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Gustav Adam Krautheim

Autor: Heinz Dieter Uhlig
Regalstandort: Ter P 91 Krautheim Uhl
31.01.2012 von Sabine Schumann

In der Reihe "Chemnitzer Lebensbilder" veröffentlichte Heinz Dieter Uhlig Ende des Jahres 2011 die Publikation "Gustav Krautheim (1857-1926)", die seinen Lebensweg vom Knopfmachersohn zum Industriepionier beschreibt.

Krautheim gründete 1891 in Chemnitz-Altendorf ein Gußstahlwerk, 1916 eine Stahlgießerei in Chemnitz-Borna. Als Erster in Deutschland hatte Krautheim 1896 das Bessemer-Verfahren in die Erzeugung von Stahlformguß eingeführt und damit den Übergang zur industriellen Stahlerzeugung in Stahlgießereien vollzogen.

Teile aus Stahlformguß, die sich durch große Festigkeit bei gleichzeitig großer Dehnbarkeit auszeichneten, wurden gleichermaßen im Textil- und Werkzeugmaschinenbau, im Elektromotoren- und Schienenfahrzeugbau benötigt.

Als Pionier der Zulieferindustrie hatte Krautheim damit bedeutenden Anteil an der industriellen Entwicklung der Stadt Chemnitz.

Der versteinerte Wald im Garten des König-Albert-Museums und das Orth-Denkmal in Chemnitz-Hilbersdorf (Digitalisat)

Autor: J. T. Sterzel
25.01.2012 von Katrin Kropf

Nachdem im 18. Jahrhundert bereits über 290 Millionen Jahre alte Kieselhölzer in und um Chemnitz gefunden worden waren, wurden im ausgehenden 19. Jahrhundert unter der Leitung des damaligen Direktors des König-Albert-Museums Johann Traugott Sterzel in den Chemnitzer Stadtteilen Hilbersdorf und Sonnenberg bei Bauarbeiten erstmals große zusammenhängende fossile Baumstämme ausgegraben. Über die Entstehung, die Ausgrabungsarbeiten, die Beschaffenheit und den Verbleib dieser europaweit einmaligen Naturdenkmale gibt dieses 1913 zum ersten mal veröffentlichte Büchlein Auskunft aus erster Hand. 1927 erschien die zweite, textlich identische Auflage, die nun als Digitalisat vorliegt und frei für jeden online sowie als PDF-Download verfügbar ist unter 

http://digital.slub-dresden.de/id356298701

Um über alle Digitalisate von wertvollen und/oder regional wichtigen Beständen der Stadtbibliothek auf dem Laufenden zu bleiben, kann man sich problemlos den RSS-Feed abonnieren oder regelmäßig auf unserer Projektseite nachsehen.

 

 

 

Seifenfabrik Günther & Haussner : 1862 – 1913 (Online-Digitalisat)

01.12.2011 von Sabine Schumann | Katrin Kropf

„Elfenbeinseife Marke „Elefant“ in Tausenden von Haushaltung. Beliebt und unentbehrlich – Ueberall erhältlich. – Fabrik : Günther & Haussner in Chemnitz“

oder

„Schönheit und Zartheit der Haut erlangt man nach dem Gebrauch von Buttermilch-Seife á Stück 25 Pf. Erhältlich in fast allen Geschäften. Marke „Holländerin“. Fabrikant: Günther & Haussner, Chemnitz“

Mit diesen Worten richtete die Firma „Günther & Haussner“ ihre Werbebotschaft an die Kunden. Doch „Elfenbeinseife – Marke Elefant“ oder Buttermilchseife waren nur zwei der allseits beliebten Seifen aus der vielfältigen Produktionspalette.

Die 1862 von dem Seifensiedemeister Friedrich August Günther in der Äußeren Johannisstraße eröffnete Firma konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten im Jahre 1871 zur Firma Günther & Haussner firmieren.

Mit dieser Zeit begann die überaus erfolgreiche Entwicklung dieser Firma und die Konzentration auf die Fabrikation von Haus-Seifen aller Art. Die neue, modernere Produktionsstätte, die über Gleisanschluss verfügte, wurde 1894 in Kappel in Betrieb genommen.

Mit einem gut ausgebauten Vertretersystem erschloss sich die Firma Günther & Haussner den deutschen Markt : Vertretungen gab es in u.a in Leipzig, Mönchen-Gladbach, Aachen, Zwickau, Bielefeld, Duisburg.

HIER geht es zum Online-Digitalisat in der Digitalen Sammlung: Historische Bestände der Stadtbibliothek Chemnitz

 

 

Der Führer durch Chemnitz (1865, Online-Digitalisat)

Autor: Julius Theodor Pinther
10.11.2011 von Katrin Kropf

--> zum Digitalisat

"...all denen gewidmet welche sich für die Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz interessieren…"

Julius Theodor Pinther beklagt im Vorwort zu seinem Stadtführer, dass „jede größere Stadt“ einen [Stadt]führer hätte, „welcher den Einheimischen wie den Fremden… über dieselbe belehrt“, „nur unser Chemnitz entbehrte zeither eines solchen“. Deshalb sah er sich in der Pflicht, im Jahr 1865 endlich auch einen Stadtführer für Chemnitz vorzulegen.

Chemnitz war zu dieser Zeit bereits die drittgrößte Stadt im Königreich Sachsen mit fast 55.000 Einwohnern. Die Stadt, in der um 1800 die industrielle Revolution in Sachsen begann, besaß Webereien, Kattundruckereien und Spinnereien und entwickelte sich zum Zentrum des Maschinenbaus, dessen Erzeugnisse bald weltweit bekannt wurden. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen veränderte sich das Antlitz der Stadt und verlieh ihr den Namen „sächsisches Manchester“.

Pinther benennt in seinem Stadtführer Lage und Namen der öffentlichen Plätze und Straßen, Kirchen und Schulanstalten, bedeutende Gewerbe, ebenso Gasthäuser und listet detailliert die Anzahl der Gewerbetreibenden pro Gewerbe auf. Er widmet sich außerdem der Geschichte der Stadt. Über 50 Seiten sind jedoch allein dem Rundgang durch die Stadt Chemnitz vorbehalten. Eine beigefügte Karte erleichtert dem Leser die Ortung der genannten Objekte.

Seine Publikation enthält eine Fülle von Fakten und zeichnet so ein sehr anschauliches Bild der Stadt Chemnitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit ist Pinthers Stadtführer eine wichtige regionalkundliche Quelle.

I K - eine Legende auf Rädern

Regalstandort: Ter V 20.0 Sachsen I K
02.11.2011 von Sabine Schumann

Im Oktober 1881 wurde zwischen Wilkau und Haßlau die erste 750mm-Strecke in Sachsen, die Strecke mit dem steilsten Streckenabschnitt in Sachsen, eingeweiht.

Die für diese Bedingungen geeignete Lokomotive, eine dreiachsige Naßdampftenderlok mit Außenrahmen, wurde damals von der Sächsischen Maschinenfabrik, vorm. Richard Hartmann in Chemnitz, geliefert. Heute ist diese Lok im Original nicht mehr vorhanden.

Von 2006 bis 2009 konnte durch umfangreiche Geld- und Sachspenden der originalgetreue Nachbau dieser Lokomotive nach alten und neuen Zeichnungen erfolgen.

Seit August 2009 ist die I K Nr. 54 auf sächsischen Schmalspurbahnen im Einsatz.

Die DVD berichtet von diesem großartigen Projekt.

 

Die Geisterseher

Autor: Matthias Donath
Regalstandort: Ter E 89.0 Sachsen Don
05.09.2011 von Sabine Schumann

"Geister, Gold, Geheimwissen - davon geht noch heute eine seltsame Faszination aus. In früheren Jahrhunderten glaubten weite Bevölkerungskreise an verborgene Künste und Alchimie. In Sachsen tummelten sich besonders viele Magier, Scharlatane und Goldmacher, die mit angeblichem Geheimwissen die Menschen betörten. Gerade im Zeitalter der Aufklärung fanden sie erstaunlichen Zulauf. Selbst gebildete Kreise ergötzten sich an Zauberwerk, glaubten, geheime Weltformeln zu besitzen, und hofften, durch Magie verborgene Schätze zu finden.

Das Buch erzählt von Geisterbeschwörern aus Leipzig und Dresden, die die Welt des 18. Jahrhunderts in Atem hielten, es berichtet von heute vergessenen Geheimbünden, deren okkulte Netzwerke in Sachsen zusammenliefen, und es beschreibt, wie Sachsens Kurfürsten dem Stein der Weisen nachjagten. Alle Geschichten sind wahr - und doch liest sich das Buch wie ein unglaublicher Abenteuerroman." -Matthias Donath-

 

 

Im Zentrum der Macht

Regalstandort: Ter D 32.0 Sachsen Im
10.06.2011 von Sabine Schumann

Zeitnah zur Eröffnung der Dauerausstellung "Baukunst, Macht und Porzellan in Deutschlands ältestem Schloss" am 8. Mai 2011 in der Albrechtsburg in Meißen erschien das vorliegende Buch "Im Zentrum der Macht : Meißner Burgberg und Wettiner im Mittelalter".

Bereits vor fast 150 Jahren empfanden die Zeitgenossen es als unabdingbar, dass gerade an diesem Ort an die Höhepunkte sächsischer Geschichte zu erinnern sei, dass hier ein weihevoller und gleichzeitig würdiger Lernort geschaffen werden soll." beschreibt Dr. Christian Striefler, Direktor Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, die Idee der Nutzung der Albrechtsburg als musealer Ort.

Diese Idee wurde nun in faszinierender Weise Wirklichkeit : durch Einbeziehung der großflächigen historischen Wandgemälde mit Motiven der sächsischen Geschichte in eine liebevoll, bis ins Detail gestaltete Ausstellung gelingt es, Schloss Albrechtsburg in Meißen zu dem sächsischen Erinnerungsort an sich zu machen. 

Das vorliegende Buch vermittelt anschaulich in Wort und Bild die große Bedeutung Meißens für das mittelalterliche Werden des späteren Kurfürstentums, Königreichs und Freistaates Sachsen.

Die Publikation ist eine sinnvolle und empfehlenswerte Ergänzung zur Ausstellung, die die Neugier auf die Ausstellung weckt oder die Möglichkeit schafft, deren Erlebnisfülle aufzuarbeiten und zu vertiefen.

 

 

 

Sächsische Brauereien

Autor: Robin Hermann
Regalstandort: Ter U 30.0 Sachsen Her
18.05.2011 von Sabine Schumann

"Das sächsische Brauwesen kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Vor allem im Bereich der industriellen Bierproduktion nahm es in Deutschland eine Vorreiterrolle ein.

Der vorliegende Band präsentiert die Geschichte von mehr als 125 traditionsreichen sächsischen Brauereien. Neben den bekannten Marken der Gegenwart stehen dabei vor allem die fast vergessenen Braubetriebe der Vergangenheit im Mittelpunkt.

Alle relevanten Fakten und Informationen werden in übersichtlicher Form präsentiert und durch zahlreiche Farbabbildungen ergänzt."

 

 

 

Fabrikarbeit in der NS-Zeit

Autor: Karlheinz Schaller
Regalstandort: Ter D 36.1 Chemnitz Schal
13.04.2011 von Sabine Schumann

Der Autor beschreibt den Arbeitsalltag in Chemnitzer Fabriken während der NS-Zeit. Dieser war geprägt von einer Arbeitsordnung, die absolute Verfügungsgewalt über die Arbeitskräfte anstrebte.

Unter Nutzung von Primärquellen Chemnitzer Unternehmen wie etwa der Wanderer-Werke Siegmar-Schönau, der Sächsischen Textilmaschinenfabrik (vorm. Rich. Hartmann), der Sächsischen Webstuhlfabrik (vorm. Louis Schönherr), der Auto-Union Chemnitz u.a. zeigt der Autor den Wandel der Arbeitskräftestruktur, die Beziehungen zwischen den Arbeitern und Zwangsarbeitern und letztlich den Verfall der Arbeitsdiszuplin während des Krieges.

 

Lachen macht gesund

Autor: Uwe Schneider
Regalstandort: Ter R 11 Schne (entleihbar)
06.04.2011 von Sabine Schumann

Die 2004 begründete "Kammweg-Reihe" des Mironde-Verlages Niederfrohna präsentiert mit "Lachen ist gesund" von Uwe Schneider und "Die Rückkehr des verlorenen J. M. R. Lenz nach Riga" von Gert Hofmann wiederum zwei neue Bände.

Sie bietet "literarische Texte, die mit dem Erzgebirge und seinem Vorland verbunden sind. Sie entdeckt vergessene Bücher und Autoren - auch aus der erzgebirgischen Mundart. Und es sind Schriftsteller unserer Gegenwart, die sich hier vorstellen. Sie setzt dabei nicht auf das Gefällige, sondern auf Nachhaltigkeit und Bleibendes. Als literarisches Motiv wählt sie den Kammweg : Der Kammweg bietet Aussichten, und er bewegt sich zwischen Tälern und Abgründen. Schließlich sucht sie auch in ihrer Gestalt die Farbigkeit und stille Schönheit dieser mitteleuropäischen Landschaft. Es sind Bücher für Leser und Liebhaber."Mironde-Verlag

Alle bisher erschienenen Bände der Edition können Sie im Regionalkundekabinett ausleihen.

 

 

Treffer 1 bis 10 von 19

Susanne Luschnat

Hallo Herr Hastreiter, versehentlich habe ich gerade auf der Seite "Lesezeichen gefällig?" im Kommentarfeld...

Frau Kah

Vollkommen unnötig von Frau Mühl, das gesamte "Familienmodell" so pauschal zu bewerten. Aber die hat schon...

Anja S.

Die Tüten sind eine wirklich nette Idee. Sie sind total süß und vor allem liebevoll gestaltet und gepackt....

optiker

Danke für diesen tollen Beitrag. Ich werde mir den Namen merken. LG

katja oettel

schade. Mit Symbian hat man da wohl pech. Genau wie bei den hörbüchern- die gehen ja auch nur für...

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