. .
Sie befinden sich hier: Startseite » Aktuell » Newsblog

Über den steinigen Weg in ein normales Leben

22.02.2018 von Uwe Hastreiter

Deborah Feldman liest aus ihrer autobiografischen Erzählung „Überbitten“

In ihrem Bestseller "Unorthodox" schilderte Deborah Feldman ihren Ausstieg aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde. Ihr Nachfolger "Überbitten" erzählt von den Hindernissen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Hochpolitisch und zugleich intim, ist das Buch eine polarisierende Streitschrift und eine kritische Selbstbefragung.

Im Gespräch mit dem Verleger Christian Ruzicska ist Deborah Feldman am 6. März, 19 Uhr, anlässlich der Tage der jüdischen Kultur, zu Gast im TIETZ (Veranstaltungssaal, 3. OG).

Eine Veranstaltung des Vereins Förderer der Stadtbibliothek Chemnitz in Kooperation mit dem Verein Tage der Jüdischen Kultur in Chemnitz

Eintritt: 8 € / ermäßigt 6 € / VVK: TIETZ-Museumskasse (1. Etage) /

Reservierungen unter Tel.: 0371 488-4366

Das Buch:

Kurz nach ihrem 23. Geburtstag verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinde der Satmarer Juden in Williamsburg, New York, und damit das Leben, das sie in "Unorthodox" beschrieben hat. Eine Möglichkeit zurückzukehren gibt es für sie nicht. Sie folgt allein ihrem Traum, gemeinsam mit ihrem Sohn ein freies selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihr Alltag wird aber zum Überlebenskampf, und trotz existentiell bedrohlicher Armut und andauernder Einsamkeit gelingt ihr das Unvorstellbare: Mit der Publikation ihres Bestsellers "Unorthodox" 2012 wird sie über Nacht zum Medien-Star. Sie verlässt New York, um auf dem Land die Werke der europäischen Literatur zu lesen, und beginnt zu ahnen, dass ihre Wurzeln in Europa liegen. Instinktiv begibt sie sich auf die Spurensuche ihrer geliebten Großmutter, die den Holocaust überlebt hat und die für sie in Williamsburg die einzige Person war, bei der sie sich sicher und angenommen fühlte. Als sie zum ersten Mal nach Europa reist, ist sie noch hin- und hergerissen zwischen Ängsten, Vorurteilen und Zweifeln und dem ersten Gefühl eines Ankommens, wird sie schließlich in Berlin in genau jenem Land Wurzeln schlagen, das sie bei den Satmarer Chassidim als das Übel schlechthin kennengelernt hatte.

<cite>www.deborahfeldman.de</cite>

Kommentar schreiben

Ins Gästebuch eintragen

Walther Pommes

Ich gehöre wohl zu den interessierten Laien. Trotzdem ein tolles Buch!

Jingeol Lee

I wonder if you have classes such as sewing, quilting, and German language.

Jens Bomann

Tolle Aktion! Schön, dass die Stadtbibliothek mit der Zeit geht. Wer ist denn Sieger des Turniers geworden? Gibt...

Chris Rohde

Das Turnier ist offen für alle Altersgruppen.

Stefan

Hallo, ist das Turnier nur eher für Kinder gedacht oder dürfen auch Erwachsene teilnehmen? Viele...

Hauptnavigation.

ChemnetzBib elektronische Kurse Stadteulen Refugees Welcome A A A Seite drucken