Hadayatullah Hübsch

[d. i. Paul Gerhard Hübsch]

Geboren: 08.01.1946 in Chemnitz
Gestorben: 04.01.2011 in Frankfurt am Main (Nachruf s. Frankfurter Neue Presse)

Leben

Hübsch wuchs in Frankfurt am Main auf. Während seiner Schulzeit veröffentlichte er erste Gedichte in Anthologien. Bis 1968 war er Herausgeber der Literaturzeitschrift „TÖRN“ und einer der Protagonisten der Protestkultur, Hippie, Kommunarde, Drogendealer. Nach seinem Übertritt zum Islam 1970 nahm er den Namen Hadayatullah („Der von Gott Geleitete“) an und gab in den Folgejahren die islamischen Zeitschriften „Wudd“ (1970-1975) und „Sadid“ (1975-1980) heraus. Hübsch war Sprecher der deutschen Ahmadyya- Gemeinde, Pressesprecher und Imam Juma der Nuur Moschee in Frankfurt / Main und Mitglied des Ethikausschusses des Landes Hessen, außerdem Herausgeber der Zeitschriften „Islam im Brennpunkt“ und „Weißes Minarett“. Neben Lyrik verfasste er Schriften zum Islam und zum interkulturellen Dialog.

Werke 
Mach was du willst (1969) 
Ausgeflippt (1971) 
Der Tag als Elvis Presley lebenslänglich wurde (1976) 
Abgedichtetes (1979) 
Liebe-Gedichte (1983) 
Ich hab meine Blumen verloren. Ein Poem (1987) 
Keine Zeit für Trips (1991) 
Mein Weg zum Islam (1996) 
Macht den Weg frei (1998) 
Tickets (2002) 
Vorkriegsgedichte (2003) 
Die ersten 100 (2003) 
Eurobeat (2004) 
Asphalt Derwisch (2007) 
Peace Train (2008) 
u. a. 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


Weiterführende Informationen

Walter Killy Literaturlexikon, 1998.


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Zuletzt geändert am 07.01.2011 15:31 Uhr