Manfred Reuschel

Manfred Reuschel



Geboren: 16.11.1917 in Bad Kudova (Schlesien)
Lebt in Braunschweig

Leben

Bereits während des Musikstudiums am Schlesischen Konservatorium in Breslau wurde Reuschel zum Kriegsdienst eingezogen, mit nachfolgender russischer Kriegsgefangenschaft bis Ende 1949. Danach setzte er sein Musikstudium in Weimar an der Franz-Liszt-Musikhochschule fort. Nach Beendigung des Studiums erhielt er Engagements im Orchester des Landestheaters Gotha, an der Staatskapelle Weimar, sowie in Zwickau und Freiberg als Solo-Bratscher. Bedingt durch einen Hörsturz musste er seinen Beruf 1968 aufgeben. Er begann zu schreiben. Aus ideologischen Gründen wurden jedoch seine Manuskripte von den DDR-Verlagen abgelehnt, ebenfalls zwei Hörspiele vom Radio DDR Leipzig. 1983 flüchtete Manfred Reuschel aus dem damaligen Karl-Marx-Stadt, wo er 15 Jahre lebte und schrieb, in die BRD nach Braunschweig. Der größte Teil der Manuskripte blieb bei Freunden zurück und gelangte erst nach der Wende wieder in den Besitz des Autors.

Werke 
Das verkaufte Dorf (1992) 
Rosen für Reni (1992) 
Die Brieftasche (1993) 
Damals im Paradies (1994) 
Wünsche (1994) 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


zum Seitenanfang

Zuletzt geändert am 22.09.2008 14:46 Uhr