Una mano para Chile - Eine Hand für Chile

Zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Chile findet am 30. April 18:00 Uhr, im TIETZ eine Benefizveranstaltung unter dem Titel "Una mano para Chile" ("Eine Hand für Chile") statt. Der Eintritt ist frei.
Für Musik, Tanz, künstlerische und kulinarische Entdeckungen sorgen gemeinsam der Verein Amista
http://amistadchemnitz.wordpress.com/2010/04/11/verein-amistad/
der Verein Kunst für Chemnitz
http://www.kunstfuerchemnitz.de
sowie die Ensembles Las Latinas
http://www.laslatinas.de und Las Nuvianitas.
Spenden und Verkaufserlöse für Speisen und Getränke werden einer regionalen Spendeninitiative für Chile http://wp.me/pSOBY-1y
zur Verfügung gestellt. Der renommierte Chemnitzer Künstler Gregor-Torsten Kozik und der Verein Kunst für Chemnitz versteigern Bilder zugunsten der Aktion. Weitere Informationen:
http://amistadchemnitz.wordpress.com
Leselust für Kinder
Prinzessin Knöpfchen - eine musikalische Lesung am 24.04. im TIETZ
Prinzessin Knöpfchen ein literarisches Programm zum Mitsingen, Mithüpfen und Mitfiebern. Am Sonnabend, 24. April, 15:30 Uhr ist die Berliner Illustratorin und Autorin Sybille Hein zu Gast in der Stadtbibliothek im TIETZ.
Prinzessin Knöpfchen ist eine leicht durchgeknallte junge Dame die sich fürchterlich langweilt. Sie langweilt sich so furchtbar, dass ihr sogar ein Erdbeben wie gerufen kommt. "Endlich passiert mal was!", jauchzt sie, schießt auf einem Sofakissen durchs Fenster - und landet mitten in dem ersehnten Abenteuer!
Sybille Hein illustriert und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, allein dreimal wurde ihr der österreichische Kinderbuchpreis verliehen. Wenn sie gerade keinen Stift in der Hand hält, tourt sie mit ihrem Kabarett „Sybille und der kleine Wahnsinnige“.
Samstag, 14:00 Uhr präsentiert der Schriftsteller Günter Saalmann seine schon legendäre Po(e)saunenstunde zur Chemnitzer Büchermeile im TIETZ. Begleitet wird er vom Bläsersextett „Brazz“.
Eine Stunde später erzählt die in Chemnitz wohnende chinesische Autorin Leela Wang fesselnde Geschichten aus Ihrem Buch „Sommerferien in Peking“.
LESELUST
Chaim Noll: Der goldene Löffel
Chaim Noll liest aus seinem Buch und berichtet über seine Übersiedlung nach Israel.
Ein junger Mann in der DDR in den Siebziger Jahren. Sein Vater ist Funktionär, es geht ihm überdurchschnittlich gut, dass die Ehe der Eltern bröckelt, interessiert ihn kaum. Er verbringt die Tage im Haus der Künstlerfamilie seiner Freundin, die Mutter zieht Strippen von Ost nach West. Alle haben sich eingerichtet. Doch bald kommt dem jungen Mann die Liebe dazwischen, und Fragen stellen sich ihm, die ihn zu etwas ganz anderem werden lassen als einem hoffnungsvollen und begeisterten Kandidaten der Partei. Chaim Noll zeichnet in diesem erstmals 1989 erschienenen Roman ein Panorama der untergehenden DDR. Er erzählt von den Vergünstigungen der Parteifunktionäre, aber auch von ihren Ängsten, Beklemmungen und dem Willen, sich zu widersetzen. Von den Mechanismen, die Menschen zerstören, sie in Paranoia, in den Alkohol, ins Mitläufertum drängen – nicht nur in der DDR.
Chaim Noll wurde 1954 als Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater ist der Schriftsteller Dieter Noll („Die Abenteuer des Werner Holt“). Er verweigerte den Wehrdienst und verließ bald darauf, 1983, die DDR. 1991 ging er mit seiner Familie nach Rom. Seit 1995 lebt er in Israel.
Veranstalter: Volkshochschule Chemnitz und Judentum begegnen e.V.
Foto: privat
Mittwoch, 28. April, 19:00 Uhr
Das TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- €
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Die 10. Campus-Lesenacht lädt ein zum Lesen, Musizieren und Plaudern.
Literatur wird auch in diesem Semester an der TU Chemnitz wieder zum Erlebnis. Die Gestaltung des Abends liegt dabei in der Hand aller Anwesenden selbst. Gemeinsam wird gelesen - Fremdes und Eigenes genauso wie Altes und Neues, in welcher Sprache auch immer. Das spontane Musizieren hat schon Tradition: Instrumente und Gesang sind willkommen. Aber auch gemeinsame Diskussionen folgen in fließendem Wechsel.
Foto: Ulrike Brummert
Veranstalter: Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz, Studentenwerk Chemnitz- Zwickau und Buchhandlung Universitas
Mittwoch, 28. April, 19:00 Uhr
Campus Reichenhainer Straße, Neue Mensa, Sachsenstube
Eintritt frei
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Kartenvorverkauf
TIETZ-Information
Mo – Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr
Tel: 03714884366
Internet: www.dastietz.de
Email: service@dastietz.de
Das vollständige Programm lesen Sie unter [Programm als PDF -Download]
4. Chemnitzer WebMontag - Von Online-PR und veralteter Webtechnologie
Am 29.3.2010 findet im Café im Tietz der 4. Chemnitzer WebMontag statt. Grund für die bereits vierte Auflage des informellen Treffens für alle Internetbegeisterte aus der Region ist der als 3. Chemnitzer WebMontag eingeschobene WebMontag in Annaberg-Buchholz.
Da das Platzangebot im Café im Tietz recht begrenzt und die Plätze erfahrungsgemäß schnell belegt sind, sollten sich interessierte Teilnehmer für den 29.3. rasch für die vormerken lassen.
Wer im Business-Netzwerk XING zugange ist, sollte sich über die dortige Eventseite anmelden. Alternativ können Sie sich auch über das Südwestsachen-Netzwerk #TWC anmelden oder direkt eine E-Mail an netzwerker@stadtbibliothek-chemnitz.de schreiben.
Nicole Kappler und Patrick Mai werden den Programmteil des Abends mit ihrem Beitrag "PRspektive online – Public Relations im Netz“ – die 6. Studentischen Medientage Chemnitz stellen sich vor" eröffnen. Die Medientage werden von "Studenten für Studenten" regelmäßig durch die Medienfakultät der TU Chemnitz durchgeführt. Die beiden Referenten geben einen Vorgeschmack auf das am 10./11. April stattfindende studentische Projekt als "Brücke zwischen Theorie und Praxis".
Technischer wird es beim Beitrag von Leon Weidauer zugehen. In Zeiten von JavaScript, HTML5 und CSS3 stellt der junge Programmierer die Frage "Braucht das Web noch Flash?" und möchte Antworten geben auf eine scheinbar veraltete, wie auch proprietäre und mit Barrieren verstellte Webtechnologie.
4. Chemnitzer WebMontag:
Montag, 29. März 2010, 18:00 - 22:00 Uhr
im Café im Tietz
Der Eintritt ist frei, WLAN vorhanden.
Ablauf:
bis 18:00 Uhr: Ankunft
18:00 - 19:00: Beschnuppern und Kennenlernen, Essen und Trinken
19:00 - 20:00: Vorträge und Präsentationen
20:00 - 22:00: weitere Gespräche und Networking
Erstmalig geplant ist ein Video-Livestream für all jene, die nicht zur Veranstaltung kommen können, aber trotzdem gern dabei sein würden. Die Stream-Adresse wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Ein erster WebMontag-Themenabend ist für den 31.5.2010 angedacht: Dabei wird sich der 5. Chemnitzer WebMontag, wieder im Café im Tietz unter der Mitwirkung der Stadtbibliothek, der spannenden Thematik "Digitales Rechtemanagement vs. Open Content" widmen. Denkbar sind hier Beiträge zu den Themen Creative Commons, Patente im Internet, Open Access, Open Source etc. Voranmeldungen sind noch nicht möglich, Vorschläge für genaue Themenbeiträge jedoch ausdrücklich erwünscht!
Die Folgen der Massentierhaltung für das Leben auf der Erde
Der enorme Fleischverzehr, der durch die Massentierhaltung möglich geworden ist, trägt durch Treibhausgase merklich zur Klimaerwärmung bei und bringt weitere gravierende ökologische und ökonomische Probleme mit sich: erhebliche Vergeudung von Biomasse, enormer Landverbrauch, der den Regenwald beeinträchtigt, hoher Wasserverbrauch, Schädigung der Atmosphäre, der Gewässer und der Erde durch Übersäuerung.
Diese Probleme werden prägnant dargestellt und mit zahlreichen Fakten belegt. Ein Ausweg wäre ein konsequenter Vegetarismus, der zudem das Recht der Tiere auf Leben und Gewaltverschonung berücksichtigt und der Gesundheit zugute kommt.
Dr. rer. nat. Karl-Peter J. Dostal
Der Leipziger Physiker Dr. Karl-Peter Dostal stellt diese Probleme prägnant dar und belegt sie mit zahlreichen Fakten.
Veranstalter: Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e.V., Leipzig
Zeit: Dienstag, 23. Februar, 19:00 Uhr
Ort: Cafè im Tietz
Eintritt frei
Dr. rer. nat. Karl-Peter J. Dostal
Geboren 1938, Dipl.-Physiker und Oberstufenlehrer. Beruflich jahrzehntelang wissenschaftliche Arbeit auf verschiedenen Gebieten der Isotopen- und Strahlenforschung sowie mannigfaltige Lehrtätigkeit. Rege Vortragstätigkeit (u.a. Volkshochschule und Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft) und Publikationen auf den Gebieten Physikgeschichte, Physiker-Biographien, Grenzgebiete der Physik, Wissenschaft und Religion, Musik, Sufismus.
erotische Geschichten zum Valentinstag
Zum Valentinstag liest die junge Chemnitzer Autorin Anne Bergmann aus ihrem Buch „Das Glück in einer Blechdose“ Kurzgeschichten über Liebe, Sehnsucht, Verlangen und Musik.
Zeit: Sonntag, 14. Februar 2010, 19:00 Uhr
Ort: Cafè im TIETZ
Eintritt frei
„Anne Bergmann, südlich von Leipzig
aufgewachsen, schrieb schon im
Grundschulalter ihre erste Geschichte.
Danach trat die Literatur erst einmal
zurück und die Naturwissenschaft in
den Vordergrund.
Während ihres Physikstudiums begann
sie jedoch wieder zu schreiben.
Bisher hat sie Erzählungen in Anthologien
veröffentlicht. „Das Glück in einer
Blechdose“ ist ihr erstes Buch.
Der Sommer. Jeder sieht ihn anders. Für Fußballfans ist er spannend, für Liebende heiß, Suchende empfinden ihn als verregnet.
Es ist der Sommer einer Fußball-EM, ein Sommer der Cafés und
knisternden Gespräche, ein Summer of Love.
Lotte lässt sich verführen, meldet sich dann aber nicht mehr
bei ihrem Verführer, ihre Schwester becirct einen Barkeeper.
Der denkt zurück an seine vielen Beinahe-Affären und dieses
unglaubliche Glück, das er bei Frauen zwar hat, das ihn aber
immer gleich wieder verlässt, als hätte es sich in der Hausnummer
geirrt.
Auch Hannah denkt zurück. Bei ihr sind es die Jahre als Groupie,
die sie nicht loslassen, bis sie sie einholen.
Drei Studenten knüpfen ein loses Netz aus Beziehungen untereinander und verfangen sich darin.
Zwei Escort-Ladies treffen sich regelmäßig auf einen Kaffee,
eine Schokolade und den neusten Tratsch über ihre Kunden. Da
war zum Beispiel einer, „der trug sein Glück immer mit sich
herum – in einer kleinen, runden Blechdose, auf deren Deckel
Waldfruchtbonbons geschrieben stand ...“
Einmal zu Fuß um die Welt
2007 bewältigte der Leipziger Extremläufer Robby Clemens eine Weltreise von 13 262 Kilometern, die ihn in 311 Tagen durch 27 Länder auf 4 Kontinenten führte. Er berichtet von seinem ungewöhnlichen Abenteuer mit spektakulären Eindrücken, den Hochs und Tiefs einer solchen Reise und den Begegnungen mit interessanten Menschen.
Zeit: Dienstag, 2. Februar, 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek im TIETZ, Veranstaltungssaal
Eintritt: 8,- € (AK) / 7,- (VVK)
Kartenvorverkauf Tourist-Information Chemnitz, Markt 1
Vom strukturierten Lesen und "schwebender Aufmerksamkeit"...
Ein Vergleich zwischen der Informationsaufnahme in der heutigen Zeit und der damaligen Qualitätsüberprüfung von gewebten Teppichen ist gar nicht mal so abwegig. Die zu prüfende Information (der Teppich oder der Informationsstrom eines Microbloggingdienstes wie Twitter) zieht am Auge des Betrachters vorbei und jener geht auf unterschiedliche Weise an die Informationsaufnahme und -analyse heran:
Der Informationsstrom wird in handliche Sektionen unterteilt und nach und nach strukturiert aufgenommen. Doch ist so etwas im informationsüberfluteten 21. Jahrhundert zeitlich überhaupt noch zu realisieren?
Der geübte Verstand erkennt auch bei rasch vorbeiziehenden Teppichen den Fehler im Gewebe wie auch informationsbegierige Individuen im Jahr 2010 durch "schwebende Aufmerksamkeit" in dichten Informationsströmen zwar sehr viele Informationen nur oberflächlich wahrnehmen, aber die wichtigen für sich herausfiltern können.
Warum wir das alles schreiben? Es ist nur eine - wenn wohl auch eine essentielle - Erkenntnis aus Dr. Lutz Gerlachs (TU Chemnitz) Vortrag beim Chemnitzer WebMontag, der am 18. Januar zum mittlerweile zweiten Male stattfand. Dass es verschiedene Typen von Informationsempfängern gibt, stellte der Uni-Forscher in seinem Referat über das Kommunikationstool Communote heraus. Communote funktioniert ähnlich wie Twitter, ist aber durch die Installationsmöglichkeit auf eigenen Servern auch zur internen Unternehmenskommunikation geeignet...
Übrigens: Auf die Frage hin, wer denn alles den bekannten Microbloggingdienst Twitter schon benutze, meldete sich ungefähr die Hälfte der insgesamt 65 WebMontag-Teilnehmer, doch das nur am Rande...
Diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Lehrstühlen der TU Chemnitz arbeiten bereits mit dem "Enterprise Microblogging"-Tool Communote. Effizienz ist bei solchen Formen der Projektorganisation natürlich immer sehr schwierig zu messen, zumindest ließ sich beobachten, dass die Kommunikationsteilnehmer sich und die jeweiligen Kommunikations- und Informationsverhalten besser kennenlernten. Die Wirkungsweisen und Erfahrungen der Teams kann man im Nachhinein am besten der WebMontag-Präsentation Lutz Gerlachs entnehmen:
Mehr als nur schwebende Aufmerksamkeit galt auch der Stadtbibliothek Chemnitz an diesem Abend. Die im zweiten Vortrag vorgestellte digitale Bibliothek ChemNetzBib stieß auf großes Interesse, die Ausleihmodalitäten jedoch zum Teil auf Unbehagen.
Im Gegensatz zur Musikindustrie verzichten die an der digitalen Ausleihe teilnehmenden Verlage noch nicht auf einen Kopierschutz. Folglich wird eine zeitlich begrenzte "Ausleihe" der eMedien durch "Digitales Rechtemanagement" (DRM) nachgebildet. Digitale Rechteverwaltung ist für die einen, nämlich für die Rechteinhaber der Inhalte, ein vermeintlicher Segen weil relativer Kopierschutz geboten wird, für viele Endnutzer jedoch ein Fluch, weil mit DRM-geschützten Dateien bestimmte, mitunter abschreckende, Bedingungen einhergehen: Wie in etwa im Falle der ChemNetzBib die bestimmte Ausleihfristen oder Betriebssysteme und Software, mit der die ausgeliehenen Medien geöffnet werden können.
Es ist daher ein dringendes Desiderat der Stadtbibliothek Chemnitz, in Zusammenarbeit mit der Partnerfirma DiViBib GmbH und anderen deutschsprachigen Bibliotheken die Nutzung der digitalen Ausleihe auch für weitere Betriebssysteme und populäre mobile Geräte wie iPod oder iPhone uneingeschränkt zu ermöglichen.
Und sonst? Die Vorträge mit anschließender Diskussion sind ja nur ein Teil des WebMontages. Vor und nach dem Programmteil kamen Studierende, "Businessmenschen" und "Hobbynetzwerker" wieder in lockerer Runde zusammen und tauschten Erfahrungen aus, vertieften das Gehörte, verglichen iPhone-Applikationen, sprachen über zukünftige Kooperationen und aktuelle Webtrends und twitterten mit dem Hashtag #wmc02 live vom 2. Chemnitzer WebMontag.
Der dritte WebMontag, voraussichtlich Ende März, Hashtag #wmc03, wird wieder im Café im Tietz stattfinden und in etwa unter dem großen Thema "Creative Commons, Open Access und freie Inhalte" stehen. Eine genaue Formulierung des Themas sowie einzelne Vortragsthemen werden wir noch bekanntgeben.
Links:
- YouTube-Videobeitrag zum 2. Chemnitzer WebMontag von Michael Pape (Breaking News TV)
- Fotos @ Flickr vom 2. Chemnitzer WebMontag:
Leon Weidauer, Patrick Schulze und Thomas Lörinczy
- XING-Gruppe Chemnitz
(Mitglieder erhalten automatisch Einladungen zu kommenden WebMontagen)
Melancholie, die Farbe Schwarz und ein zugelaufener Hund
Im Buch läuft der Protagonistin ein schwarzer Hund zu, verwildert, hungrig, aber von eigenartiger Schönheit. Aus diesem Zufall entwickelt sich ein literarisches Kabinettstück.
Scheinbare Nichtigkeiten wechseln mit hochexpressiven Landschaftsschilderungen. Der Autorin gelingt dabei die Balance zwischen beiläufiger Komik und starken Emotionen.
Dieser Hund rührt jeden.
Marion Poschmann, in Essen geboren, studierte Germanistik, Slawistik und Philosophie und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.
Eine Veranstaltung der Reihe Literatur & Wissenschaft der germanistischen
Literaturwissenschaft der TU Chemnitz in Kooperation mit der Stadtbibliothek Chemnitz.
Zeit: Mittwoch, 27. Januar, 19:00 Uhr
Ort: Cafè im TIETZ
Der Eintritt frei
"Die Melancholie-Zeichen platziert Marion Poschmann so subtil und sprachgewaltig, dass man die Novelle auch als philosophisches Bildrätsel lesen kann. Ihre Hundenovelle zählt zum Schönsten, was über die Farbe Schwarz je geschrieben wurde."
Süddeutsche Zeitung
Vom Sorgenkind zum Sahnestück...
Wussten Sie, dass Purpur mit ca. 2 Mio. Euro pro Liter die teuerste Farbe der Welt ist? Und dass für 1 kg rote Farbe im Mittelalter auch 150.000 Kermesläuse nötig waren? Dass für die Herstellung des Beschreibbstoffs einer Handschrift die Häute einer ganze Ziegenherde verarbeitet wurden? Zu diesen enormen Materialkosten kam natürlich der unwahrscheinlich hohe Zeitaufwand, der für das Schreiben und Illuminieren von Handschriften nötig war.
Führt man sich diesen enormen Aufwand vor Augen, weiß man den Blick auf die alten Handschriften umso mehr zu schätzen. Einen solchen Einblick erhielten am vergangenen Mittwoch interessierte Besucher der Stadtbibliothek.
Die Bibliothekarin Sabine Schumann stellte neben der wertvollen Handschrift der Stadtbibliothek, der Biblia Latina von 1277, auch besondere Drucke des 16. bis 20. Jahrhunderts vor.
Weitere Glanzlichter in diesem "Gang durch die Jahrhunderte" waren die Eggestein-Bibel von ca. 1466 sowie das Buch "[...] Der göttliche und natürliche auch allgemeine chymische Steinbruch oder Chemnitz" (1680-1683) des Paulus Stein, in welchem die Suche nach dem Stein der Weisen, der alchmistischen Veredelung unedler Metalle zu edlen Metallen, beschrieben wird.
Unbedingt zu erwähnen ist auch die Hundertwasser-Bibel von 1995. Jedes Exemplar dieser auf 5.000 Stück limitierten Ausgabe ist ein Unikat, da der Einband handgefertigt ist.
Die "Förderer der Stadtbibliothek Chemnitz e.V." suchen ständig nach Buchpaten für die Restauration und Digitalisierung wertvoller Altbestände der Stadtbibliothek. Die aktuellen "Sorgenbücher" finden Sie hier. Angestrebt wird auch eine Digitalisierung der wichtigen Werke, um die wertvollen Bestände zu schonen und den Interessierten auch außerhalb der Bibliothek zugänglich zu machen. Fragen Sie uns!
Fotos:
Stadtbibliothek Chemnitz
Treffer 31 bis 40 von 46









Sheik Yerbouti
Und ich dachte immer Bibliotheksbesucher können lesen... Aber: "Ein Blu-Ray-Player dagegen erkennt alle...
Kathrin Beckert
23.4.12 Ich las, kaum ein Stocken in der Stimme und das Zittern in den Händen waren nur leicht. Ich las,...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, Ich habe mir das Buch "Eledil und Krokofant" aus dem Jahre 1967 von Jürgen...
Steffi Fischer
Guten Tag Herr Roscher, im Internet finden sich nach etwas intensiverer Suche doch einige Gedichte,...
Ingo Roscher
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin auf der suche nach dem Gedicht von Krokofant und Eledil. Können...