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10. Chemnitzer Leseadvent

29.11.2016 von Uwe Hastreiter

Am Donnerstag, 17 Uhr, beginnt unser Leseadvent mit einer kleinen Ausstellung und Lesung des Grafikers, Malers und Bildhauers Christian Lang.
In der Reihe Leseadvent lesen Chemnitzer Prominente Vorweihnachtliches und sind im Gespräch zu Gast mit Pfarrerin Dorothee Lücke.

Der Eintritt ist frei.

Die nächsten Termine:
- 08.12.2016 Birgit Raddatz, Leiterin des Schulmuseums in Ebersdorf
- 15.12.2016 Gundula Hoffmann, Direktorin des Chemnitzer Figurentheaters
- 22.12.2016 Ferenc Csák, Amtsleiter des Kulturbetriebes Chemnitz

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Evangelischen Forums und der Stadtbibliothek.

Advents- und Weihnachtsgeschichten

22.11.2016 von Diana Thümer

Am Montag, dem 28.11. liest unsere Vorlesepatin Regine Klinger Advents- und Weihnachtsgeschichten. Beginn ist 14:30 Uhr in der Zentralbibliothek im Bereich Kultur und Länder. Der Eintritt ist frei.

Sehnsucht spür ich im Geheimen

21.11.2016 von Uwe Hastreiter

Festliche Veranstaltung zum 22. Gründungstag des Puschkin-Clubs Chemnitz. Eine musikalische Reise mit dem Duo "Roter Mohn" - Haike Haarig und Olaf Opitz, die Evergreens, Lieder der russischen Roma und russische Romanzen darbieten, begleitet mit Balalaika und Gitarre.

http://www.duo-rotermohn.de/Startseite.html

Termin: Freitag, 25. November, 19 Uhr

Ort: Zentralbibliothek im TIETZ, Veranstaltungssaal

Eintritt: 7 / ermäßigt 5 Euro

Chemnitz-Krimi "Tendenz steigend"

17.11.2016 von Uwe Hastreiter

Bettine Reichelt liest aus ihrem Chemnitz-Krimi "Tendenz steigend"

Termin: Montag, 21.11.2016, 18:30 Uhr

Ort: Stadtteilbibliothek Vita-Center, W.-Sagorski-Straße 20

Eintritt frei

In Chemnitz gießt es wie aus Kannen, der Regen hört scheinbar nie mehr auf, und die Flusspegel steigen von Stunde zu Stunde. Schon sind die ersten Straßen überspült. Für Fleischer Moritz ist es der schlechteste Umsatztag seit Wochen, genau vier Leute sieht er an diesem Tag an seinem Marktwagen. Er erinnert sich aber nur an Katja, die schönste Frau, die er seit langem getroffen hat und von der er gern mehr wüsste vor allem, als er ihr Bild in der Zeitung sieht: Noch im Tod sieht sie unglaublich anziehend aus. Als Moritz tatsächlich den Fotografen des Bildes aufsucht, ahnt er noch nicht, dass er gerade dabei ist, einen großen Fehler zu begehen... Vor dem Hintergrund des Hochwassers von 2013 entwirft die Leipziger Autorin Bettine Reichelt eine spannende, motivisch dichte und raffiniert komponierte Geschichte von Liebe, Eifersucht und Hass.

Veranstalter: Sächsischer Literaturrat e.V., Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) im Rahmen des Projektes Literaturforum Bibliothek - Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken

Rabattaktion zum Bundesweiten Vorlesetag!

11.11.2016 von Uwe Hastreiter

Wir feiern den 13. Bundesweiten Vorlesetag mit 

Rabatt auf die Jahresgebühr vom 14. bis 19. November 

bei Neuanmeldungen und Ausweisverlängerung.

Ich hasse Menschen - Heute Chemnitz

10.11.2016 von Uwe Hastreiter

Ich hasse Menschen Lesung & Performance mit Julius Fischer im TIETZ

Am 17. November, 19:30 Uhr ist der Slam-Poet, Lesebühnenautor, Musiker und Fernsehcomedian Julius Fischer zu Gast im TIETZ mit seinem Programm „Ich hasse Menschen – Heute Chemnitz“.

Der Lessing-Förderpreisträger präsentiert veröffentlichte und unveröffentlichte Kurzgeschichten im Lesebühnen-Stil - schnell, komisch, direkt. Dabei wird er sein vom Oberlandesgericht Düsseldorf als Kunst deklariertes Skandal-Buch „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure. Kein historischer Roman“ im Gepäck haben. Außerdem wird er mit ironischer Popmusik aufwarten.

Julius Fischer, 1984 in Gera geboren, lebt in Leipzig. Er hat an zahlreichen Poetry Slams im deutschsprachigen Raum teilgenommen und viele von ihnen gewonnen. Mit Christian Meyer tourt er als „The Fuck Hornisschen Orchestra“ durch den deutschsprachigen Raum. Mit Meyer ist er auch im MDR-Fernsehen in der Show "Comedy mit Karsten" zu sehen. Außerdem ist Julius Fischer eine Hälfte des Slam-Duos „Team Totale Zerstörung“, Mitglied der Dresdner Lesebühnen Sax Royal und Mitbegründer der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz. Seit 2011 ist er festes Mitglied der Berliner Lesebühne Lesedüne. Zuletzt erschienen die Kurzgeschichtenbände „Ich will wie meine Katze riechen“ und „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ im Verlag Voland & Quist.

Die Lesung ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Literaturforum Bibliothek – ausgezeichnete Autoren und Übersetzer aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“ des DBV Landesverband Sachsen und dem Sächsischen Literaturrat gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Der Eintritt kostet 4 Euro. Kartenreservierung unter Telefonnummer 0371 488-4366.


Veranstaltung zum Bußtag "Gegen das Vergessen"

09.11.2016 von Uwe Hastreiter

Veranstaltung zum Bußtag "Gegen das Vergessen"

Das fast vergessene Massaker von Babi Jar

Lesungen von Maria Schubert und Philipp Otto;

Gesamtleitung GMD Dieter-Gerhardt Worm

Gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek, der Jüdischen Gemeinde und des Evangelischen Forums

Termin: Mittwoch, 16. November, 16 Uhr

Ort: Zentralbibliothek im TIETZ, Veranstaltungssaal

Eintritt frei, Spende erbeten

Hilde Domin - Dichterin des Dennoch

09.11.2016 von Uwe Hastreiter

Gedenken an die Reichspogromnacht: Hilde Domin - Dichterin des Dennoch

Dr. Ilka Scheidgen liest aus ihrer von Hilde Domin autorisierten Biografie.

Termin: Mittwoch, 9. November, 19:30 Uhr

Ort: Zentralbibliothek im TIETZ, Veranstaltungssaal

Eintritt frei

Trotz leidvoller Erfahrungen durch Verfolgung und Exil hat sich die deutsch-jüdische Dichterin Hilde Domin (1909-2006) den Glauben an den Menschen, an Mitmenschlichkeit und Vertrauen bewahren können. Sie gehörte schon zu Lebzeiten zu den modernen Klassikern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Dr. Ilka Scheidgen, freie Schriftstellerin und Publizistin, kannte Hilde Domin zwei Jahrzehnte und führte viele Gespräche mit ihr.

Gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Jüdischen Gemeinde, der Stadtbibliothek Chemnitz und des Evangelischen Forums, gefördert durch den lokalen Aktionsplan der Stadt Chemnitz

Gehölze im Stadtgebiet von Chemnitz

Autor: Horst Grundmann / Karl Naue
Regalstandort: Ter N 61.1 Chemnitz Gru
07.11.2016 von Sabine Schumann

Mit der im Oktober 2016 erschienenen Publikation "Gehölze im Stadtgebiet von Chemnitz" liegt für Chemnitz nun eine fundierte Erfassung der Gehölzflora vor, die die Vielfalt des Baum- und Strauchbestandes der Stadt erfasst. Die auf 244 Seiten, ergänzt mit zahlreichen Farbfotos dargelegte Auswahl ist ein Zeitdokument, das den dendrologischen Schatz der Stadt verdeutlicht.

Das Chemnitzer Umweltamt, Untere Naturschutzbehörde übernahm Herausgabe und Druck der Publikation.

Die "Gehölzflora" informiert über 732 verschiedene Gehölzarten und deren Häufigkeit und Seltenheit in Chemnitz. Zu den etwa 3800 einzelnen Baumstandorten vermerkten die Autoren unter anderem Fundort, Alter, Umfang und Höhe des Baumes.

Voland & Quist Literatursalon

07.11.2016 von Uwe Hastreiter

Matthias Hirth und Benedikt Feiten geben am Dienstag, den 8. November, 20 Uhr im Atomino in einer Doppellesung Einblick in ihre Romane. Der Eintritt kostet 7 Euro.

Eine Gemeinsamkeit der beiden ist (abgesehen davon, dass sie beide in
München ansässig sind), dass die beiden Protagonisten anfangs arg in den Seilen hängen:

Mark in Feitens »Hubsi Dax« ist ein Musiker, dem die Inspiration
verloren ging und der vor sich hingammelt, dem alles eher egal ist - bis
sein Haus saniert werden soll. Daraufhin erfindet er mit seinen
Hausmitbewohnern den Volkssänger Hubsi Dax (ein bisschen an Karl Valentin angelehnt). Mark behauptet, der habe mal in dem Haus gewohnt und deswegen müsse es denkmalgeschützt werden. Er bekommt dadurch neuen Schwung und komponiert sogar Lieder von dem vermeintlichen Hubsi Dax, fälscht alte Fotos etc. Das führt zu allerlei witzigen Verstrickungen. Wichtige Nebenpersonen sind seine Frau Ida und seine Tochter Maja (beide im Ggs zu ihm sehr tough) sowie der Nachbar, mit dem er den Plan ausklügelt (ein Unternehmensberater, der gerne mal einen Schritt zu weit geht).

Sehr sehr viel ernster und radikaler geht es in Lutra lutra zu:

Der Protagonist Fleck nimmt sich nach der Trennung von seiner Freundin
(Grund war u.a. eine Abtreibung) eine Auszeit und findet neuen "Schwung", indem er sich komplett neu erfindet/erkundet: er entdeckt seine Homosexualität und stürzt sich in Partys, Orgien und Gedanken, die zum Teil moralisch grenzwertig sind. Er testest seine Grenzen und die seiner Mitmenschen aus. Dabei ist das Buch philosophisch und wirft viele Diskussionen auf, etwa wie es um das Männerbild der Gesellschaft bestellt ist. Das ist alles sehr explizit und nichts für schwache Nerven.

Matthias Hirth: Lutra lutra


»Was würdest du tun, wenn du etwas Böses tun wolltest?«

Sich in Spaß und Sex zu verlieren ist das Programm des
zweiunddreißigjährigen Fleck. Doch er spürt, dass er dafür zu zaghaft
ist. Worin besteht wirkliche Stärke? Wie erreicht er die Ausstrahlung,
die ihn für jede Frau und jeden Mann unwiderstehlich macht? Er kommt zu dem Schluss, dass es für ihn nur einen Weg zu vollkommener
Selbstbestimmtheit und wahrhafter Attraktivität gibt: mit sämtlichen
Regeln der Gesellschaft zu brechen ...

»Lutra lutra« zeigt die dunklen Fantasien unserer Gesellschaft: die
Ambivalenzen des Männerbildes, die Verbindung von Sex und Gewalt, das Amalgam von Coolness und Terrorismus. Heimlicher Held des Romans ist das Jahr 1999, das Jahr des Fischotters (lat. Lutra lutra), das letzte Jahr der guten alten Zeit.

Matthias Hirth arbeitet als Schauspieler und Regisseur an mehreren
deutschen Theatern sowie für Rundfunk und Fernsehen. Er unternahm
zahlreiche Fernreisen, baute in den vergangenen Jahren einen
Zukunftsthinktank für die Industrie auf und ist Mitbetreiber einer
Münchner Szenebar. Seit 2000 ist er hauptsächlich als Schriftsteller
tätig. 2005 erhielt er das Literaturstipendium der Stadt München. Nach
mehreren Buchveröffentlichungen erschien 2007 sein von der Kritik
hochgelobter Roman »Angenehm« (Blumenbar).

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Benedikt Feiten: Hubsi Dax

Der Gitarrenlehrer Mark lebt mit seiner Frau Ida und der gemeinsamen
Tochter Maja ein harmonisches Leben in einem Flow zufriedener
Ambitions­losigkeit. Als aber das Haus, in dem er lebt, Luxuswohnungen
weichen soll, wächst Trotz in ihm. Um die wenigen verblie­benen
umzugsunwilligen Mieter zu vertreiben, denkt sich der Eigentümer immer
neue Schikanen aus. Mark entschließt sich, den hausinternen
Widerstandsgeist zu wecken und dem Vermieter entgegenzutreten. Der
legendäre Hubsi Dax muss helfen.

Benedikt Feiten wurde 1982 in Berlin geboren und lebt in München. Er
ist mit dem Literaturstipendium der Stadt München ausgezeichnet worden. Nach dem Studium der Amerikanischen Literatur hat er seine Doktorarbeit über Musik in den Filmen von Jim Jarmusch geschrieben und an der Ludwig-Maximilians-Universität unterrichtet. Neben seiner Arbeit als Kulturjournalist und Redakteur ist er Trompeter und Cellist bei der Band »my boys don‘t cry«.

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