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Der Fall Collini

Autor: Ferdinand von Schirach
Regalstandort: Hör R 11 Schir
29.12.2011 von Sunhild Kunze

Der bekannte Starfverteidiger gibt auch in diesem Fall tiefe Einblicke in deutsche Justiz und Gesellschaft sowie in die Psyche des Täters.

Das Hörbuch ist spannend und wichtig für das Wissen über unsere Geschichte.

Das andere Dasein (eBook)

Autor: Galsan Tschinag
Regalstandort: www.chemnetzbib.de
21.12.2011 von Katrin Kropf

Der mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag schreibt auf Deutsch. Vielleicht liest sich gerade deshalb seine Schreibe so fantasievoll wie direkt. Lesungen mit ihm entwickeln sich stets zu einem Heiratsantrag an die Sprache und den reflektierenden, empfindsamen Geist, geformt vom mongolischen Steppenleben mit seiner Einsam- und Gemeinsamkeit, mit diesem besonderen Verhältnis zwischen den Menschen und zur Natur. Auch Tschinags neuer Roman "Das andere Dasein" ist eine liebevolle Geschichte der alltäglichen Träumerei.

"Moskau im Spätfrühling des Jahres 1977: Der junge Burjate Minganbajir begegnet der ungarischen Studentin Anni und verliebt sich unsterblich. Sie erleben wunderbare Tage, dann muß sie nach Budapest zurückkehren. Sein einziger Brief kommt zurück mit dem Vermerk: "Kein Empfänger. Bitte an diese Adresse nicht wieder schreiben!". Die Zeit vergeht, Minganbajir heiratet, gründet eine Familie und verdient seinen Lebensunterhalt als Dolmetscher. Die verlorene Liebe aber bleibt immer in seinem Herzen. Jahre später lernt er erneut eine Anni kennen. Sie ist die Chefin einer ungarischen Zirkustruppe, die er als Dolmetscher in die mongolische Steppe begleitet. Er fühlt sich auf geheimnisvolle Weise zu dieser Frau hingezogen, mit ihr verbunden, obgleich sie seine Anni nicht sein kann, denn sie ist wesentlich älter. Bei einem Ausflug in die winterliche Steppe kommen sich die beiden näher."

Hier probelesen oder gleichin der ChemNetzBib als eBook

ausleihen/ kostenlos vormerken.

Die geheimen Tricks der Orchideen

Autor: Ein Film von Annette Frei Berthoud
Regalstandort: W 269 Geh
16.12.2011 von Kerstin Heinsch

"Phillip Cribb, Biologe und Orchideenspezialist
Kew hatte einer der frühesten Orchideensammlungen, schon um 1780 hatten wir 20 Arten, vor allem von Westindien, China und Java, die wuchsen hier in Grubenhäusern. In den Glashäusern war die Hitze so gross, dass die Orchideen richtiggehend gekocht wurden, sogar die tropischen, denn diese kamen vor allem aus den Bergen und man dachte, sie brauchten viel Wärme, aber das war gar nicht so."

http://www.nzzformat.ch

Ein Film über Orchideenzucht und -und Produktion. Wissenswertes für Spezialisten und Laien.

 

Seifenfabrik Günther & Haussner : 1862 – 1913 (Online-Digitalisat)

01.12.2011 von Sabine Schumann | Katrin Kropf

„Elfenbeinseife Marke „Elefant“ in Tausenden von Haushaltung. Beliebt und unentbehrlich – Ueberall erhältlich. – Fabrik : Günther & Haussner in Chemnitz“

oder

„Schönheit und Zartheit der Haut erlangt man nach dem Gebrauch von Buttermilch-Seife á Stück 25 Pf. Erhältlich in fast allen Geschäften. Marke „Holländerin“. Fabrikant: Günther & Haussner, Chemnitz“

Mit diesen Worten richtete die Firma „Günther & Haussner“ ihre Werbebotschaft an die Kunden. Doch „Elfenbeinseife – Marke Elefant“ oder Buttermilchseife waren nur zwei der allseits beliebten Seifen aus der vielfältigen Produktionspalette.

Die 1862 von dem Seifensiedemeister Friedrich August Günther in der Äußeren Johannisstraße eröffnete Firma konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten im Jahre 1871 zur Firma Günther & Haussner firmieren.

Mit dieser Zeit begann die überaus erfolgreiche Entwicklung dieser Firma und die Konzentration auf die Fabrikation von Haus-Seifen aller Art. Die neue, modernere Produktionsstätte, die über Gleisanschluss verfügte, wurde 1894 in Kappel in Betrieb genommen.

Mit einem gut ausgebauten Vertretersystem erschloss sich die Firma Günther & Haussner den deutschen Markt : Vertretungen gab es in u.a in Leipzig, Mönchen-Gladbach, Aachen, Zwickau, Bielefeld, Duisburg.

HIER geht es zum Online-Digitalisat in der Digitalen Sammlung: Historische Bestände der Stadtbibliothek Chemnitz

 

 

Laconia

Regalstandort: SpF Lac
18.11.2011 von Sunhild Kunze

deutsch-britische Gemeinschaftsproduktion 2011

mit Andrew Buchan, Ken Duken und Franka Potente

Mit 2.741 Personen an Bord wurde der Truppentransporter LACONIA am 12.September 1942 im Südatlantik von einem U-Boot der deutschen Kriegsmarine versenkt.

Der Zweiteiler erzählt die wahre Geschichte eines humanitären Dramas und zeigt die Absurdität eines Krieges, in dem es nur Opfer gab.

 

 

Vorabend

Autor: Peter Kurzeck
17.11.2011 von Sunhild Kunze

Der Autor schreibt über seinen Heimatort. Das Oberhessen aus der Zeit nach dem Krieg und bis in die Siebziger Jahre.

Kurzeck liest den Text auf seine ganz besondere Weise.

Der Roman wurde 2011 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet.

Der Führer durch Chemnitz (1865, Online-Digitalisat)

Autor: Julius Theodor Pinther
10.11.2011 von Katrin Kropf

--> zum Digitalisat

"...all denen gewidmet welche sich für die Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz interessieren…"

Julius Theodor Pinther beklagt im Vorwort zu seinem Stadtführer, dass „jede größere Stadt“ einen [Stadt]führer hätte, „welcher den Einheimischen wie den Fremden… über dieselbe belehrt“, „nur unser Chemnitz entbehrte zeither eines solchen“. Deshalb sah er sich in der Pflicht, im Jahr 1865 endlich auch einen Stadtführer für Chemnitz vorzulegen.

Chemnitz war zu dieser Zeit bereits die drittgrößte Stadt im Königreich Sachsen mit fast 55.000 Einwohnern. Die Stadt, in der um 1800 die industrielle Revolution in Sachsen begann, besaß Webereien, Kattundruckereien und Spinnereien und entwickelte sich zum Zentrum des Maschinenbaus, dessen Erzeugnisse bald weltweit bekannt wurden. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen veränderte sich das Antlitz der Stadt und verlieh ihr den Namen „sächsisches Manchester“.

Pinther benennt in seinem Stadtführer Lage und Namen der öffentlichen Plätze und Straßen, Kirchen und Schulanstalten, bedeutende Gewerbe, ebenso Gasthäuser und listet detailliert die Anzahl der Gewerbetreibenden pro Gewerbe auf. Er widmet sich außerdem der Geschichte der Stadt. Über 50 Seiten sind jedoch allein dem Rundgang durch die Stadt Chemnitz vorbehalten. Eine beigefügte Karte erleichtert dem Leser die Ortung der genannten Objekte.

Seine Publikation enthält eine Fülle von Fakten und zeichnet so ein sehr anschauliches Bild der Stadt Chemnitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit ist Pinthers Stadtführer eine wichtige regionalkundliche Quelle.

Und der Himmel rot

Autor: Gabi Kreslehner
Regalstandort: Lifestyle Kresl
03.11.2011 von Ines Hoppe

Darm, Oliver ist 17. Sein Leben ist verpfuscht, verrutscht. Kein Wunder, wenn man Darm heißt. Sein Name ist gewissermaßen Prophezeiung. Aber Jana bringt das Eis zum Schmelzen. Muss ja. Der neue Roman von Gabi Kreslehner ist so bitter und schön wie das Leben selbst. (buchkatalog.de)

I K - eine Legende auf Rädern

Regalstandort: Ter V 20.0 Sachsen I K
02.11.2011 von Sabine Schumann

Im Oktober 1881 wurde zwischen Wilkau und Haßlau die erste 750mm-Strecke in Sachsen, die Strecke mit dem steilsten Streckenabschnitt in Sachsen, eingeweiht.

Die für diese Bedingungen geeignete Lokomotive, eine dreiachsige Naßdampftenderlok mit Außenrahmen, wurde damals von der Sächsischen Maschinenfabrik, vorm. Richard Hartmann in Chemnitz, geliefert. Heute ist diese Lok im Original nicht mehr vorhanden.

Von 2006 bis 2009 konnte durch umfangreiche Geld- und Sachspenden der originalgetreue Nachbau dieser Lokomotive nach alten und neuen Zeichnungen erfolgen.

Seit August 2009 ist die I K Nr. 54 auf sächsischen Schmalspurbahnen im Einsatz.

Die DVD berichtet von diesem großartigen Projekt.

 

Ein Mann von Welt

Regalstandort: SpF Man
13.10.2011 von Sunhild Kunze

Eine sehr amüsante Komödie aus Norwegen vom erfolgreichen Regisseur Hans Peter Moland

In der Hauptrolle hat der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgard gerade eine langjährige Haftstrafe verbüßt und will ein neues Leben beginnen...

 

 

 

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