Clemens Meyer: Gewalten - Ein Tagebuch

- Foto: Jürgen Bauer
Clemens Meyer schreibt ein Tagebuch über die Gewalten unserer Zeit: Eine Stadt sucht ihren Mörder, Jubel beim Pferderennen, der beste Freund liegt im Hospiz. Ein Hund stirbt. Endlose Zahlenreihen fließen über einen Bildschirm in einer menschenleeren Fabrikhalle. Die psychiatrische Notaufnahme wird zur Endstation einer heillosen Nacht. Roh, unheimlich und geheimnisvoll ist die Welt, durch die wir täglich gehen. Clemens Meyer entwirft Szenen von großer poetischer Kraft und verstörender Klarheit. Ein Jahr lang erkundet er Seelenlandschaften, reale Orte und imaginäre Welten. Er erzählt von Alpträumen, jubelnder Euphorie und dem Irrwitz unseres Lebens.
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein
Debütroman „Als wir träumten“ für den er zahlreiche Preise erhielt. 2008 folgten die Erzählungen „Die Nacht, die Lichter. Stories“, die unter anderem mit dem Preis der
Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurden.
Moderation: Prof. Bernd Leistner
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €









