Der versteinerte Wald im Garten des König-Albert-Museums und das Orth-Denkmal in Chemnitz-Hilbersdorf (Digitalisat)
Nachdem im 18. Jahrhundert bereits über 290 Millionen Jahre alte Kieselhölzer in und um Chemnitz gefunden worden waren, wurden im ausgehenden 19. Jahrhundert unter der Leitung des damaligen Direktors des König-Albert-Museums Johann Traugott Sterzel in den Chemnitzer Stadtteilen Hilbersdorf und Sonnenberg bei Bauarbeiten erstmals große zusammenhängende fossile Baumstämme ausgegraben. Über die Entstehung, die Ausgrabungsarbeiten, die Beschaffenheit und den Verbleib dieser europaweit einmaligen Naturdenkmale gibt dieses 1913 zum ersten mal veröffentlichte Büchlein Auskunft aus erster Hand. 1927 erschien die zweite, textlich identische Auflage, die nun als Digitalisat vorliegt und frei für jeden online sowie als PDF-Download verfügbar ist unter
http://digital.slub-dresden.de/id356298701
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"Besser essen" (eMedien)
Unser vorletztes "Trendthema" im Eingangsbereich der Zentralbibliothek befasste sich mit dem Thema "Besser essen", im weitesten Sinne. Ein paar dieser durchaus streitbaren Medienvorschläge haben wir nun noch einmal im Bereich "Wissenschaft & Technik" präsentiert, gedruckt wie auch digital...Hier die digitalen Tipps, welche Kunden der Stadtbibliothek kostenfrei ausleihen und herunterladen können:
eMedientipps zum Thema "Besser essen"
Hintergrundabbildungen alle via Flickr:
- "Fleisch": (cc) by tuscanycious
- "Birnen": (cc) by Milena Mihaylova
- "Burgermenü" (cc) by Moe_
- "Gemüselasagne": (cc) by visualpanic
- "Kirschen": (cc) by-sa Benson Kua
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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (eBook)
So manch betagte Leute waren dieser Tage im Gespräch: rüstig, professionell und vielbewundert aber auch hin und wieder mit einer fragwürdigen Haltung gegenüber ihrer jeweiligen Vergangenheiten... Auch der Protagonist dieses aktuellen Bestsellers - als eBook für Sie kostenlos ausleih- und vormerkbar! - hat es seit jeher faustdick hinter den Ohren. Der Leser bekommt einen hautnahen Einblick in die Ist-Situation des frisch gebackenen Geburtstagskindes Alan Karlsson, einem 100-jährigen Schweden, der auf das ganze Feier-Brimborium im Altersheim mitsamt Bürgermeister und seinen Gesandten keine Lust hat und einfach mit Schlappen und ohne großes Gepäck aus dem Fenster verschwindet. Das Ziel ist nicht weiter bestimmt, aber gerade das macht die Situationen des sorglosen Alten so amüsant. Durch die Verquickung rein zufälliger und nicht bös gemeinter Umstände entwickelt sich so etwas wie eine Kriminalkomödie, die sich wunderbar dahinliest.
Die wilde Verfolgungsjagd des 100-Jährigen wird immer wieder von Rückblenden in die vergangenen 100 Jahre seines Lebens unterbrochen, zu Berufszeiten übrigens ein berühmt-berüchtigter Sprengstoffexperte mit politischer Gleichgültigkeit. Das wirkt dann umso komischer - und natürlich auch gewollt unrealistisch - beim Zusammentreffen mit diversen Staatsoberhäuptern. Man fühlt sich immer ein wenig an die unglaubliche Lebensgeschichte von Forrest Gump erinnert und wie auch dort steht hier niemand mit erhobenem Zeigefinger und mahnt wie man sich in bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen zu verhalten hat...
Jonas Jonassons Kassenschlager ist durchaus kurzweilig zu lesen, doch hin und wieder - und das auf nicht einmal 350 Seiten - mit Längen während der Rückblenden versehen.
Jetzt ins eBook hereinlesen oder gleich direkt ausleihen.
Das andere Dasein (eBook)
Der mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag schreibt auf Deutsch. Vielleicht liest sich gerade deshalb seine Schreibe so fantasievoll wie direkt. Lesungen mit ihm entwickeln sich stets zu einem Heiratsantrag an die Sprache und den reflektierenden, empfindsamen Geist, geformt vom mongolischen Steppenleben mit seiner Einsam- und Gemeinsamkeit, mit diesem besonderen Verhältnis zwischen den Menschen und zur Natur. Auch Tschinags neuer Roman "Das andere Dasein" ist eine liebevolle Geschichte der alltäglichen Träumerei.
"Moskau im Spätfrühling des Jahres 1977: Der junge Burjate Minganbajir begegnet der ungarischen Studentin Anni und verliebt sich unsterblich. Sie erleben wunderbare Tage, dann muß sie nach Budapest zurückkehren. Sein einziger Brief kommt zurück mit dem Vermerk: "Kein Empfänger. Bitte an diese Adresse nicht wieder schreiben!". Die Zeit vergeht, Minganbajir heiratet, gründet eine Familie und verdient seinen Lebensunterhalt als Dolmetscher. Die verlorene Liebe aber bleibt immer in seinem Herzen. Jahre später lernt er erneut eine Anni kennen. Sie ist die Chefin einer ungarischen Zirkustruppe, die er als Dolmetscher in die mongolische Steppe begleitet. Er fühlt sich auf geheimnisvolle Weise zu dieser Frau hingezogen, mit ihr verbunden, obgleich sie seine Anni nicht sein kann, denn sie ist wesentlich älter. Bei einem Ausflug in die winterliche Steppe kommen sich die beiden näher."
Hier probelesen oder gleichin der ChemNetzBib als eBook
ausleihen/ kostenlos vormerken.
Seifenfabrik Günther & Haussner : 1862 – 1913 (Online-Digitalisat)
„Elfenbeinseife Marke „Elefant“ in Tausenden von Haushaltung. Beliebt und unentbehrlich – Ueberall erhältlich. – Fabrik : Günther & Haussner in Chemnitz“
oder
„Schönheit und Zartheit der Haut erlangt man nach dem Gebrauch von Buttermilch-Seife á Stück 25 Pf. Erhältlich in fast allen Geschäften. Marke „Holländerin“. Fabrikant: Günther & Haussner, Chemnitz“
Mit diesen Worten richtete die Firma „Günther & Haussner“ ihre Werbebotschaft an die Kunden. Doch „Elfenbeinseife – Marke Elefant“ oder Buttermilchseife waren nur zwei der allseits beliebten Seifen aus der vielfältigen Produktionspalette.
Die 1862 von dem Seifensiedemeister Friedrich August Günther in der Äußeren Johannisstraße eröffnete Firma konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten im Jahre 1871 zur Firma Günther & Haussner firmieren.
Mit dieser Zeit begann die überaus erfolgreiche Entwicklung dieser Firma und die Konzentration auf die Fabrikation von Haus-Seifen aller Art. Die neue, modernere Produktionsstätte, die über Gleisanschluss verfügte, wurde 1894 in Kappel in Betrieb genommen.
Mit einem gut ausgebauten Vertretersystem erschloss sich die Firma Günther & Haussner den deutschen Markt : Vertretungen gab es in u.a in Leipzig, Mönchen-Gladbach, Aachen, Zwickau, Bielefeld, Duisburg.
HIER geht es zum Online-Digitalisat in der Digitalen Sammlung: Historische Bestände der Stadtbibliothek Chemnitz
Der Führer durch Chemnitz (1865, Online-Digitalisat)
"...all denen gewidmet welche sich für die Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz interessieren…"
Julius Theodor Pinther beklagt im Vorwort zu seinem Stadtführer, dass „jede größere Stadt“ einen [Stadt]führer hätte, „welcher den Einheimischen wie den Fremden… über dieselbe belehrt“, „nur unser Chemnitz entbehrte zeither eines solchen“. Deshalb sah er sich in der Pflicht, im Jahr 1865 endlich auch einen Stadtführer für Chemnitz vorzulegen.
Chemnitz war zu dieser Zeit bereits die drittgrößte Stadt im Königreich Sachsen mit fast 55.000 Einwohnern. Die Stadt, in der um 1800 die industrielle Revolution in Sachsen begann, besaß Webereien, Kattundruckereien und Spinnereien und entwickelte sich zum Zentrum des Maschinenbaus, dessen Erzeugnisse bald weltweit bekannt wurden. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen veränderte sich das Antlitz der Stadt und verlieh ihr den Namen „sächsisches Manchester“.
Pinther benennt in seinem Stadtführer Lage und Namen der öffentlichen Plätze und Straßen, Kirchen und Schulanstalten, bedeutende Gewerbe, ebenso Gasthäuser und listet detailliert die Anzahl der Gewerbetreibenden pro Gewerbe auf. Er widmet sich außerdem der Geschichte der Stadt. Über 50 Seiten sind jedoch allein dem Rundgang durch die Stadt Chemnitz vorbehalten. Eine beigefügte Karte erleichtert dem Leser die Ortung der genannten Objekte.
Seine Publikation enthält eine Fülle von Fakten und zeichnet so ein sehr anschauliches Bild der Stadt Chemnitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit ist Pinthers Stadtführer eine wichtige regionalkundliche Quelle.
Rimbaud und die Dinge des Herzens (eBook)
Normalerweise erscheint die Polizei nur an der Tür Familie aus Mali, wenn Charlys drogenabhängiger Bruder Henry wieder irgendwelche Dummheiten ausgeheckt hat. Doch diesmal ist es Charlys Mutter, die den Gesetzeshütern folgen muss. Der Zehnjährige macht sich auf die Suche nach ihr in der lebensfeindlichen Umgebung der Pariser Banlieue... auch wenn er dafür die Schule schwänzen muss.
Benchetrit beschreibt aus der Sicht des aufgeweckten Kindes eine Welt voller Herzenswärme, Hoffnung und Lebensweisheit... und das alles ohne altklug zu wirken. Vielmehr sind die Formulierungen Charlys die eines Kindes: ehrlich und unverblümt, guten Herzens, aber durchaus nicht ganz unschuldig.
Was es mit Arthur Rimbaud auf sich hat, ist für den Leser eher von beiläufiger Bedeutung. Doch kaum ein Dichter beeinflusste seine Nachwelt dermaßen wie Rimbaud; seien es nun Regisseure, Musiker, Maler, Schriftsteller oder einfach nur den "einfachen Leser". So ist er auch der Lieblingsdichter des sympathischen Charly. In Rimbauds Gedichten findet er kluge Aussprüche, die ihm das harte Leben der Banlieue ertragen lassen, Fantasien, durch die er seine eigenen beflügelt sieht.
SAMUEL BENCHETRIT, geboren 1973 in Champigny-sur-Marne, ist Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor. Für "Rimbaud und die Dinge des Herzens" erhielt er 2009 den Prix Populiste.
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Chili, Paprika & Co. : feurig, lecker, erfrischend (eBook)
"Chili, Paprika & Co." ist die Neuauflage des 2005 im E. Ulmer Verlag erschienenen Buches von Eva Schumann. Neben einem Überblick zu den verschiedensten Chilisorten aus aller Welt, Beiträgen zu Geschichte, Botanik und gesundheitlicher Bedeutung der heißen Frucht sowie einer kleinen Rezeptsammlung gibt die Diplomingenieurin für Gartenbau viele nützliche Tipps zum eigenen Anbau im Garten oder auf dem heimischen Balkon.
Besonders nützlich ist auch die "Infothek" mit vielen Querverweisen zu Chili-Bezugsquellen und Webseiten.
Es reicht nicht ganz an die Chili-Bibel "Das Chili Pepper Buch 2.0" von Harald Zoschke heran, ist aber gerade aufgrund seiner Übersichtlichkeit und Verständlichkeit als Schnelleinstieg sehr gut geeignet.
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Anständig essen (eAudio)
Karen Duve, ehemalige Taxifahrerin, später Taxischreiberin, schließlich Kinderbuchautorin und Märchentante. Jetzt will sie also unter die Ernährungsberater gehen!? Relativ weit gefehlt. Statt neunmalkluge Thilo-Bode-Tipps, Fleischfakten á la Foer und Schweisfurth-Schwärmereien zu bringen, schneidet Duve sich lieber ins eigene Fleisch und zerrt mit reichlich Gewissensbissen an alten Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und Leckerhaftigkeiten ihrer bis dato unreflektierten Ernährungsweise: fleischig und vor allem billig war's... Für ein paar Monate kam's aber anders und Duve lässt uns auf sehr menschliche, nachvollziehbare aber nicht triviale Art und Weise daran teilhaben.
"Anständig essen" ist ein Selbstversuch, welcher viele der Ernährungsweisen durchläuft, die viele (noch) als "angesagte Trendernährungen" belächeln, denen nicht ein gesundheitlicher, egozentrischer Ansatz, sondern vielmehr ein ökonomisch-ökologischer, bisweilen natürlich philosophisch-speziozentrischer Ansatz zugrunde liegt: bio, vegetarisch, vegan und frutarisch. Karen Duve hat das alles hinter sich - mit Erfolgen und Rückschlägen, mit Humor und Verzweiflung und vor allem: mit Diskussionen mit ihrem "Gewissen" Jiminy Grille. Na, dämmert's in der Märchenwelt?
Karen Duve hat diese Hörfassung selbst überarbeitet und eingelesen. Nun gibt es "Anständig essen" für die Kunden der Stadtbibliothek auch in der ChemNetzBib zum kostenlosen Herunterladen. Jetzt
oder zunächst die Hörprobe antesten.
Life (eBook)
Als es um eine Autobiografie aus Sicht eines Stones-Mitglieds ging, hat Mick Jagger dann doch den Vorschuss an seinen Verlag zurück gezahlt. Dem egozentrischen Frontmann dieser Rock-Urviecher fiel einfach nichts groß ein.
Dafür wusste Keith Richards im vergangenen Jahr umso mehr aus dem Nähkästchen zu plaudern! Von reichlich Drogenerfahrung und natürlich der Musik und ihrer Entstehung. Schließlich ist Richards der Mann, der für die einzigartigen Riffs und Melodien für die Ewigkeit verantwortlich ist. Trotz der vielen Seiten ist die Schreibe kurzweilig, rüpelhaft flapsig und was den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen angeht, so meint Richards selbst dazu:
"This is Life. Believe it or not, I haven't forgotten any of it."
Wer knappe 550 eSeiten in 14 Tagen durchzuwälzen vermag, kann sich die begehrte Richards-Autobiografie "Life" in der ChemNetzBib
oder zunächst die Leseprobe antesten.
Treffer 1 bis 10 von 29









Katrin Kropf
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Peter von Sperling
Sehr geerther Herr Uwe Hastreiter, Vieln dank, ein "bisschen" verspätet folgt hiermit meine e-mail peter.von@gmail.com Mit...
Beatrix Nowarra
Wo ist der "gefällt-mir-Knopf"?! Denn mir gefällt das!! Weiter so, liebes Bibliotheks-Team! :-)
Susanne Luschnat
Hallo Herr Hastreiter, versehentlich habe ich gerade auf der Seite "Lesezeichen gefällig?" im Kommentarfeld...
Frau Kah
Vollkommen unnötig von Frau Mühl, das gesamte "Familienmodell" so pauschal zu bewerten. Aber die hat schon...