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Agricolas Bücher

30.07.2019 von Uwe Hastreiter

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Stadtbibliothek Chemnitz ist die Kabinettausstellung „Agricolas Bücher“ in der Zentralbibliothek im TIETZ vom 6. Juli bis zum 3. August zu besichtigen.

Die Stadtbibliothek Chemnitz präsentiert Georgius Agricolas Hauptwerk „De re metallica“ sowohl in der Originalausgabe von 1556 als auch in späteren Ausgaben. Ebenso sind weitere frühe Drucke des 16. Jahrhunderts zu sehen, vorrangig der Autoren, die Agricola für seine umfassenden Studien benutzte und die er in den Autorenlisten am Beginn seiner Bücher namhaft machte. Hinzu kommen Schriften seiner Lehrer, Mitarbeiter und Freunde sowie Werke, die Agricolas Bekanntheit schon unter seinen Zeitgenossen zeigen.

Als Renaissancegelehrter beschäftigte sich Georgius Agricola mit verschiedensten Themen wie etwa Pädagogik/Philologie, Geschichte, Metrologie, Medizin, Zoologie, Geologie, Mineralogie sowie Berg- und Hüttenwesen, zu denen er zahlreiche Werke hinterließ. Vor allem als Begründer der Montanwissenschaften schrieb sich Agricola in die Annalen der  Wissenschaftsgeschichte ein. Er interessierte sich ebenso für  politische Fragen und lenkte als Bürgermeister in schwierigen Zeiten die Geschicke seiner Stadt.

Die  Eröffnung am 06. Juli ist zugleich das 28. AGRICOLA-GESPRÄCH, ein Kolloquium zum Thema Agricolas Bücher, gemeinsam veranstaltet von Agricola-Forschungszentrum Chemnitz, Stadtbibliothek Chemnitz und Universitätsbibliothek Chemnitz.

 

Kolloquium 28. AGRICOLA-GESPRÄCH zum Thema Agricolas Bücher

Programm/ Kurzvorträge

Georgius Agricolas „De re metallica“ aus dem Jahr 1556

Sabine Schumann, Stadtbibliothek Chemnitz

 

Vannoccio Biringuccios „Pirotechnia“ von 1540

Prof. Dr. Friedrich Naumann, Technische Universität Chemnitz

 

1543 erscheint „De humani corporis fabrica“ von Andreas Vesalius

Andrea Kramarczyk, Schloßbergmuseum Chemnitz

 

Agricola und die „Naturalis historia“ von Plinius (77 n.Chr.)

Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum, Technische Universität Chemnitz

 

Die „Ars grammatica“ des Flavius Sosipater Charisius (um 360 n.Chr.)

Joachim Stemmler MA, Universitätsbibliothek Chemnitz

 

Agricolas Rezeption eines Manuskriptes von Widukind von Corvey (um 970)

Dr. Thomas Schuler, Direktor i.R. Schloßbergmuseum Chemnitz

Wolfgang Weidlich verstorben

01.07.2019 von Amtsblatt der Stadt Chemnitz

In großer Trauer und Dankbarkeit nehmen die Stadt Chemnitz, die Stadtbibliothek Chemnitz, Förderer der Stadtbibliothek Chemnitz e.V. und der Chemnitzer Geschichtsverein e. V. Abschied von Herrn Wolfgang Weidlich.

Wolfgang Weidlich verstarb am 7. Juni 2019 im Alter von 90 Jahren. Der erfolgreiche Frankfurter Verleger wurde in Chemnitz geboren und behielt Zeit seines Lebens eine enge Verbindung zu seiner Heimatstadt.

Der Buchhändler und Verleger Wolfgang Weidlich gründete 1992 den Verein »Förderer der Stadtbibliothek Chemnitz«. Ein Glücksfall für die Bibliothek, der Weidlich über die Jahre etwa 40 PKW-Ladungen mit Büchern überbrachte. Insgesamt legte er hierfür 40.000 Kilometer zwischen alter und neuer Heimat zurück – fuhr gewissermaßen einmal um die ganze Welt.

Auch für den Chemnitzer Geschichtsverein war Wolfgang Weidlich ein Begleiter mit Herz und Tat. Er finanzierte einen Wettbewerb zu stadtgeschichtlichen Arbeiten von Schülern sowie Studierenden. Elf Mal wurde der, nach ihm benannte »Wolfgang-Weidlich-Preis« vergeben.

Insgesamt stellte Wolfgang Weidlich der Stadt Chemnitz eine halbe Million Euro in Bücher-, Sach- und Geldspenden bereit. Bleibende Werte, nicht nur Zahlen. Wolfgang Weidlich wird der Stadt Chemnitz als treuer Unterstützer, vor allem aber als Mensch in Erinnerung bleiben.

Schiefe Märchen und schräge Geschichten

26.06.2019 von Uwe Hastreiter

Wir verschenken 5x2 Freikarten für unsere Jubiläumsveranstaltungen mit Paul Maar  am 29. Juni 15 Uhr an die ersten 10 Personen, die sich unter folgender E-Mail-Adresse information@stadtbilbiothek-chemnitz.de anmelden 

 

Das schiefe Märchen-Trio
musikalische Lesung mit Paul Maar – Wolfgang Stute – Konrad Haas

Termin: Samstag, 29. Juni 2019, 15 Uhr

Ort: TIETZ, Foyer im Erdgeschoss

Eintritt: 10 €, erm. 5 €

Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0371 488 4366

Der bekannte Kinderbuch-Autor Paul Maar („Das Sams“) hat mit „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“(Oetinger-Verlag)  ein neues Buch veröffentlicht, in dem er sich auf skurrile, ironische und humorvolle Weise mit dem Märchen befasst. Geschichten wie die vom Herd, der sich im Kino unbedingt den Film „Coole Jungs auf ihren heißen Öfen“ ansehen möchte, wechseln sich ab mit der Geschichte vom „gestiefelten Skater“ oder der vom naiven Herrn Mockinpott, der leider dem raffinierten Zwerg Friedrich auf den Leim geht.

Maars Geschichten und die im Buch enthaltenen Gedichte sind so geschrieben, dass sie durch ihre Ironie, ihren Witz und Hintergrund durchaus ein erwachsenes Publikum ansprechen, aber –auf einer anderen Ebene- auch von Kindern gerne gehört werden. Wenn etwa in einer dieser Geschichten ein schon etwas in die Jahre gekommener Königssohn, etwa im Alter von Prinz Charles, in der Lokalzeitung eine Heiratsanzeige aufgibt, um endlich eine Prinzessin zu finden und sie dann – auf den Rat einer Angestellten hin - ins Kaufhaus Karstadt einlädt, weil es dort im Restaurant ein gutes „Jägerschnitzel mit brauner Soße“ geben soll, ist dem erwachsenen Zuhörer die Absurdität der Situation bewusst. Den Kindern, die selbst gerne ein Schnitzel essen, ist das Vorhaben des Prinzen durchaus nachvollziehbar. 

Die schrägen Märchen und schiefen Geschichten trägt Paul Maar mit zwei bekannten Musikern vor: Wolfgang Stute (Gitarre, Perkussion) und Konrad Haas (Querflöte, Blockflöte, Keyboards). Wolfgang Stute war 10 Jahre lang musikalischer Leiter und Mitmusiker von Heinz Rudolf Kunze und er erhielt 2013 den „Deutschen Kleinkunstpreis“ im Unterhaus Mainz. Konrad Haas: er erfand die Kinderband „Mini Pigs“ für die ARD-Serie Lindenstraße. Er schrieb, komponierte, arrangierte und leitete mehr als 50 Bühnenproduktionen.

Eintritt: 10 €, erm. 5 €

Vorverkauf: Museumskasse im TIETZ (1. OG), Tel.: 0371 488 4366
Öffnungszeiten:
Mo 9:00 - 17:00 Uhr
Di 9:00 - 17:00 Uhr
Mi geschlossen
Do 9:00 - 17:00 Uhr
Fr 9:00 - 17:00 Uhr
Sa, So, Feiertag 10:00 - 18:00 Uhr

Foto: Jörg Schwalfenberg

Eine Hundertfünfzigjährige erzählt ...

04.06.2019 von Uwe Hastreiter

Eine Hundertfünfzigjährige erzählt ... ­ Szenische Lesung zum Jubiläum des Gymnasiums auf dem Kaßberg über berühmte Schüler und Lehrer

Termin: Donnerstag, 13.06.2019, 19 Uhr

Ort: TIETZ, Zentralbibliothek, Veranstaltungssaal

Eintritt: frei

Das Gymnasium auf dem Kaßberg - heute Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium feierte im Oktober 2018 seinen 150. Geburtstag. Dies war Anlass für die Theatergruppe "Die Anderen", eine szenische Lesung vorzubereiten. Dabei wurde berühmter Schüler wie Stefan Heym und Karl Schmidt (Rottluff) und einiger großer Lehrer wie Marie Pleißner  gedacht. In Spielszenen, gelesenen Teilen und mit Hinzunahme anderer in den 150

entstandenen Texten erzählt die Hundertfünfzigjährige ihre Geschichte, unterstützt durch den Geist der Schule. Erinnerungen und Menschen werden dabei lebendig.

Veranstalter: Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft und Stadtbibliothek Chemnitz

Fanny Hensel und Felix Mendelssohn – Ein ungewöhnliches Geschwisterpaar

27.05.2019 von Uwe Hastreiter

Musikclub: Fanny Hensel und Felix Mendelssohn –  Ein ungewöhnliches Geschwisterpaar

Ref.: Prof. Dr. Johannes Forner, Leipzig

Veranstalter: Chemnitzer Musikverein e. V.

Der Eintritt ist frei.

Termin: Montag, 03. Juni 2019, 19 Uhr

Ort: TIETZ, Zentralbibliothek, Veranstaltungssaal

Präsentation der Anthologie Chemnitzer Stadtgeschichte_n

14.05.2019 von Ulrike Brummert

Stadtgeschichte_n

Chemnitz 875

Wer schreibt, der bleibt

Das Stadtjubiläum 875 hat in seinen synergetischen Effekten auch die TUC in die Stadt gezogen: die Professuren für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie für Romanische Kulturwissenschaft in Kooperation mit der Universitätsbibliothek haben unter dem Dach Stadtgeschichte_n Kooperationen geschlossen mit der VHS, der Stadtbibliothek, der CWE, der Lila Villa, der internationalen Stefan Heym Gesellschaft, der Irmtraud Morgner Tafelrunde – um nur die wichtigsten Partner*innen zu nennen.

Unter alltagsgeschichtlichen Gesichtspunkten und dem Aspekt des kreativen Schreibens lobte der Kooperationsverbund einen Wettbewerb aus. Die zwanzig Besten sind auf der Chemnitzer Lesenacht im Mai 2018 prämiert worden. Nun erscheinen sie in Buchform im Universitätsverlag, herausgegeben von den Professorinnen Ulrike Brummert und Bernadette Malinowski.

Geschichten in, um und über Chemnitz, in Krieg und Frieden, aus der fernen und nahen Vergangenheit, von gestern und von heute. Schloßteich und Zeisigwald, Roter Turm und bunte Esse, Heiliges Grab und Nischel …. Alles kommt vor, und alles spielt eine bedeutende Rolle in den Geschichten von Chemnitz für Chemnitzer_innen und Menschen von überall.

Chemnitzer Stadtgeschichte_n eben! Ein Quellenfundus für Forscher*innen von morgen.

Am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal von DAStietz wird die Publikation vorgestellt: Collage_Lesung der Gewinnertexte mit dem Team Ent_Rüstet (Sachsen_Westfalen), musikalisch avantgardistisch umrahmt von SKalation (Cello_Schlagzeug_Klavier) aus Chemnitz_Dresden.

 

 

 

„Worthaft. Texte politischer Gefangener“

07.05.2019 von Uwe Hastreiter

Am Donnerstag, dem 9. Mai, 10.45 Uhr berichten die Liedermacher und Schriftsteller Stephan Krawczyk und Hubertus Schmidt von ihrer politisch motivierten Inhaftierung in der DDR. Die Lesung und das Gespräch finden in der Stadtbibliothek im TIETZ vor Schülerinnen und Schülern zweier 10. Klassen der Annen-Oberschule statt. Das Gespräch moderiert der Leipziger Lyriker und Herausgeber der Reihe „Poesiealbum neu“, Ralph Grüneberger. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm der PEN-Jahrestagung in Chemnitz statt. Veranstalter ist die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V., Leipzig mit Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in ihrer Reihe „Poesiealbum neu“ einen besonderen Gedichtband. Die Anthologie „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ vereint Gedichte und Prosastücke von 50 Autorinnen und Autoren. Gegenstand dieser Texte sind nicht allein die Haftbedingungen und -anlässe in der sowjetisch besetzten Zone (SBZ) bzw. der späteren DDR. Mit den Rubriken „Der Gast“ und „Klassik“ kommen auch im Deutschen Kaiserreich und während des Nationalsozialismus verfolgte Autoren zu Wort, ebenso ein zeitgenössischer Dichter aus der Türkei.

Programm PEN-Jahrestagung 2019 in Chemnitz: https://www.pen-deutschland.de/wp-content/uploads/2019/04/PEN-Jahrestagung2019-Flyer-Mitglieder190403-web.pdf

Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V.: lyrikgesellschaft.de

 

 

Bibliophile Kostbarkeiten der Stadtbibliothek entdecken

03.05.2019 von Diana Thümer

Chemnitzer Museumsnacht: Einblicke in die Schatzkammer der Stadtbibliothek

Jedes Jahr zur Museumsnacht öffnet die Stadtbibliothek ihr Kellermagazin für Interessierte. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt historischer Bücher und blättern Sie in ausgewählten Kostbarkeiten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung für alle Führungen am Stand der Stadtbibliothek am Veranstaltungstag.

Datum: 11.05.2019
Zeit:
 18:00 bis 22:00 Uhr
Ort:
 Treffpunkt im TIETZ-Foyer am Stand der Stadtbibliothek

Führungen (jeweils 30 Min) 18:00 / 18:45 / 19:30 / 20:30 / 21:15 / 22:00 Uhr

Eintritt: Museumsnachtticket

Saša Stanišic über den ersten Zufall der Biografie: unsere Herkunft

08.04.2019 von Uwe Hastreiter

Saša Stanišic, HERKUNFT

Termin: Donnerstag | 11.04. | 19 Uhr

Ort: TIETZ, Zentralbibliothek, Veranstaltungssaal

Eintritt: 5 €, erm.: 3 € /Studierende der TU Chemnitz freier Eintritt

VVK: Museumskasse im TIETZ (1. Etage), Tel.: 0371 488 4366

„Herkunft“ ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und über alles, was danach kommt. Sasa Stanisic kam 1978 in Visegrad, damals Bosnien-Herzegowina, zur Welt, floh 1992 im Bürgerkrieg mit seiner Familie nach Deutschland, studierte in Heidelberg und am Literaturinstitut Leipzig. 2006 erschien sein erster Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gefolgt von „Vor dem Fest“ und dem Erzählband „Fallensteller“.

In „Herkunft“ (Luchterhand, 2019) versammelt er Geschichten und Essays über Abschied und Ankommen, über erinnerte und erfundene Heimat, über viele Sommer. Der Sommer, als sein Großvater seiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass er beinahe nie geboren worden wäre. Der Sommer, als er fast ertrank. Der Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnelte, in dem er selbst über viele Grenzen floh. Erzählt im verschmitzt-verspielten Ton heiterer Melancholie, der die ganze Klaviatur des Lebens bespielt.

Veranstalter: TU Chemnitz, Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz

Foto: Saša Stanišic | Copyright: Katja Sämann

Schreib- und Druckwerkstatt stellt ihre Arbeiten aus

04.04.2019 von Kinderwelt der Stadtbibliothek

Ein halbes Jahr Schreib- und Druckwerkstatt. Viele Kinder und ganz viele Bilder. Es wurde geritzt, gewalzt, gerieben und gedrückt, getippt und in den Finger geschnitten, geschrieben, gezeichnet und erzählt. UND NUN WIRD'S GEZEIGT!

Zwischen 03. April und 03. Juli 2019 werden Bilder von Kindern zwischen 3 und 10 Jahren gezeigt, die in unterschiedlichen Kursen an Grundschulen, Horten und in Kitas entstanden sind.

Die Schreib- und Druckwerkstatt ist ein Projekt des Fördervereins für den musischen Kindergarten Chemnitz e.V. (PampelMuse) und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Stadt Chemnitz gefördert. 

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