Chemnitzer Köpfe: Johannes Volmer
Getriebe sind Faszination, sind sein Metier in Forschung, Produktion, in Lehre und Publikation. Als Johannes Volmer 1959 im VEB Buchungsmaschinenwerk antrat, um hier „Im Wettlauf der Zeit“ stets die Nase vorn zu haben und immer tüchtigeren Robotern das Laufen beizubringen, hatte er noch nicht gegen die Würde hoher Ehrenämter zu ringen. Die ostdeutsche Ingenieurorganisation „Kammer der Technik“ trug ihm das Wirken als Vizepräsident an – er machte das Beste daraus: Er delegierte Themen und Pflichten väterlich und lebte – wie auch heute noch mit 80 – seine Leidenschaft, die jetzt „Ovaldrehen“ heißt. Auf welchen Feldern es auch einen Privatier Johannes Volmer gab, wird den Senior eines seiner Kinder fragen: Als Steffen Volmer eigenen Wege in künstlerischen Sphären nachgehen wollte, gab es keinerlei Generationskonflikt.
Die Unterhaltung zwischen Vater und Sohn wird gewiss Kernstück unserer Podiumsstunde sein, umgeben von Filmen, Bildern und Büchern, Begegnungen und Erörterungen.
Der Eintritt ist frei.









