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"Was der Schulgarten für den Unterricht leistet."

10.01.2017 von Uwe Hastreiter

Die Wanderausstellung zeigt vom 19.01. bis 01.03.2017 das Wirken und Schaffen des Reformpädagogen Friedrich Wilhelm Gerdes.

Dem Lehrer Friedrich Wilhelm Gerdes (1891–1978) war es zu verdanken, dass in der Landschule von Victorbur (Ostfriesland) ein in der Weimarer Republik sehr beachtetes Versuchsschulprojekt entstehen konnte. Er setzte sich zum Ziel, seine Schüler im Gesamtunterricht ganzheitlich durch praktische, im Schulgarten vorgefundene Themen fächerübergreifend zu unterrichten. Die Schulkinder sollten durch Arbeit lernen und Zusammenhänge erleben. Die Tätigkeit im Garten diente sowohl Erziehungs- als auch Bildungszielen, bei denen nicht die wirtschaftlichen Überlegungen im Vordergrund standen. Der Schulgarten selbst war ein geeignetes Lehrmittel, die Landschulkinder in ihrem eigenen Umfeld pädagogisch zu erreichen und die Enge des Schulraumes zu verlassen.

Die Ausstellung wurde am Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz an der Professur Schulpädagogik der Primarstufe von Klaus Reichmann entwickelt und gestaltet.

Ort: Zentralbibliothek im TIETZ, Bereich Kultur & Länder

Eintritt frei

Kategorie: Aktuell | | trackback

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