Literarisches Kleeblatt: Aufbrüche und Kreuzwege
Die Chemnitzer Autoren Anne Bergmann, Jana Heidler, Carsten Krankemann und Frank Irmscher packen ihre Koffer, brechen auf und aus, schleichen durch versteckte Gassen, betreten Fußwege, Irrwege, "High-wege" und Umwege, verweilen an Kreuzwegen, kommen auch mal an und haben nur ein Ziel: unterwegs zu sein und die Zuhörer als Anhalter mit auf ihre literarische Reise zu nehmen.
Termin: Freitag, 25. November, 19:00 Uhr
Ort Das TIETZ, Moritzstraße 20, Tietz-Cafè
Eintritt: 3,- / ermäßigt 2,- €
Das Spiel der Nachtigall
Tanja Kinkel, 1969 in Bamberg geboren, veröffentlichte schon vierzehn historische Romane. Mit 18 Jahren gewann sie ihre ersten Literaturpreise.
In ihrem neuen Mittelalter- Roman "Das Spiel der Nachtigall" geht es um den Minnesänger Walther von der Vogelweide. Walther hat sich aber in seinen Liedern nicht nur der Minne verschrieben, er verkündet mit seinem Gesang auch klare politische Botschaften.
Das Nibelungenlied, Wolfram von Eschenbach, Judenverfolgung, die Kreuzzüge, alles ist spannend dargestellt in dem gut recherchierten Roman aus der Zeit des späten 12. Jahrhunderts.
Ringvorlesung „Mein Buch“ mit Prof. Dr. Stefan Garsztecki
Ringvorlesung „Mein Buch“:
Prof. Dr. Stefan Garsztecki über Czeslaw Milosz: Verführtes Denken (1959)
Veranstalter: TU Chemnitz, Philosophische Fakultät, Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft
Termin: Mittwoch, 23.11.,2011, 19:00 Uhr
Ort: Das TIETZ, Zentralbibliothek, Bereich Kultur & Länder
Eintritt frei
Laconia
deutsch-britische Gemeinschaftsproduktion 2011
mit Andrew Buchan, Ken Duken und Franka Potente
Mit 2.741 Personen an Bord wurde der Truppentransporter LACONIA am 12.September 1942 im Südatlantik von einem U-Boot der deutschen Kriegsmarine versenkt.
Der Zweiteiler erzählt die wahre Geschichte eines humanitären Dramas und zeigt die Absurdität eines Krieges, in dem es nur Opfer gab.
Vorabend
Der Autor schreibt über seinen Heimatort. Das Oberhessen aus der Zeit nach dem Krieg und bis in die Siebziger Jahre.
Kurzeck liest den Text auf seine ganz besondere Weise.
Der Roman wurde 2011 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet.
Lügen über meinen Vater
John Burnside, 1955 in Schottland geboren, gehört zu den bedeutensten Autoren Großbritanniens.
Für seine Autobiographie " Lügen über meinen Vater" wird er am 22.11.2011 den Internationalen Buchpreis "Corine" erhalten (3sat 22.25 Uhr).
Sein Vater, Alkoholiker, Tyrann, brutal, zerstört die Familie, auch seinen Sohn John. Als junger Mann erkennt er in seinen eigenen Suchtproblemen den Vater. Erst die Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive.
"Endlich findet ein großer Autor den Weg ins Deutsche." Die Weltwoche
Wenn Schüler im Internet mobben : Präventions- und Interventionsstrategien gegen Cyber-Bullying
Mobbing im Internet wird zunehmend ein Thema in unserer vernetzten Gesellschaft.Wenn Kinder davon betroffen sind, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Der Autor setzt vorallem auf Prävention und gibt eine fundierte, sachbezogene Darstellung für Eltern und Lehrer.
Ganz in Familie: Hans im Glück
Ganz in Familie: Hans im Glück
Ein MitSingTheaterstück der "MontagsspielerInnen".
Hans hatte Glück: als Lohn für seine Arbeit erhielt er einen ganzen Klumpen Gold, doch der ist schwer... Er tauscht ihn gegen ein Pferd, das gegen eine Kuh, diese gegen ein Schwein, das wiederum gegen eine Gans und dafür bekommt er einen Schleifstein. Doch jedes Tauschgut hat Vorzüge und Nachteile. Am Ende ist Hans glücklich, als er die Last des Besitzes ganz los ist. Aber er ist doch über's Ohr gehauen worden! Ist er zu dumm für diese Welt? Oder weiß er, dass Gut und Geld allein nicht glücklich machen?
Die MontagsspielerInnen sind die Laienspielgruppe des Mehrgenerationenhauses "Generationentreff“ Chemnitz, Irkutsker Straße 15.
Veranstalter: Stadtbibliothek Chemnitz
Termin: Samstag, 19. November, 15:30 Uhr
Ort: Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €, Familienkarte 5,00 €
Nordisch Stricken
Doppelt schnell mit der Simultan-Technik für Farbmuster.
Mit der neuen Simultan-Technik von Ursula Braun wird Farbmusterstricken zum Strickspaziergang. Flüssig, unkompliziert und zügig entstehen mehrfarbige Musterwelten für Ihre Wintermodelle im Trend: hippe Tasche und Stirnband für Sie, Pullover im Mustermix für Ihn und Mütze und Handschuhe mit lustigen Punkten für den Nachwuchs. Und auch Ihr Zuhause können Sie nordisch bestricken: Kuscheldecke und Nackenrolle sind mit der Simultan-Technik im Nu fertig. Der Lehrgang mit vielen Fotos zeigt anschaulich, wie die Simultan-Technik funktioniert, und wertvolle Tipps helfen beim Gelingen. Farbmusterstricken mit dieser Technik ist ganz leicht, probieren Sie es aus und lassen Sie sich vom Farbspiel verzaubern!
Quelle: Buchkatalog.de
Der Führer durch Chemnitz (1865, Online-Digitalisat)
"...all denen gewidmet welche sich für die Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz interessieren…"
Julius Theodor Pinther beklagt im Vorwort zu seinem Stadtführer, dass „jede größere Stadt“ einen [Stadt]führer hätte, „welcher den Einheimischen wie den Fremden… über dieselbe belehrt“, „nur unser Chemnitz entbehrte zeither eines solchen“. Deshalb sah er sich in der Pflicht, im Jahr 1865 endlich auch einen Stadtführer für Chemnitz vorzulegen.
Chemnitz war zu dieser Zeit bereits die drittgrößte Stadt im Königreich Sachsen mit fast 55.000 Einwohnern. Die Stadt, in der um 1800 die industrielle Revolution in Sachsen begann, besaß Webereien, Kattundruckereien und Spinnereien und entwickelte sich zum Zentrum des Maschinenbaus, dessen Erzeugnisse bald weltweit bekannt wurden. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen veränderte sich das Antlitz der Stadt und verlieh ihr den Namen „sächsisches Manchester“.
Pinther benennt in seinem Stadtführer Lage und Namen der öffentlichen Plätze und Straßen, Kirchen und Schulanstalten, bedeutende Gewerbe, ebenso Gasthäuser und listet detailliert die Anzahl der Gewerbetreibenden pro Gewerbe auf. Er widmet sich außerdem der Geschichte der Stadt. Über 50 Seiten sind jedoch allein dem Rundgang durch die Stadt Chemnitz vorbehalten. Eine beigefügte Karte erleichtert dem Leser die Ortung der genannten Objekte.
Seine Publikation enthält eine Fülle von Fakten und zeichnet so ein sehr anschauliches Bild der Stadt Chemnitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit ist Pinthers Stadtführer eine wichtige regionalkundliche Quelle.
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Susanne Luschnat
Hallo Herr Hastreiter, versehentlich habe ich gerade auf der Seite "Lesezeichen gefällig?" im Kommentarfeld...
Frau Kah
Vollkommen unnötig von Frau Mühl, das gesamte "Familienmodell" so pauschal zu bewerten. Aber die hat schon...
Anja S.
Die Tüten sind eine wirklich nette Idee. Sie sind total süß und vor allem liebevoll gestaltet und gepackt....
optiker
Danke für diesen tollen Beitrag. Ich werde mir den Namen merken. LG
katja oettel
schade. Mit Symbian hat man da wohl pech. Genau wie bei den hörbüchern- die gehen ja auch nur für...