Bädertempel & Kuroase
lautet das neue TREND-Thema im Eingangsbereich der Stadtbibliothek.
Zu finden sind neben einer Ausstellung über Kurorte in Sachsen zahlreiche Medien zum Entleihen sowie attraktive Broschüren zum Mitnehmen.
Goethe verbrachte übrigens insgesamt 3 Jahre seines Lebens auf Kur – diverse Trinkkuren mit Heilwässern bei sich zu Hause nicht eingerechnet.
ChemNetzBib-Bücher auf dem iPad/iPhone und Android-Phones
"On the go" und "on demand" - die mobile Mediennutzung ist auf dem Vormarsch; hier und jetzt soll die passende Information zur Verfügung gestellt werden. Für die digitalen Inhalte braucht's dazu natürlich ein Konsumgerät. Das iPhone ist weit verbreitet, doch darauf ein Buch lesen? Geschmackssache. Für die Augen sicher keine Wohltat. Anders sieht es da schon mit dem dieses Jahr veröffentlichten iPad aus. 9,7 Zoll bieten durchaus genügend Fläche zum blätterarmen Lesen.
Eine Kollegin der Linzer Stadtbibliothek machte uns jüngst auf zwei kostenlose iPad/iPhone-Applikationen aufmerksam, die es ermöglichen, geliehene, geschützte eBooks auf den benannten Geräten zu lesen. Somit werden auch unsere knapp 250 ePub-Bücher der ChemNetzBib für die Dauer der Leihfrist von 14 Tagen auf den Apple-Geräten lesbar. Der ursprüngliche Artikel zu dieser tollen Nachricht ist im Library Journal, einem der angesehensten bibliothekarischen "Techno"-Weblogs, zu finden.
Auf die Schnelle hier eine Gebrauchsanleitung zur Nutzung der geliehenen ePubs mit dem Bluefire Reader:
- die App Bluefire Reader aus dem App Store herunterladen
- in der ChemNetzBib ein ePub suchen
- Titel ausleihen
- .acsm Datei herunterladen
- .acsm Datei per Email an das iPad schicken (seit iPad OS 4.2 nicht mehr nötig, die .acsm Datei kann direkt vom iPad geladen werden)
- Datei öffnen mit Bluefire Reader
- Das erste Mal braucht man eine Adobe ID, mit der man die App authentifiziert. Die erhält man kostenlos, der Link scheint in der App auf.
Nicht jedes Smartphone ist aber gleich ein iPhone. Viele der "next generation" Mobiltelefone laufen mittlerweile mit einem Android-Betriebssystem. Apples iOS steht nach Symbian und Android weltweit sogar nur an dritter Stelle (s. pcworld.com).
Für Android-Smartphones gibt es zum Beispiel den Txtr Reader; unser Kunde und Twitter-Compagnon rudzn hat das freundlicherweise für uns getestet und gibt die Gebrauchsanleitung:
- Txtr App aus dem Android Market installierenIn der Txtr App unter Einstellungen den eigenen Adobe Account angeben und einen Txtr Account anlegen
- In der Txtr App unter Einstellungen den eigenen Adobe Account angeben und einen Txtr Account anlegen
- Auf dem PC das Programm Adobe Digital Editions (zu bekommen unter http://www.adobe.com/de/products/digitaleditions/) installieren
- Digital Editions öffnen und den eigenen Adobe Account angeben
- In der ChemnNetzBib etwas im ePub Format ausleihen
- Die .acsm Datei auf dem PC mit Adobe Digital Editions öffnen
- Die ePub Datei befindet sich nach dem Download durch Digital Editions unter Eigene Dokumente/My Digital Editions/<buchtitel>.epub</buchtitel>
- Auf txtr.com mit dem vorher angelegten Account anmelden
- Die ePub datei unter http://txtr.com/collection/upload hochladen
- Den ausgeliehenen Artikel findet man nun in der Android App unter dem Reiter “Archiv” in der “Inbox”
Das klingt komplizierter als es wirklich ist. Hat man die Einrichtung hinter sich gebracht geht eigentlich alles recht schnell von der Hand.
Und wie sieht es mit dem "digitalen Langstreckenlesen" aus? Dazu sind wohl eher die dedizierten eReader geeignet. Sie überzeugen dank papiernaher elektronischer Tinte (sog. "eInk") mit einer deutlich längeren Akkuleistung als das iPad und sind augenschonender, weil sie das Umgebungslicht refklektieren, statt wie bei einem "selbstleuchtenden" Display die natürliche Ermüdung durch ständige künstliche Beleuchtung zu beeinträchtigen. Zur Orientierung im mittlerweile sehr üppigen eReader-Markt können wir den Blog von Johannes Haupt empfehlen: www.lesen.net
Kunden der Stadtbibliothek können seit Juni 2010 mehrere hundert ePub-Dateien, eBooks speziell für eBook Reader, ohne zusätzliche Kosten über www.chemnetzbib.de herunterladen.
Wir würden uns über kundenseitige Rückmeldung zum Thema "ChemNetzBib-Bücher auf dem iPad/iPhone oder Android-Smartphone sehr freuen!
Foto iPad: nikkorsnapper via Flickr (CC-by-nc)
Abbildung Bluefire: Verena Lenes | Stadtbibliothek Linz
Timbuktus kostbare Schriftschätze
Ausstellung „Die Handschriften von Timbuktu“ Originalmanuskripte aus der malischen Partnerstadt vom 04. bis 09. Oktober in der Stadtbibliothek im TIETZ
Zur Eröffnung am Montag, 04. Oktobver 2010, 11 Uhr in der Stadtbibliothek reisen die Botschafterin Malis, Ihre Exzellenz Frau Fatoumata Siré Diakité und Dr. Mohamed Diagayeté vom Ahmed-Baba-Institut an. Sie werden begleitet von Frank Heinrich, Mitglied des Deutschen Bundestages, auf dessen Initiative die Dokumente nach Chemnitz kommen. Eröffnet wird die Schau von Kulturbürgermeisterin Heidemarie Lüth.
Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin überbringt die Botschafterin ein Grußwort. Dr. Mohamed Diagayeté, Institut des Hautes Etudes et de Recherches Islamiques Ahmed Baba, wird mit einem Rundgang durch die Ausstellung führen und zu den Kostbarkeiten informieren.
Erwartet werden zur Eröffnung auch 30 Schüler des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums und des Chemnitzer Schulmodells. Sie hatten sich für Chemnitz an einem Kunstwettbewerb beteiligt, den die Botschaft Malis anlässlich des 50. Jahrestages der Unabhängigkeit des westafrikanischen Landes unter allen fünf deutschen Partnerstädten und Berlin ausgeschrieben hatte. Die Chemnitzer Ergebnisse des Wettbewerbes werden im Rahmen der Ausstellung zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung wird ein kleines Rahmenprogramm geboten – auch mit Häppchen aus Mali und einer Ehrung der Schülerinnen und Schüler, die am Wettbewerb teilgenommen haben.
Hintergrund: Von der Bedeutung Timbuktus im 14. und 15. Jahrhundert als intellektuelles Zentrum in der islamischen Welt zeugen Schriften, die dort im Ahmed-Baba-Institut (Institut des Hautes Etudes et de Recherches Islamiques Ahmed Baba) bewahrt, restauriert, katalogisiert und digitalisiert werden. Nach einem Gelehrten benannt, der im 16. Jahrhundert in Mali wirkte, wurde das Institut 1970 auf Initiative der UNESCO gegründet.
Noch steht den meisten Schriften die wissenschaftliche Auswertung bevor. Doch hat die bedeutendste Sammlung alter westafrikanischer Manuskripte im Jahr 2010 - dem 50. Jahr der Unabhängigkeit Malis - ein modernes Gebäude erhalten. Der Bau des Kapstädter Architektenduos Spies und Lambrechts hebt sich von den Lehmbauten Timbuktus ab. Als Zeugnis von Modernität birgt er den kulturellen Schatz der Chemnitzer Partnerstadt.
Eine kleine Auswahl an Manuskripten hat Dr. Mohamed Diagayeté vom Ahmed-Baba-Institut jetzt zusammengestellt und nach Deutschland gebracht. Die in Arabisch verfassten Handschriften, teilweise mit Bemerkungen versehen, sind 700 Jahre alt. Sie zeugen von der Islamisierung Westafrikas und spiegeln die Reisen von Herrschern und Gelehrten wider, die auf dem Weg nach Mekka in Timbuktu Station machten.
Bis zum 24. September waren die 35 kostbaren Blätter in Berlin zu sehen. Die historischen Schriftstücke aus Afrika, die erstmals in Deutschland gezeigt werden, kommen nun für kurze Zeit auch nach Chemnitz. Vom 4. bis 9. Oktober werden die Kostbarkeiten in der Stadtbibliothek ausgestellt. Kurze Beschreibungen erläutern die Exponate. Darunter auch Korrespondenz des deutschen Ethnologen Heinrich Barth, der 1853 nach Mali reiste, Manuskripte studierte und ihre Bedeutung für die Schriftkultur Afrikas erkannte.
Zu jener Zeit war Timbuktu jedoch längst keine prosperierende Stadt mehr. Heute eines der ärmsten Länder der Welt, stellt sich Mali der Aufgabe, das unschätzbare Kulturgut für die Nachwelt zu bewahren. Zeugt es doch von einem bedeutenden Dreh- und Angelpunkt des Karawanenhandels im Nigertal, seiner wechselvollen Geschichte und den mannigfaltigen Beziehungen zwischen Völkern und Religionen. Mali war vom 11. bis 16. Jahrhundert ein islamisches Großreich, das später von ethnischen Gruppen der Mossi und Fulbe erobert und aufgeteilt wurde. 1893 wurde es mit der Eroberung Timbuktus unter dem Namen Französisch-Sudan zur Kolonie Frankreichs. Seine Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Mali am 22. September 1960, der seither als Nationalfeiertag gilt.
Die Städtepartnerschaft zwischen Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) und Timbuktu besteht seit 1968.
Presseinformation der Stadt Chemnitz / Pressestelle
vom 28.09.2010
Das Munzinger-Archiv öffnet sich
In Fachkreisen heißt dieser Zugang von draußen "remote access" und ermöglicht es den Bibliothekskunden, auch von unterwegs oder zuhause über die Stadtbibliothek auf Datenbanken aus dem Munzinger-Archiv zuzugreifen.
Seit nunmehr 1913 gibt das Munzinger-Archiv "aktuelle und verlässliche Hintergrundinformationen" weiter und hat sich zum Ziel gesetzt, "[...] dem Suchenden die gewünschte Antwort präzise zu liefern, ohne ihn einem Wust von Informationen auszusetzen, den zu sichten Zeit kostet und Verwirrung stiftet." (Quelle: Munzinger.de).
Hierbei können Sie auf gesichteres Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen zugreifen: Es gibt Datenbanken zu Personen, Ländern, (historischen) Ereignissen und Gedenktagen, zu Sport, Popmusik und Film.
Seit Februar stehen den Kunden der Stadtbibliothek auch drei neue Datenbanken zur Verfügung:
Das Kritische Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG) ist ein bewährtes Standardwerk zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur. Seit Jahrzehnten beschreibt das Lexikon umfassend und kenntnisreich aktuelle literarische Entwicklungen und nimmt sich dabei auch junger Schriftstellerinnen und Schriftsteller an.
Das Kritische Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur (KLfG) stellt Leben und Werk herausragender zeitgenössischer SchriftstellerInnen vor, die die Literatur ihres Sprach- und Kulturraums prägen.
Ebenfalls neu in unserem Rechercheangebot ist die Datenbank Komponisten der Gegenwart (KDG). Es bietet sowohl übersichtliche Grundinformationen für Opern- und Konzertbesucher als auch detaillierte Analysen für die fundierte Auseinandersetzung mit den Komponisten der Gegenwart.
Und so geht's...
Um das Munzinger-Angebot nutzen zu können, besuchen Sie bitte die Seite www.munzinger.de. In der Menüleiste am linken Bildrand wählen Sie den Link "Login" und kommen auf eine Seite mit einer Loginmaske für Privatpersonen. Da man sich über die Stadtbibliothek einloggt, betätigt man den Link unterhalb dieser Maske, der speziell für den Login über Institutionen und Bibliotheken gedacht ist. Nun wählen Sie noch die Stadtbibliothek Chemnitz als Ihre Bibliothek aus und schließlich können Sie sich mit Ihrer gewohnten Kundennummer und der OPAC Pin (= zugleich ChemNetzBib-Passwort) anmelden.
Die Nutzung des Munzinger-Archivs ist für Bibliothekskunden kostenlos. Weitere Datenbanken, zum Beispiel Pressearchive oder Wirtschaftsdatenbanken, können Sie innerhalb der Bibliothek nutzen. Fragen Sie einfach unser Personal!
Die Ferien-Leselust wird nun belohnt...
Für alle erfolgreichen Teilnehmer unseres Sommerleseclubs steigt am 03.09.10 von 15:00 bis 17:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Stadtbibliothek die Abschlussparty!
Im Anschluss an die Zertifikatübergabe zur Verbesserung eurer Deutschnote könnt ihr euch auf einen leckeren Imbiss und ein tolles Konzert mit jungen MusikerInnen der Städtischen Musikschule freuen.
Unsere Bibliothekarin Anja Schrön, unter anderem für die Kindermedien verantwortlich, zeigt sich sehr zufrieden mit der Aktion "Sommerleseclub - Beim Lesen tau ich auf“:
„Schön war’s! Man hat auch gemerkt, dass es den Schülern Spaß gemacht hat. Die meisten haben von sich aus viel über ihre gelesenen Bücher erzählt, auch die „Großen“, die ja sonst manchmal etwas weniger mitteilungsbedürftig sind. Wir freuen uns, dass wir auch mal ein ganz besonderes Angebot für diejenigen hatten, denen Lesen richtig viel Freude macht.“
Ebenso glücklich sind wir darüber, dass viele von euch mehr gelesen haben als eigentlich notwendig war. Drei Bücher musste man durchgeschmökert haben, um „zu bestehen“. Im Durchschnitt hat jeder Teilnehmer aber satte 4,5 Bücher gelesen… und das innerhalb von 6 Wochen!
Insgesamt haben 229 Schülerinnen und Schüler zwischen 9 und 17 Jahren mitgemacht und 1035 Bücher ausgeliehen. 75 von euch waren noch gar nicht in der Bibliothek angemeldet. Wir hoffen nun aber sehr, dass ihr uns als Leser erhalten bleibt, denn:
- …ist für alle bis 18 Jahre die Bibliotheksmitgliedschaft kostenlos!
- …gehen alle extra für die Aktion erworbenen topaktuellen Bücher nun in den Bestand der Stadtbibliothek über und können schon bald von allen Bibliothekskunden ausgeliehen werden.
- …haben wir noch viel mehr außer Bücher für euch parat: zum Beispiel CDs, Spiele, Comics, gute Ratschläge für die Schularbeiten sowie Filme und vieles mehr zum Downloaden von zu hause aus…
Wir hoffen natürlich, dass eure Leselust auch über den Rest des Jahres so groß bleibt!
Auch nächstes Jahr soll es wieder so einen Sommerleseclub geben, wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.
Lesen gegen Gewalt
Das Projekt "Lesen gegen Gewalt", gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Chemnitz, geht im Oktober in die nächste Runde. Der Autor Christian Linker wird für einige Termine in Chemnitz zu Gast sein, aus seinem Buch "Das Heldenprojekt" vorlesen und mit den Jugendlichen über die Inhalte reden. Der brisante Stoff bietet viele Diskussionsansätze:
"Als die schwungvolle, selbstbewusste Marie an die Schule von Magnus und seinem besten Kumpel Sebi kommt, fängt etwas komplett Neues an. Sebi verliebt sich in sie und der Freundeskreis um die drei tut endlich mal so richtig was: Zuerst mehr aus einer Laune heraus überkleben sie nachts die Wahlplakate einer rechtsradikalen Partei. Der Kitzel der Gefahr kocht die Gefühle hoch und zwischen Magnus und Marie kommt einiges in Gang, was Sebi nicht recht sein kann. Darum stürzt er sich umso schwungvoller in die nächsten Aktionen des Projekts, das bald stadtbekannt ist. Dass die Freunde damit immer mehr ins Visier rechter Schläger geraten, nehmen sie nicht allzu ernst ..." (Quelle: http://das-heldenprojekt.de.tl)
Der Titel befindet sich bereits im Bestand der Bibliothek, prüfen Sie jetzt die Verfügbarkeit in unserem WebOPAC.
Einen Rückblick und nähere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite "Lesen gegen Gewalt".
Wenn Sie Ihre Schulklasse für eine Lesung im Oktober anmelden wollen, benutzen Sie bitte unser Terminanfrageformular
oder wenden Sie sich an Frau Ollesch, Tel. 488 42 76.
Termine (für Schüler ab Klasse 8):
26. 10., 9:00 Uhr in der Stadtteilbibliothek Yorckgebiet (reserviert)
26. 10., 11:00 Uhr in der Zentralbibliothek im DAStietz (Anmeldungen für Schulklassen unter 488 42 76)
27. 10., 9:00 und 11:00 Uhr in der Stadtteilbibliothek "Vita-Center" (reserviert)
28. 10., 09:00 Uhr in der Stadtteilbibliothek Einsiedel (reserviert)
28. 10., 11:30 Uhr in der Zentralbibliothek im DAStietz (reserviert)
Einritt: jeweils 1,- €
öffentlich für Pädagogen und alle anderen Interessierten:
Mi 27.10., Lesen gegen Gewalt(?) –Jugendliteratur zwischen Pädagogik und Ästhetik Vortrag, Lesung und Gespräch mit Christian Linker
Die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur hat hart daran gearbeitet, das Image der „Problembücher“ hinter sich zu lassen. Jugendliteratur soll nicht pädagogisch instrumentalisiert werden, sondern in erster Linie ästhetischen Ansprüchen genügen – genau wie die Belletristik für Erwachsene. Stimmt das überhaupt? Oder ist die „Problemliteratur“ nach wie vor präsent? Welche Rolle kann in diesem Spannungsfeld die Jugendliteratur für Schule und Jugendbildung spielen?
Der Leverkusener Jugendbuchautor Christian Linker liest aus seinem Kriminalroman „Blitzlichtgewitter“ und stellt sich der Diskussion.
Zum Roman "Blitzlichtgewitter": “Mist gebaut … ist ein ziemlich harmloser Ausdruck für die ganze Sache. Denn die Bilder, die Fabian aus einer blöden Laune heraus von Becca gemacht hat – besoffen, schlafend, halb nackt – haben in kürzester Zeit etliche Leute auf dem Handy. Während Fabian noch irgendwie versucht, aus der Sache wieder herauszukommen, verschwindet die gedemütigte Becca spurlos, ein anonymer Racheengel verfolgt ihn mit Drohungen per SMS und eine Staatsanwältin glaubt, dass Fabian etwas mit einem Slappingfilm zu tun hat, nach dessen Urheber sie schon lange fahndet. Binnen weniger Tage scheint sich Fabians bisheriges Leben komplett in Chaos aufzulösen und er gerät in einen Strudel von Ereignissen, bis ihm endlich eine Idee kommt…
Veranstaltung im Rahmen der Projektwoche „Lesen gegen Gewalt“ – gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Chemnitz für Toleranz und Demokratie, gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
19:00 Uhr, Stadtbibliothek im TIETZ, Eintritt: 3,- / erm. 1,- €, (Anmeldungen unter 488 4222)
Gute Vorsätze für das neue Schuljahr
Ob Referat oder Facharbeit, ob Hobby oder Schule, die Stadtbibliothek hält für viele Interessen ein großes multimediales Angebot bereit.
Seit Anfang des Jahres ist für Jugendliche bis 18 Jahre der Bibliotheksausweis kostenlos. Der Start ins neue Schul- und Ausbildungsjahr wäre doch eine gute Gelegenheit sich anzumelden.
So geht's: Anmeldung an allen Auskunftsplätzen der Bibliothek mit dem eigenen Personalausweis oder der schriftlichen Einwilligung der Eltern
Was gibt's: Romane, Sach- und Fachbücher, Hörbücher, CDs, DVDs, Computerspiele, Zeitungen und Zeitschriften, Internetnutzung täglich 20 Minuten gratis, kostenloser Download von über 2000 digitalen Medien wie eBooks, eAudios und ePaper, kostenlose Recherche in gebührenpflichtigen Datenbanken und vieles mehr.
Werbeaktion zum Start des Schul- und Ausbildungsjahres.
lesen, laden, lauschen für lau.
Wir haben haben die 0-Euro-Medienflatrate für alle bis 18 Jahre.
Mit diesem Slogan wirbt die Stadtbibliothek zum Schulstart auf Plakaten und Postkarten in Chemnitzer Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen für ihren kostenlosen Service für Jugendliche.
Auffrischung der Technik
Im Treffpunkt PC macht leistungsfähigere Hardware an allen Rechnern sowie aktualisierte Versionen der schon vorhandenen Software das Arbeiten fortan noch leichter. Alle PCs in diesem Bereich verfügen nun außerdem über einen DVD-Brenner.
Beim OPAC sind an der Oberfläche nur wenige Änderungen zu sehen. Es wurden zwar einige Anpassungen am Layout und Farbschema vorgenommen, die Grundfunktionen und -prinzipien des Online-Katalogs bleiben jedoch erhalten. Viele Medien im Katalog sind seit neuestem auch mit einem Google Books-Link versehen. Je nachdem wie die Verlage und Autoren ihre Nutzungsrechte für diesen Google-Dienst definiert haben, können Sie zusätzliche Informationen bekommen, aber auch Auszüge und manchmal sogar die Bücher in voller Länge online lesen. Hier finden Sie ein gutes Buchbeispiel zum Thema "Wissensmanagement":
Vorübergehende Störungen an den Selbstverbuchungsautomaten, bedingt durch Aktualisierungen der lokalen Bibliothekssoftware, bitten wir zu entschuldigen.
Ein Geschenkset für kleine Naturforscher...
Zwar sind die Schulferien nun kaum zwei Wochen alt, aber so manch ein eifriger Jungforscher möchte pünktlich zum Schulstart gerüstet sein und vielleicht auch schon zuvor bei diesem schönen Wetter mit einer nützlichen Ausrüstung ins Feld ziehen.
Daher haben sich die Einrichtungen von DAStietz zusammengetan und ein schönes Paket für die kleinen Naturfreunde geschnürt:
Mit einer Lupendose können sich unsere Entdecker auf die Suche machen. Sogleich werden die Forschungsergebnisse mit dem Malset der Volkshochschule eingefangen. Ein Besuch im Museum für Naturkunde - hier liegt dem Paket ein Gutschein bei - rundet einen anstrengenden Tag an der frischen Luft hervorragend ab. Anschließend können die Kleinen mit dem ebenfalls enthaltenen Bibliotheksausweis für Kinder in der bunten Welt der Medien weiterforschen...
Die Gutscheinpakete sind zum Preis von 8,50 Euro an der Tietz Information im Erdgeschoss, in der Volkshochschule, an der Kassentheke in der Zentralbibliothek und in allen Stadtteilbibliotheken zu haben. Die Pakete sind streng limitiert und wenn sie alle sind, so schnell auch nicht wieder zu haben...
Wir haben gehört, dass sich diese Pakete auch wunderbar auf Zuckertüten machen...
Treffer 11 bis 20 von 41










Sheik Yerbouti
Und ich dachte immer Bibliotheksbesucher können lesen... Aber: "Ein Blu-Ray-Player dagegen erkennt alle...
Kathrin Beckert
23.4.12 Ich las, kaum ein Stocken in der Stimme und das Zittern in den Händen waren nur leicht. Ich las,...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, Ich habe mir das Buch "Eledil und Krokofant" aus dem Jahre 1967 von Jürgen...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, im Internet finden sich nach etwas intensiverer Suche doch einige Gedichte,...
Ingo Roscher
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin auf der suche nach dem Gedicht von Krokofant und Eledil. Können...