospiz. Ein Hund stirbt. Endlose Zahlenreihen fließen über einen Bildschirm in einer menschenleeren Fabrikhalle. Die psychiatrische Notaufnahme wird zur Endstation einer heillosen Nacht. Roh, unheimlich und geheimnisvoll ist die Welt, durch die wir täglich gehen. Clemens Meyer entwirft Szenen von großer poetischer Kraft und verstörender Klarheit. Ein Jahr lang erkundet er Seelenlandschaften, reale Orte und imaginäre Welten. Er erzählt von Alpträumen, jubelnder Euphorie und dem Irrwitz unseres Lebens.
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman „Als wir träumten“, für den er zahlreiche Preise erhielt. 2008 folgten die Erzählungen „Die Nacht, die Lichter. Stories“, die unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurden.
Moderation: Prof. Bernd Leistner
Veranstalter: Förderer der Stadtbibliothek Chemnitz e.V.
Dienstag, 13. April, 19:30 Uhr
Cafè im TIETZ
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €
Foto: Jürgen Bauer
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Günther Drommer: Erwin Strittmatter und der Krieg unserer Väter
Kaum war der Medienrummel um die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass abgeklungen, gab es einen neuen Skandal. Diesmal betraf es den ostdeutschen Schriftsteller Erwin Strittmatter. Nach Recherchen des Publizisten Werner Liersch wird Strittmatter vorgeworfen, im Nationalsozialismus Mitglied eines Ordnungspolizei-Regiments gewesen zu sein. Aber der politische Umgang mit diesen Enthüllungen warf auch ein
bezeichnendes Licht auf die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Ost und West. Drommer nimmt den Fall Strittmatter zum Anlass, die aktuelle Sicht auf die deutsche Geschichte zu untersuchen. Er hat einen sehr persönlichen Text über die Schuld der Väter-Generation und das Verhältnis der Nachgeborenen dazu geschrieben.
Günther Drommer, geboren 1941, arbeitete als Dramaturg beim DDR-Fernsehen, als Lektor und Herausgeber zahlreicher Publikationen. Er ist Autor einer Strittmatter-Biografie.
Veranstalter: Volkshochschule Chemnitz und Verlag Das Neue Berlin
Mittwoch, 14. April, 19:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt 6,- / ermäßigt 4,- €
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Sax Royal: Eine Lesebühne rechnet ab
Die Lesebühne Sax Royal zählt zu den erfolgreichsten Lesebühnen außerhalb Berlins. Seit Januar 2005 lockt sie Monat für Monat über hundert Zuschauer mit immer neuen Geschichten, Gedichten, Songs, Hörspielen und Kurzfilmen ins Kulturzentrum Scheune im Herzen der Dresdner Neustadt.
Foto: Christiane Michel
Das Besondere an der Lesebühne Sax Royal ist ihre Vielfalt: Geschichten und Gedichte, Tiefsinn und Hochkomik, humoristischer Ausbruch und politischer Anspruch schließen sich nicht aus, sondern finden zueinander wie die Faust und das Auge.
Sax Royal sind die Autoren Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth.
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Freitag, 16. April, 20:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 4,- / ermäßigt 2,- €
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Juli Zeh: Corpus Delicti
Lesung mit Juli Zeh und Wenzel Banneyer
Juli Zeh entwirft in „Corpus Delicti“ das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert. Sie zeichnet ein System, das alle und alles kontrolliert. Gesundheit ist zur höchsten Bürgerpflicht geworden. Die „Methode“ verlangt ein festes Sportpensum ebenso wie die Abgabe von Schlaf- und Ernährungsberichten. Buchstäblich über jeden Schritt seiner Bürger ist dieser Staat informiert.
Juli Zeh wurde 1974 in Bonn geboren. Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Aufenthalte in New York City und Krakau. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Bücherpreis.
Foto: David Finck
Wenzel Banneyer wurde 1975 in Aachen geboren. Seit der Spielzeit 08/09 arbeitet er am Chemnitzer Schauspiel und ist dort unter anderem als Enrique Font in „Die Grönholm-Methode“ und als Schupo Alfons Klostermeyer in Ödön von Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“ zu sehen.
Moderation: Michael Hametner, Literaturredakteur MDR FIGARO
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Foto: privat
Mittwoch, 21. April, 19:30 Uhr
Das TIETZ, Neue Sächsische Galerie
Eintritt: 6,- / erm. 4,- €
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Judith Hermann: Alice
"Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben. Es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders." Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt.
Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. 1998 erschien ihr erstes Buch „Sommerhaus, später“, dem eine außerordentliche Resonanz zuteil wurde. 2003 kam der Erzählungsband „Nichts als Gespenster“ heraus. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das deutsche Kino verfilmt. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.
Foto: Jürgen Bauer
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Donnerstag, 22. April, 19:30 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €
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1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.
Pflück` dir ein Gedicht – Pflück` dir eine Geschichte
Gedichte und Kurzgeschichten hängen zum Welttag des Buches im Eingangsbereich der Zentralbibliothek auf einer Wäscheleine. Die Aktion hat Tradition. Bereits seit elf Jahren stellen Mitglieder des 1. Chemnitzer Autorenvereins der Stadtbibliothek ausgewählte Liebesgedichte, Sinnsprüche und kurze Erzählungen zur Verfügung. Abpflücken und mit nach Hause nehmen ist ausdrücklich erwünscht.
Freitag, 23. April, 10:00 – 20:00 Uhr
Stadtbibliothek im TIETZ, Eingangsbereich
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España en el corazón
Texte und Musik aus dem Herzen Spaniens. Zweisprachige Vorlesung spanischer Gedichte mit Live-Musik und spanischen Tapas.
Foto: Uwe Duwald, pixelio
Veranstalter: Volkshochschule Chemnitz, Café im Tietz und Asociación
Amistad - Kulturverein für die spanische Sprache e. V.
Freitag, 23.04., 19.00 Uhr
Cafè im TIETZ
Eintritt: 12,50 € (für Programm und Buffet)
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Chemnitzer Büchermeile am 24.04., 14:00 - 19:00 Uhr
Schriftsteller, Literaturvereine, Zeitschriften, Verlage und Antiquare aus Chemnitz und Umgebung präsentieren sich mit einem Büchermarkt, Lesungen und Gesprächen vor der Kulisse des Versteinerten Waldes.
Großes Leseprogramm:


14:00 Uhr, Po(e)saunenstunde mit Günter Saalmann und dem Bläsersextett Brazz
14:30 Uhr Regina Röhner: „Tomatenbüchlein, Klaus Walther liest Erzählungen von Edgar Hahnewald, Wolfgang Eckert: „Das Ferne Leuchten der Kindheit“
15:00 Uhr, Leela Wang: "Sommerferien in Peking"
15:20 Uhr, Peter Segler: „Winke Winke Luise!“
15:40 Uhr, Autorengemeinschaft WORT e.V., "Wortschätze“
16:05 Uhr, Carsten Krankemann: „Rhododendrongrüne Olivengedanken“ / Jan Lipowski: „Montagslaune: Geschichten für anhaltend gute Laune!“
16:25 Musik Brazz
16:40 Uhr, Dr. Marion Uhlig:
"Zwischen optischen Geräten, Skizzenblock und Zeichenblatt"
17:00 Uhr, neue Texte vom 1. Chemnitzer Autorenverein
17:25 Uhr, Hans Brinkmann: „Knicken“, Gedichte
Anisschnaps literarisch serviert von Ria Übü
17:50 Uhr, Frank Elstner liest aus John Okute Sicas „Das Wunder vom Little Bighorn“
18:10 Uhr, neue Bücher aus dem ClauS Verlag
18:30 Uhr, Andreas Eichler: "Der romantische Nachtprophet.“
18:45 Uhr, Lemmy, Lemmy & Lemmy: Metal Pöetry
mit Christian Kolb, Iris Keller, Peter Müller, Bernice Rahel Kässler,
Frank Weißbach und Tom Schilling
Extras:
- Musikalische Umrahmung mit dem Bläsersextett Brazz und der Band Solche
- Bewertung antiquarischer Bücher
- Kaffee, Kuchen und Likörchen
Sonnabend, 24. April, 14:00 – 19:00 Uhr
Das TIETZ, Foyer
Eintritt frei
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Die 10. Campus-Lesenacht lädt ein zum Lesen, Musizieren und Plaudern.
Literatur wird auch in diesem Semester an der TU Chemnitz wieder zum Erlebnis. Die Gestaltung des Abends liegt dabei in der Hand aller Anwesenden selbst. Gemeinsam wird gelesen - Fremdes und Eigenes genauso wie Altes und Neues, in welcher Sprache auch immer. Das spontane Musizieren hat schon Tradition: Instrumente und Gesang sind willkommen. Aber auch gemeinsame Diskussionen folgen in fließendem Wechsel.
Foto: Ulrike Brummert
Veranstalter: Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz, Studentenwerk Chemnitz- Zwickau und Buchhandlung Universitas
Mittwoch, 28. April, 19:00 Uhr
Campus Reichenhainer Straße, Neue Mensa, Sachsenstube
Eintritt frei
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Chaim Noll: Der goldene Löffel
Chaim Noll liest aus seinem Buch und berichtet über seine Übersiedlung nach Israel.
Ein junger Mann in der DDR in den Siebziger Jahren. Sein Vater ist Funktionär, es geht ihm überdurchschnittlich gut, dass die Ehe der Eltern bröckelt, interessiert ihn kaum. Er verbringt die Tage im Haus der Künstlerfamilie seiner Freundin, die Mutter zieht Strippen von Ost nach West. Alle haben sich eingerichtet. Doch bald kommt dem jungen Mann die Liebe dazwischen, und Fragen stellen sich ihm, die ihn zu etwas ganz anderem werden lassen als einem hoffnungsvollen und begeisterten Kandidaten der Partei. Chaim Noll zeichnet in diesem erstmals 1989 erschienenen Roman ein Panorama der untergehenden DDR. Er erzählt von den Vergünstigungen der Parteifunktionäre, aber auch von ihren Ängsten, Beklemmungen und dem Willen, sich zu widersetzen. Von den Mechanismen, die Menschen zerstören, sie in Paranoia, in den Alkohol, ins Mitläufertum drängen – nicht nur in der DDR.
Chaim Noll wurde 1954 als Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater ist der Schriftsteller Dieter Noll („Die Abenteuer des Werner Holt“). Er verweigerte den Wehrdienst und verließ bald darauf, 1983, die DDR. 1991 ging er mit seiner Familie nach Rom. Seit 1995 lebt er in Israel.
Veranstalter: Volkshochschule Chemnitz und Judentum begegnen e.V.
Foto: privat
Mittwoch, 28. April, 19:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €
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Leselust für Kinder
Prinzessin Knöpfchen - eine musikalische Lesung für Kinder mit Sybille Hein
Prinzessin Knöpfchen langweilt sich. Sie langweilt sich so furchtbar, dass ihr sogar ein Erdbeben wie gerufen kommt. „Endlich passiert mal was!“ jauchzt sie, schießt auf einem Sofakissen durchs Fenster und landet mitten in dem ersehnten Abenteuer!
Sybille Hein illustriert und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, allein dreimal wurde ihr der österreichische Kinderbuchpreis verliehen. Wenn sie gerade keinen Stift in der Hand hält, tourt sie mit ihrem Kabarett „Sybille und der kleine Wahnsinnige“ (das vermutlich niedlichste Kleinkunstduo der Welt/taz) durchs Land oder flitzt mit ihrem Sohn Mika durch Berlins Sandkisten.
Foto: privat
Samstag, 24. April, 15:30 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 3,- / Kinder 2,- € / Familienkarte 5,- €
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Vorlesen: „Auf leisen Sohlen…“
„…vorgetragen für alle mit gespitzten Ohren“ heißt es jeden Dienstag und Samstag in der Stadtbibliothek. Unsere Vorlesepaten lesen spannende Geschichten für Kinder von fünf Jahren an.
dienstags 16:30 Uhr und samstags 11:00 Uhr
Stadtbibliothek im Tietz, Kinderwelt, Eintritt frei
Dienstag, 27. April, 16:30 Uhr
Stadtteilbibliothek im Vita-Center, Wladimir-Sagorski-Str. 20, Eintritt frei
Donnerstag, 29. April, 16:30 Uhr
Stadtteilbibliothek im Yorckgebiet, Scharnhorststraße 11, Eintritt frei
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Kartenvorverkauf
TIETZ-Information
Mo – Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr
Tel: 0371 488 4266
Internet: www.dastietz.de
Email: service@dastietz.de
ChemNetzBib - die digitale Ausleihe Ihrer Stadtbibliothek
Was sind eBooks, eAudio, eVideo und ePaper? Wie lade ich geliehene Dateien auf meinen PC, mein Handy, Mp3-Player oder eBook-Reader?
Eine Informations- und Ausprobierveranstaltung mit Bibliothekarin Katrin Kropf. Dauer ca. 1 h
Donnerstag, 11. März, 18:00 Uhr, Stadtbibliothek im TIETZ, Treffpunkt PC-Point, Eintritt frei
Anmeldungen unter Tel. 488 4222 erbeten.

Bild: divibib.com
Am 7.12.2009 startete die Stadtbibliothek ihre virtuelle Zweigstelle
unter dem Namen "ChemNetzBib - Medien digital". Bibliothekskunden können fortan bequem von zu Hause aus oder unterwegs rund um die Uhr eBooks, eAudios, eVideos und ePapers ausleihen.
So einfach geht's: Anmelden, eMedien herunterladen und auf dem eigenen Rechner nutzen. Die Datei kann nach der angegebenen Ausleihdauer nicht mehr aufgerufen werden und steht dann für den nächsten Kunden zum Download zur Verfügung. Eine Mahngebühr fällt nicht mehr an.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter
ChemNetzBib
The Jazz Farm
Anlässlich der ersten Free! Music! Week beteiligen wir uns am #musicmonday an der Unterstützung so genannter "freier Musik", in diesem Falle ist das Jazz der recht entspannten, loungigen Gangart:
Oprachina aus Italien haben ihr Debütalbum unter eine Creative Commons-Lizenz (cc-by-sa) gestellt und bieten es über Jamendo nun jedermann zum freien Download an.
Skulpturen und Plastiken in der Chemnitzer Innenstadt
Nach dem Chemnitzer Autorenlexikon stellt die Stadtbibliothek nun ihr zweites Wiki vor. Das neue "Mitmachverzeichnis" ist ein erster Versuch, die vielen Skulpturen und Plastiken in der Chemnitzer Innenstadt zu erfassen, wiederauffindbar zu machen und mit Hintergrundinformationen zu versehen:
„Viele Leute fragen in der Stadtbibliothek nach, wenn sie in der Stadt eine Skulptur/Plastik sehen. In der Regel wollen sie dann wissen, wie sie heißt, wer sie gemacht hat, was sie darstellen soll etc.
Es ist dann schwierig etwas zu finden, wenn der Kunde lediglich das Werk beschreiben kann.“,
so Nancy Richter, die zusammen mit Peggy Hartmann das Wiki als Abschlussprojekt für die Berufsschule erarbeitete. Die Anregung kam dabei aus dem Team Wissenschaft & Technik; besonders an der Regionaltheke häuften sich die Anfragen nach den Werken auf Chemnitz' Straßen.
„Die gesamte Stadt zu erschließen, hätten wir nicht geschafft. Deshalb haben wir unser Gebiet auf die Innenstadt eingegrenzt. Selbst das hat sich mit über 100 Kunstwerken als Riesenprojekt herausgestellt.
Zuerst haben wir natürlich geschaut, was im Katalog der Stadtbibliothek zu Skulpturen und Plastiken in Chemnitz so zu finden ist. Es gibt zwei Karten zu Skulpturen und Plastiken in der Innenstadt - da kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Sie sind aber zum Teil fehlerhaft und veraltet. Deshalb sind wir wirklich mit diesen Stadtplänen in der Hand die Stellen abgelaufen und haben geschaut, was noch steht oder eventuell neu dazugekommen ist. Leider hat nicht jedes Kunstwerk eine Plakette, welche Titel und Künstler ausweist.
Für das Finden von Zeitschriftenartikeln war dann das Archiv der Freien Presse eine sehr große Hilfe - mit der Datenbank ab dem Jahr 2000 und Ausschnitten (z.B. zu Künstlern) aus der Zeit davor. Auf das Stadtplanungsamt, das viele der Kunstwerke im Stadtgebiet betreut, wurden wir leider recht spät aufmerksam. Aber sie konnten uns noch bei den meisten unbekannten Werken weiterhelfen.“
"Die Neue Sächsische Galerie hat uns am Ende noch Einblick in ihr Archiv (aus Zeitungsartikeln, Biografien zu einzelnen Künstlern) gegeben.. Hätten wir das vorher geahnt, wären wir etwas schneller vorangekommen",
fügt Peggy Hartmann hinzu. Zusammen mit Patrick Schulze ist sie auch für die Fotos der Ausgangsversion verantwortlich. Wichtig ist ihr dabei, dass die Fotos vor allem die Wirklichkeit wiederspiegeln, weswegen der künstlerische Aspekt beim Fotografieren auch in den Hintergrund getreten ist. Nützlich ist es aber auch, Details abzulichten, die den Leuten eventuell in Erinnerung geblieben sind.
"Ich finde, die Infos als Wiki aufzubereiten um ein ganzes Stück sinnvoller als bei einem Buch, da sich im öffentlichen Raum doch schon allein aufgrund von Bauarbeiten und Vandale (oder Diebstahl) schnell was ändert und Skulpturen hin und wieder vom Erdboden verschluckt werden."
Die Stadtbibliothek moderiert dabei weiterhin das Projekt und lädt jeden ein, an der Aktualität und Vollständigkeit der Informationen zu den vielen vermeintlich namen- und herkunftslosen Skulpturen und Plastiken der Chemnitzer Innenstadt mitzuwirken.
Das Wiki bietet auch viele Sucheinstiege. Neben den Namen der Künstler und Kunstwerke ist es zum Beispiel auch möglich, auf dem Stadtplan zu stöbern. Soll eine Skulptur auf dem Plan neu verzeichnet werden, müsste man sich aber an den Admin wenden.
Mit dem Skulpturenprojekt haben die fleißigen Azubienen, die übrigens sachsenweit die Besten ihres Jahrganges waren, bereits im September 2007 angefangen. Die Projektarbeit – Zusammentragen der Informationen und Fotos sowie das Anreichern selbiger mit nützlichen Suchverzeichnissen - dauerte bis April 2008 und bedeutete für die beiden viele Besuche bei der Freien Presse und hin und wieder kalte Füße im Magazin der Stadtbibliothek. Erst danach entstand das Wiki mit der Möglichkeit für jeden, das Verzeichnis um Einträge zu erweitern und Änderungen vorzunehmen.
Das Wiki findet Sie künftig im Menüpunkt "Digitale Bibliothek" > "Skulpturen und Plastiken in der Chemnitzer Innenstadt".







Musikpirat
Ist ja cool, wer hier alles mitmacht. :) Könnt ihr als URL http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/projekte/37cc_-_eine_woche_freie_musik...
Markus
Vielen Dank für die Info - werde das bei uns berücksichtigen, sofern ein Eintrag dafür vorhanden ist (s. Link...
Katrin Kropf
Liebe Familie Heine, vielen Dank für Ihre netten Worte; wir freuen uns mit Ihnen! :-) Zu danken...
Silke Heine
Liebes Team der Stadtbibliothek Chemnitz, ich finde es super, dass unsere wirklich tolle Stadtbibliothek...
Ralf Lippold
Es war wunderbar am Montag im Tietz :-) Danke für die Organisation und Raumstellung. Es ist schön...