Vorabend
Der Autor schreibt über seinen Heimatort. Das Oberhessen aus der Zeit nach dem Krieg und bis in die Siebziger Jahre.
Kurzeck liest den Text auf seine ganz besondere Weise.
Der Roman wurde 2011 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet.
Ganz in Familie: Hans im Glück
Ganz in Familie: Hans im Glück
Ein MitSingTheaterstück der "MontagsspielerInnen".
Hans hatte Glück: als Lohn für seine Arbeit erhielt er einen ganzen Klumpen Gold, doch der ist schwer... Er tauscht ihn gegen ein Pferd, das gegen eine Kuh, diese gegen ein Schwein, das wiederum gegen eine Gans und dafür bekommt er einen Schleifstein. Doch jedes Tauschgut hat Vorzüge und Nachteile. Am Ende ist Hans glücklich, als er die Last des Besitzes ganz los ist. Aber er ist doch über's Ohr gehauen worden! Ist er zu dumm für diese Welt? Oder weiß er, dass Gut und Geld allein nicht glücklich machen?
Die MontagsspielerInnen sind die Laienspielgruppe des Mehrgenerationenhauses "Generationentreff“ Chemnitz, Irkutsker Straße 15.
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Termin: Samstag, 19. November, 15:30 Uhr
Ort: Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €, Familienkarte 5,00 €
Der Führer durch Chemnitz (1865, Online-Digitalisat)
"...all denen gewidmet welche sich für die Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz interessieren…"
Julius Theodor Pinther beklagt im Vorwort zu seinem Stadtführer, dass „jede größere Stadt“ einen [Stadt]führer hätte, „welcher den Einheimischen wie den Fremden… über dieselbe belehrt“, „nur unser Chemnitz entbehrte zeither eines solchen“. Deshalb sah er sich in der Pflicht, im Jahr 1865 endlich auch einen Stadtführer für Chemnitz vorzulegen.
Chemnitz war zu dieser Zeit bereits die drittgrößte Stadt im Königreich Sachsen mit fast 55.000 Einwohnern. Die Stadt, in der um 1800 die industrielle Revolution in Sachsen begann, besaß Webereien, Kattundruckereien und Spinnereien und entwickelte sich zum Zentrum des Maschinenbaus, dessen Erzeugnisse bald weltweit bekannt wurden. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen veränderte sich das Antlitz der Stadt und verlieh ihr den Namen „sächsisches Manchester“.
Pinther benennt in seinem Stadtführer Lage und Namen der öffentlichen Plätze und Straßen, Kirchen und Schulanstalten, bedeutende Gewerbe, ebenso Gasthäuser und listet detailliert die Anzahl der Gewerbetreibenden pro Gewerbe auf. Er widmet sich außerdem der Geschichte der Stadt. Über 50 Seiten sind jedoch allein dem Rundgang durch die Stadt Chemnitz vorbehalten. Eine beigefügte Karte erleichtert dem Leser die Ortung der genannten Objekte.
Seine Publikation enthält eine Fülle von Fakten und zeichnet so ein sehr anschauliches Bild der Stadt Chemnitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit ist Pinthers Stadtführer eine wichtige regionalkundliche Quelle.
Lieder der russischen Strasse
TRI-O Unterwegs: Lieder der russischen Strasse
Die russische Liedermacherin und Schauspielerin Natascha Bondar unternimmt gemeinsam mit dem Gitaristen Michal Florczyk aus Polen und dem Geiger Marcelo Jose Tarraga aus Bolivien eine musikalische Reise quer durch Russland. Sie verweilen u.a. in anarchistischen Kreisen der 20er Jahre, singen und tanzen mit den Zigeunern am Feuer und trauern am Schwarzen Meer mit einem verliebten Engel.
Ein Konzert zum 17. Geburtstag des Puschkin-Clubs.
Veranstalter: Puschkin-Club Chemnitz e.V.
Termin: Freitag, 18. November 2011, 19:00 Uhr
Ort: Das TIETZ, Veranstaltungssaal,
Eintritt: 5,- / ermäßigt 3,- €
Eine Reise ins Herz des fernen Ostens
Literatur & Wissenschaft: Michael Roes, Die Fünf Farben Schwarz
Moderation: Dr. Michael Ostheimer
Eine Entführung, eine scheiternde Ehe und schiere Verzweiflung am Älterwerden stehen im Mittelpunkt dieses geheimnisvollen und spannenden Romans.
Während der Leipziger Rhetorikprofessor Holz an einem Essay über den Tod zu schreiben beginnt, weckt die Freundschaft zu einem chinesischen Studenten sein Interesse an dessen Kultur. Er nimmt die Einladung zu einer Gastprofessur in Nanking an. Aber nicht nur Neugier treibt ihn an, die Reise nach China ist auch Suche und Flucht. Flucht vor dem, was wirklich geschah. Zwischen Tod und Begehren, Verdacht und Selbstbezichtigung schwankend, lösen sich alle Gewissheiten auf.
Die Fünf Farben Schwarz ist ein großer Roman, der die Tradition der Moderne mit der Tradition der klassischen asiatischen Literatur vereint.
Michael Roes, 1960 in Rhede/Westfalen geboren, aufgewachsen in Bocholt. Mehrjährige Aufenthalte im Jemen, Israel und Amerika bildeten den Hintergrund für viele seiner Bücher. Michael Roes lebt in Berlin.
Literatur & Wissenschaft ist eine Reihe der germanistischen Literaturwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz"
Termin: Dienstag, 15. November 2011, 20:00 Uhr
Ort: Das TIETZ, Moritzstraße 20, Tietz-Cafè, 3. OG
Eintritt frei
Und der Himmel rot
Darm, Oliver ist 17. Sein Leben ist verpfuscht, verrutscht. Kein
Wunder, wenn man Darm heißt. Sein Name ist gewissermaßen Prophezeiung. Aber Jana bringt das Eis zum Schmelzen. Muss ja. Der neue Roman von Gabi Kreslehner ist so bitter und schön wie das Leben selbst. (buchkatalog.de)
I K - eine Legende auf Rädern
Im Oktober 1881 wurde zwischen Wilkau und Haßlau die erste 750mm-Strecke in Sachsen, die Strecke mit dem steilsten Streckenabschnitt in Sachsen, eingeweiht.
Die für diese Bedingungen geeignete Lokomotive, eine dreiachsige Naßdampftenderlok mit Außenrahmen, wurde damals von der Sächsischen Maschinenfabrik, vorm. Richard Hartmann in Chemnitz, geliefert. Heute ist diese Lok im Original nicht mehr vorhanden.
Von 2006 bis 2009 konnte durch umfangreiche Geld- und Sachspenden der originalgetreue Nachbau dieser Lokomotive nach alten und neuen Zeichnungen erfolgen.
Seit August 2009 ist die I K Nr. 54 auf sächsischen Schmalspurbahnen im Einsatz.
Die DVD berichtet von diesem großartigen Projekt.
"Eine Frau spürt so was nicht" - die absurde Komik der Kirsten Fuchs
"Eine Frau spürt so was nicht" sind Geschichten wie ein Großstadtleben:
Da ist das Mädchen, das sich über die Welt wundert, denn ihre Eltern behaupten zwar, sie lieben sie, schicken sie aber dennoch in die Schule. Da ist die Frau, die auf eindrückliche Weise lernt, warum es Beziehung heißt und nicht „Beliebung“ oder die, die sich wünscht, der Ex solle sich fortpflanzen – ganz weit fort. Und dann die „Pärchenpest“ mit ihrem Liebesgesäusel, das sogar Spinnen dazu bringen kann, sich im eigenen Netz zu erhängen. Schließlich die Mutter, die Zwillinge bekommt, die zu echten „Flegelfällen“ werden – Kirsten Fuchs’ Alter Ego bleibt nichts erspart.
Kirsten Fuchs wurde in Karl-Marx-Stadt geboren und ist in Berlin aufgewachsen. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb „Open Mike“. Kirsten Fuchs war Mitglied verschiedener Berliner Lesebühnen, seit 2008 liest sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die taz. Seit 2007 schreibt sie für Das Magazin. Zuletzt erschienen: „Die Titanic und Herr Berg“, „Zieh dir das mal an!“, „Heile, heile“ und „Nicht der Süden“ (zusammen mit Volker Strübing).
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz und Verlag Voland & Quist
Termin: 11. November 2011, 20:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt 7,- / ermäßigt 5,- €
Kartenreservierung unter Tel. 0371 488 4366
Johanna Sinisalo "Troll: Eine Liebesgeschichte"
Johanna Sinisalo, Troll: Eine Liebesgeschichte
Lesung in englischer Sprache.
Johanna Sinisalos literarischer Bestseller, weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit dem renommiertesten Literaturpreis Finnlands, dem Finlandia Award, ausgezeichnet, ist eine phantasievolle, vor Originalität sprühende Liebesgeschichte über die Beziehung des Menschen zur Natur und über die dunkle Kraft der Wildnis in uns selbst.
Im Buch findet der junge Werbefotograph, Mikael, als er betrunken nach Hause kommt, im Rinnstein vor seinem Haus ein kleines Lebewesen, das er mit in die Wohnung nimmt: einen Troll. Das kleine Tier scheint verletzt zu sein, es schläft den ganzen Tag, und Mikael päppelt es wieder auf. So beginnt eine ziemlich bizarre Liebesgeschichte zwischen Mensch und Troll.
Johanna Sinisalo wurde 1958 im finnischen Lappland geboren. Sie ist als Autorin von Romanen, Science-Fiction- und Fantasy-Geschichten sowie als Drehbuchautorin und Comic-Texterin nicht nur in ihrer Heimat bekannt.
Eine Veranstaltung im Jahr des 50jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Chemnitz – Tampere mit Unterstützung der Stadt Chemnitz.
Montag, 7. November, 15:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaa
Eintritt: frei, Anmeldung unter Tel: 0371 488 4222
historische Schriften zum vorsichtigen Anfassen und virtuellen Stöbern
historische Schriften Seite für Seite zum vorsichtigen Anfassen und virtuellen Stöbern
In den Magazinen der Stadtbibliothek werden 6.200 besonders wertvolle Dokumente verwahrt: Handschriften, Inkunabeln sowie Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts, die aus dem Chemnitzer Benediktiner- und Franziskanerkloster und der Lateinschule stammen. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sowohl ausgewählte Titel aus verschiedenen Jahrhunderten als auch Aktivitäten zur Erhaltung dieser bibliophilen Schätze kennenzulernen. Mit dem 2011 begonnenen Digitalisierungsprojekt steht dieser Bestand allen Interessenten über das Internet zur Verfügung
Termin: Donnerstag, 27. Oktober, 2011, 18:00 Uhr
Das TIETZ, Zentralbibliothek, Lesesaal, Eintritt: frei
Treffer 111 bis 120 von 340










Sheik Yerbouti
Und ich dachte immer Bibliotheksbesucher können lesen... Aber: "Ein Blu-Ray-Player dagegen erkennt alle...
Kathrin Beckert
23.4.12 Ich las, kaum ein Stocken in der Stimme und das Zittern in den Händen waren nur leicht. Ich las,...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, Ich habe mir das Buch "Eledil und Krokofant" aus dem Jahre 1967 von Jürgen...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, im Internet finden sich nach etwas intensiverer Suche doch einige Gedichte,...
Ingo Roscher
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin auf der suche nach dem Gedicht von Krokofant und Eledil. Können...