Voland & Quist Literatursalon: Robert Naumann Ich hartz dann mal ab: Bekenntnisse eines kleinen Schmarotzers

- Foto: (c) Thorsten Wulff
Robert Naumanns Protagonist in „Ich hartz dann mal ab“ kennt sich aus in der Welt der Leistungsbeziehungen. Da ihm das Arbeitsamt genügend Jobs anbietet, muss er nur ab und zu mal zugreifen und sich nicht aus dem Hartz-IV-Status befreien. So wie eine Meise, der die Menschen im Winter in Deutschland so viele Meisenknödel aufhängen, dass sie bequem durch die kalte Zeit kommt. Naumanns Anti-Held erzählt von den kuriosen Erfahrungen eines überzeugten Langzeitarbeitslosen.
Robert Naumann gehört er zu den festen Mitgliedern der bekannten Berliner Lesebühne «Chaussee der Enthusiasten». Nach dem Studium der Sonderschulpädagogik und drei Wochen einer Druckerlehre kletterte er die Karriereleiter steil nach oben: Tiefbau, Hochbau, Trockenbau, Schriftsetzer, Schriftsteller. Angestrebte höchste Stufe: Rentner.









