. .
Sie befinden sich hier: Startseite » Aktuell » Newsblog

Neue eBook-Reader ausleihbar

16.01.2012 von Katrin Kropf

Unsere ersten drei Geräte waren im Dezember innerhalb einer Viertelstunde entliehen. Aufgrund dieser starken Nachfrage nach ausleihbaren E-Book-Lesegeräten stellt die Stadtbibliothek nun zwei weitere Exemplare zur Verfügung.

Die beiden Reader vom Modell Kobo Touch können ebenso wie die bisherigen drei Geräte für bis zu vier Wochen an KundenInnen der Stadtbibliothek inklusive Hülle und Zubehör kostenfrei ausgeliehen werden.

Kaufen muss man die einzelnen eBooks dann natürlich auch nicht. Über die ChemNetzBib können mittlerweile über 900 Titel im EPUB-Format auf die meisten gängigen E-Book-Reader geladen werden. Der Kobo Reader zeichnet sich vor allem durch sein schnelles Blättern, gute, augenschonende Kontraste, einfache Navigation und langlebige Akkuleistung aus.

Entliehene Lesegeräte können Sie auch direkt über unseren Katalog vormerken. Auch die Sony-Geräte sind vormerkbar.

ChemNetzBib - die digitale Ausleihe Ihrer Stadtbibliothek

17.06.2011 von Uwe Hastreiter

Was sind eBooks, eAudio, eVideo und ePaper? Wie lade ich geliehene Dateien auf meinen PC, mein Handy, Mp3-Player oder eBook-Reader?

Eine Informations- und Ausprobierveranstaltung mit Bibliothekarin Katrin Kropf. Dauer ca. 1 h

Der nächste Termin ist am

Montag, 20. Juni, 18:00 Uhr

in der Stadtbibliothek im TIETZ, Treffpunkt PC-Point
Eintritt frei, Anmeldungen unter Tel. 488 4222 erbeten


Bild: divibib.com

Vor einem Jahr startete die Stadtbibliothek ihre virtuelle Zweigstelle unter dem Namen "ChemNetzBib - Medien digital". Bibliothekskunden können fortan bequem von zu Hause aus oder unterwegs rund um die Uhr eBooks, eAudios, eVideos und ePapers ausleihen.

So einfach geht's: Anmelden, eMedien herunterladen und auf dem eigenen Rechner nutzen. Die Datei kann nach der angegebenen Ausleihdauer nicht mehr aufgerufen werden und steht dann für den nächsten Kunden zum Download zur Verfügung. Eine Mahngebühr fällt nicht mehr an.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter
ChemNetzBib

 

 

ChemNetzBib-Bücher auf dem iPad/iPhone und Android-Phones

07.12.2010 von Katrin Kropf

"On the go" und "on demand" - die mobile Mediennutzung ist auf dem Vormarsch; hier und jetzt soll die passende Information zur Verfügung gestellt werden. Für die digitalen Inhalte braucht's dazu  natürlich ein Konsumgerät. Das iPhone ist weit verbreitet, doch darauf ein Buch lesen? Geschmackssache. Für die Augen sicher keine Wohltat. Anders sieht es da schon mit dem dieses Jahr veröffentlichten iPad aus. 9,7 Zoll bieten durchaus genügend Fläche zum blätterarmen Lesen.

Eine Kollegin der Linzer Stadtbibliothek machte uns jüngst auf zwei kostenlose iPad/iPhone-Applikationen aufmerksam, die es ermöglichen, geliehene, geschützte eBooks auf den benannten Geräten zu lesen. Somit werden auch unsere knapp 250 ePub-Bücher der ChemNetzBib für die Dauer der Leihfrist von 14 Tagen auf den Apple-Geräten lesbar. Der ursprüngliche Artikel zu dieser tollen Nachricht ist im Library Journal, einem der angesehensten bibliothekarischen "Techno"-Weblogs, zu finden.

Auf die Schnelle hier eine Gebrauchsanleitung zur Nutzung der geliehenen ePubs mit dem Bluefire Reader:

- die App Bluefire Reader aus dem App Store herunterladen
- in der ChemNetzBib ein ePub suchen
- Titel ausleihen
- .acsm Datei herunterladen
- .acsm Datei per Email an das iPad schicken (seit iPad OS 4.2 nicht mehr nötig, die .acsm Datei kann direkt vom iPad geladen werden)
- Datei öffnen mit Bluefire Reader
- Das erste Mal braucht man eine Adobe ID, mit der man die App authentifiziert. Die erhält man kostenlos, der Link scheint in der App auf.

Nicht jedes Smartphone ist aber gleich ein iPhone. Viele der "next generation" Mobiltelefone laufen mittlerweile mit einem Android-Betriebssystem. Apples iOS steht nach Symbian und Android weltweit sogar nur an dritter Stelle (s. pcworld.com).

Für Android-Smartphones gibt es zum Beispiel den Txtr Reader;  unser Kunde und Twitter-Compagnon rudzn hat das freundlicherweise für uns getestet und gibt die Gebrauchsanleitung:

  1. Txtr App aus dem Android Market installierenIn der Txtr App unter Einstellungen den eigenen Adobe Account angeben und einen Txtr Account anlegen
  2. In der Txtr App unter Einstellungen den eigenen Adobe Account angeben und einen Txtr Account anlegen
  3. Auf dem PC das Programm Adobe Digital Editions (zu bekommen unter http://www.adobe.com/de/products/digitaleditions/) installieren
  4. Digital Editions öffnen und den eigenen Adobe Account angeben
  5. In der ChemnNetzBib etwas im ePub Format ausleihen
  6. Die .acsm Datei auf dem PC mit Adobe Digital Editions öffnen
  7. Die ePub Datei befindet sich nach dem Download durch Digital Editions unter Eigene Dokumente/My Digital Editions/<buchtitel>.epub</buchtitel>
  8. Auf txtr.com mit dem vorher angelegten Account anmelden
  9. Die ePub datei unter http://txtr.com/collection/upload hochladen
  10. Den ausgeliehenen Artikel findet man nun in der Android App unter dem Reiter “Archiv” in der “Inbox”

Das klingt komplizierter als es wirklich ist. Hat man die Einrichtung hinter sich gebracht geht eigentlich alles recht schnell von der Hand.

Und wie sieht es mit dem "digitalen Langstreckenlesen" aus? Dazu sind wohl eher die dedizierten eReader geeignet. Sie überzeugen dank papiernaher elektronischer Tinte (sog. "eInk") mit einer deutlich längeren Akkuleistung als das iPad und sind augenschonender, weil sie das Umgebungslicht refklektieren, statt wie bei einem "selbstleuchtenden" Display die natürliche Ermüdung durch ständige künstliche Beleuchtung zu beeinträchtigen. Zur Orientierung im mittlerweile sehr üppigen eReader-Markt können wir den Blog von Johannes Haupt empfehlen: www.lesen.net

Kunden der Stadtbibliothek können seit Juni 2010 mehrere hundert ePub-Dateien, eBooks speziell für eBook Reader, ohne zusätzliche Kosten über www.chemnetzbib.de herunterladen.

Wir würden uns über kundenseitige Rückmeldung zum Thema "ChemNetzBib-Bücher auf dem iPad/iPhone oder Android-Smartphone sehr freuen!

 

Foto iPad: nikkorsnapper via Flickr (CC-by-nc)
Abbildung Bluefire: Verena Lenes | Stadtbibliothek Linz

Lesefutter für den eBook-Reader

22.06.2010 von Katrin Kropf

In letzter Zeit häuften sich in unserer Bibliothek die Anfragen nach eBooks für eBook-Reader. Klar, die Urlaubszeit steht vor der Tür und der Verreisende steht einmal mehr vor der großen Frage, wie viel Platz und Gewicht im Gepäck der Urlaubslektüre gewidmet wird. Die neuen Geräte beherbergen mehrere hundert Bücher auf wenigen hundert Gramm...

Mobilität ist hier sicher das schlagkräftigste Argument. Aber auch die e-Ink, hochauflösende elektronische Tinte, die nur beim Umblättern der Seite, nicht aber für die Seitendarstellung Strom benötigt, wirkt angenehmer auf die Augen als andere Computerbildschirme. Ob man nun mit einem digitalen Lesegerät auch noch Mp3s anhören oder seine Bilder verwalten können soll, sei hier einmal dahingestellt.

Gerade in den letzten Monaten hat sich der Markt für die eBook-Lesegeräte rasant weiterentwickelt; die Reader werden erschwinglicher und leistungsfähiger. Für 2010 sind beispielsweise neue Modelle des Cool-er Readers angekündigt, auch der B&N Nook erlebte jüngst erst einen großen Preissturz. Der vielgepriesene Textr Reader, unter anderem mit Mobilfunk-Onlinezugang, für den ständigen Abruf der gesamten eigenen Bibliothek, lässt leider immer noch auf sich warten.

Viele dieser Lesegeräte sind mit unserer ChemNetzBib kompatibel. HIER finden Sie eine aktuelle Liste der Reader, welche die ChemNetzBib-EPUBs darstellen können. EPUBs sorgen im Gegensatz zu PDFs für eine bildschirmangepasste Darstellung der Textseiten. Man kann also beliebig in einen Text hinein- und herauszoomen, ohne scrollen zu müssen...

Achten Sie bitte darauf, dass Sie für den eBook-Reader immer das EPUB-Format herunterladen. Die geschützten PDF sind leider nicht readerkompatibel.



Die 200 neuen EPUB-Titel umfassen hauptsächlich aktuelle belletristische Literatur. Laden Sie doch einmal unsere  Literaturnobelpreisträgerin für 2 Wochen auf Ihr Display, oder "Der Mann schläft" von Frau Müllers "Vereinskollegin" Sibylle Berg. Es ewarten Sie ebenso viele spannende Krimis, Fantasyliteratur und Historische Romane. Auch die Jugend kommt mit Titeln wie "Nach Hause schwimmen" von Rolf Lappert nicht zu kurz. Biographien und ausgewählte Sachbücher zu aktuellen Themen runden das EPUB-Angebot ab. Probieren Sie's aus:

www.ChemNetzBib.de

 

Vom strukturierten Lesen und "schwebender Aufmerksamkeit"...

22.01.2010 von Katrin Kropf

Ein Vergleich zwischen der Informationsaufnahme in der heutigen Zeit und der damaligen Qualitätsüberprüfung von gewebten Teppichen ist gar nicht mal so abwegig. Die zu prüfende Information (der Teppich oder der Informationsstrom eines Microbloggingdienstes wie Twitter) zieht am Auge des Betrachters vorbei und jener geht auf unterschiedliche Weise an die Informationsaufnahme und -analyse heran:

Der Informationsstrom wird in handliche Sektionen unterteilt und nach und nach strukturiert aufgenommen. Doch ist so etwas im informationsüberfluteten 21. Jahrhundert zeitlich überhaupt noch zu realisieren?

Der geübte Verstand erkennt auch bei rasch vorbeiziehenden Teppichen den Fehler im Gewebe wie auch informationsbegierige Individuen im Jahr 2010 durch "schwebende Aufmerksamkeit" in dichten Informationsströmen zwar sehr viele Informationen nur oberflächlich wahrnehmen, aber die wichtigen für sich herausfiltern können.

Warum wir das alles schreiben? Es ist nur eine - wenn wohl auch eine essentielle - Erkenntnis aus Dr. Lutz Gerlachs (TU Chemnitz) Vortrag beim Chemnitzer WebMontag, der am 18. Januar zum mittlerweile zweiten Male stattfand. Dass es verschiedene Typen von Informationsempfängern gibt, stellte der Uni-Forscher in seinem Referat über das Kommunikationstool Communote heraus. Communote funktioniert ähnlich wie Twitter, ist aber durch die Installationsmöglichkeit auf eigenen Servern auch zur internen Unternehmenskommunikation geeignet...
Übrigens: Auf die Frage hin, wer denn alles den bekannten Microbloggingdienst Twitter schon benutze, meldete sich ungefähr die Hälfte der insgesamt 65 WebMontag-Teilnehmer, doch das nur am Rande...

Diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Lehrstühlen der TU Chemnitz arbeiten bereits mit dem "Enterprise Microblogging"-Tool Communote. Effizienz ist bei solchen Formen der Projektorganisation natürlich immer sehr schwierig zu messen, zumindest ließ sich beobachten, dass die Kommunikationsteilnehmer sich und die jeweiligen Kommunikations- und Informationsverhalten besser kennenlernten. Die Wirkungsweisen und Erfahrungen der Teams kann man im Nachhinein am besten der WebMontag-Präsentation Lutz Gerlachs entnehmen:

<object style="margin: 0px;" height="355" width="425"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webmontag2009-01-18ireko-100119043938-phpapp02&amp;stripped_title=microblogging-im-projektmanagement-erste-erfahrungen-zum-einsatz-von-communote-an-der-tu-chemnitz" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webmontag2009-01-18ireko-100119043938-phpapp02&amp;stripped_title=microblogging-im-projektmanagement-erste-erfahrungen-zum-einsatz-von-communote-an-der-tu-chemnitz" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="355" width="425"></embed></object>

 

Mehr als nur schwebende Aufmerksamkeit galt auch der Stadtbibliothek Chemnitz an diesem Abend. Die im zweiten Vortrag vorgestellte digitale Bibliothek ChemNetzBib stieß auf großes Interesse, die Ausleihmodalitäten jedoch zum Teil auf Unbehagen.

Im Gegensatz zur Musikindustrie verzichten die an der digitalen Ausleihe teilnehmenden Verlage noch nicht auf einen Kopierschutz. Folglich wird eine zeitlich begrenzte "Ausleihe" der eMedien durch "Digitales Rechtemanagement" (DRM) nachgebildet. Digitale Rechteverwaltung ist für die einen, nämlich für die Rechteinhaber der Inhalte, ein vermeintlicher Segen weil relativer Kopierschutz geboten wird, für viele Endnutzer jedoch ein Fluch, weil mit DRM-geschützten Dateien bestimmte, mitunter abschreckende, Bedingungen einhergehen: Wie in etwa im Falle der ChemNetzBib die bestimmte Ausleihfristen oder Betriebssysteme und Software, mit der die ausgeliehenen Medien geöffnet werden können.

Es ist daher ein dringendes Desiderat der Stadtbibliothek Chemnitz, in Zusammenarbeit mit der Partnerfirma DiViBib GmbH und anderen deutschsprachigen Bibliotheken die Nutzung der digitalen Ausleihe auch für weitere Betriebssysteme und populäre mobile Geräte wie iPod oder iPhone uneingeschränkt zu ermöglichen.

<object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=chemnetzbibwebmontag-100119095008-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=chemnetzbib-webmontag" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=chemnetzbibwebmontag-100119095008-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=chemnetzbib-webmontag" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>

 

Und sonst? Die Vorträge mit anschließender Diskussion sind ja nur ein Teil des WebMontages. Vor und nach dem Programmteil kamen Studierende, "Businessmenschen" und "Hobbynetzwerker" wieder in lockerer Runde zusammen und tauschten Erfahrungen aus, vertieften das Gehörte, verglichen iPhone-Applikationen, sprachen über zukünftige Kooperationen und aktuelle Webtrends und twitterten mit dem Hashtag #wmc02 live vom 2. Chemnitzer WebMontag. 

Der dritte WebMontag, voraussichtlich Ende März, Hashtag #wmc03, wird wieder im Café im Tietz stattfinden und in etwa unter dem großen Thema "Creative Commons, Open Access und freie Inhalte" stehen. Eine genaue Formulierung des Themas sowie einzelne Vortragsthemen werden wir noch bekanntgeben.


Links:

- YouTube-Videobeitrag zum 2. Chemnitzer WebMontag von Michael Pape (Breaking News TV)

- Fotos @ Flickr vom 2. Chemnitzer WebMontag:

Leon Weidauer, Patrick Schulze und Thomas Lörinczy

- #TWC-Netzwerk

- XING-Gruppe Chemnitz
(Mitglieder erhalten automatisch Einladungen zu kommenden WebMontagen)

Hauptnavigation.

Onleihe elektronische Kurse Refugees Welcome A A A Seite drucken