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Abgesagt! Eröffnung der 8. Literaturtage LESELUST

09.03.2020 von Uwe Hastreiter

Die Stadt Chemnitz hat entschieden, ab 14. März 2020 bis
einschließlich 13. April 2020 die öffentlichen städtischen
Einrichtungen zu schließen. Dies betrifft auch das TIETZ

Die 8. Literaturtage LESELUST können daher nicht im geplanten
Zeitraum vom 18. März bis 4. April 2020 stattfinden.

Wir bemühen uns um einen Ersatztermin, können aber aktuell nochnicht sagen ob und wann die Literaturtage wiederholt werden können.Rückerstattung Tickets:Alle gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.Zur Zeit ist das TIETZ und damit auch der Ticketverkauf geschlossen. NachÖffnung des Hauses, voraussichtlich nach dem Osterwochenende ab 23.04.,können Sie Ihre Tickets am Informationstresen zurückgeben.

 

Literarisches Chemnitz- Eröffnung der 8. Literaturtage LESELUST

Termin: Mittwoch, 18. März 2020, 19 Uhr

Ort: TIETZ | Veranstaltungssaal | Moritzstraße 20

Eintritt: 8 / ermäßigt 6 €

Vorverkauf: Informationstresen im TIETZ, Tel.: 0371 488 4366

Diana Feuerbach, Kirsten Fuchs und Burkhard Müller sind in ihren Biografien mit Chemnitz verbunden. Sie lesen aus ihren aktuellen Büchern und sind im Gespräch mit dem Literaturkritiker Michael Hametner. Zur Sprache kommt auch, was die drei Autor*innen mit unserer Stadt verbindet.

Das junge Chemnitzer Jazz-Ensemble Improjekt begleitet die Lesung musikalisch.

Diana Feuerbach, „Monsieur Beauchamp erinnert sich“, Kurzgeschichte

Kirsten Fuchs,  „Signalstörung“, Erzählungen

Burkhard Müller, „Deutsche Grenzen - Reisen durch die Mitte Europas“, Reportagen, zusammen mit Thomas Steinfeld als Ko-Autor

Michael Hametner, Moderation

Diana Feuerbach wurde in  Stollberg im Erzgebirge geboren und ist in Karl-Marx-Stadt  aufgewachsen. Sie ist Autorin und Übersetzerin, lebt in Leipzig. Die Absolventin des Deutschen Literaturinstituts hat zuvor in den USA studiert und gearbeitet. Darüber hinaus bereiste sie mehrfach die Ukraine und Russland und beschäftigte sich in eigenen Texten mit der postsowjetischen Welt beschäftigt, etwa im 2014 erschienenen Roman »Die Reise des Guy Nicholas Green« (Osburg Verlag).

Kirsten Fuchs, in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman «Die Titanic und Herr Berg». Es folgten die Romane «Heile, heile» und «Mädchenmeute» (Rowohlt Verlag). Für «Mädchenmeute» wurde sie 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Burkhard Müller, geboren in Schweinfurt, ist freier Literaturkritiker, Autor und arbeitet seit 1993 als Dozent für Latein an der Technischen Universität Chemnitz. Er schreibt regelmäßig für die »Süddeutsche Zeitung« und »Die Zeit«. 2008 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet. Vielleicht hat ihn auch schon jemand bei einer Lesung im Weltecho  gehört, dort liest er oft gemeinsam mit Eske Bockelmann. 

Michael Hametner, geb. 1950 in Rostock. Studium Journalistik und Literaturwissenschaft. Bis 2015 Literaturredakteur und Moderator bei MDR-Figaro, Initiator des MDR-Literaturwettbewerbs, Autor und Literaturkritiker. 

Die Kurzgeschichte "Monsieur Beauchamps erinnert sich" ist eine im Altersheim spielende Science Fiction, die bald Wirklichkeit werden könnte. Dank eines geheimnisvollen Apparates erlebt der hundert Jahre alte Protagonist seine Kindheit und Jugend neu.

„Signalstörung“: Kirsten Fuchs` mal komischen, mal ernsten, schrägen, schnoddrigen und in hundert anderen Farben leuchtenden Storys erzählen so originell von unserer Gegenwart, wie es selten gelingt, und erfassen wie nebenher das Wesentliche, was einem so beim Leben passieren kann.

„Deutsche Grenzen“: Deutschland hat mehr Grenzen als fast alle anderen Länder der Welt.  Sie haben in der Geschichte nicht stillgehalten, sondern waren fast  immer in Bewegung. Und die Grenzen, von denen Europa, ja die ganze  Welt auseinandergerissen worden sind, alte und  jüngere, verlaufen  mitten durch unser Land: zwischen Ost- und Westblock, zwischen  Protestanten und Katholiken, zwischen Römern und Barbaren, nicht  zuletzt auch die Grenze des Weinbaus, der bei uns seinen nördlichsten  Punkt erreicht. Thomas Steinfeld und Burkhard Müller haben in elf  Reisen diese Grenzen aufgesucht und erstaunliche Dinge gefunden.

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