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Kind & Ko(mmune)

„Leseförderung für Vorschulkinder und Erstleser –
Kinder gestalten ihren Bibliotheksbereich“

Projektbericht:

Ausgangssituation

Im Oktober 2004 wurde die Stadtbibliothek Chemnitz im TIETZ, einem ehemaligen Kaufhaus, nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Die Kinderwelt, der Bereich für 2 - 14jährige, war gut ausgestattet.

Das neue Haus fand schnell das Interesse der Chemnitzer, der Besucheransturm stieg über Erwartung um fast 80 %. Das vielseitige Medienangebot, die Lese-, Hör- und Spielplätze wurden von Kindern und Eltern begeistert aufgenommen. Aber gerade wegen der gebotenen Menge und Vielfalt an Medien konnten vor allem jüngere Kinder ohne Hilfe kaum das für sie Beste finden. Doch sie trauten sich selten mit ihren Fragen an die Beratungstheke. Eltern, die unter Zeitdruck zum Erstbesten griffen, ernteten von ihren Sprösslingen Protest.

Gleichzeitig stieg die Zahl der Bibliothekseinführungen für Kindertagesstätten deutlich. Meist suchten die Kinder für ihre Projekte Medien zu ganz speziellen Themen, konnten diese aber in der Aufstellung nicht selbstständig finden, auch die Erzieher brauchten bei der Durchforstung aller Bestandsgruppen häufig Hilfe. Neugier und Leselust wurden so nicht gefördert, sondern gebremst.

Projektidee

Im Team Jugend und Musik wurde die Situation mehrfach diskutiert, sie forderte geradezu neue Lösungen! Bei der Suche danach ging das Team bereits davon aus, die jüngsten Benutzer bei der Ideenfindung mit einzubeziehen. Allerdings gab es im Bereich der Öffentlichen Bibliotheken dafür bisher nur ein bekanntes Beispiel aus Bremen. Dort waren am Projekt „Wir zaubern uns `ne Bibliothek“ Kinder zwischen 6 und 12 Jahren beteiligt. In Chemnitz sollte Ähnliches aber mit Kindern des Vorschulalters und der 1. Klassen unternommen werden. Die Zweifel an der Realisierbarkeit waren groß: Kann das mit so kleinen Kindern gelingen? Wie kann man ihre Wünsche und Meinungen erfahren, ohne sie zu beeinflussen? Können sie genau erklären, was ihnen wichtig ist? Können diese Wünsche dann auch umgesetzt werden?

Beinahe gleichzeitig startete in Chemnitz und Paderborn das Projekt „Kind und Ko(mmune)“, das im Frühjahr 2005 durch die Bertelsmann- und Heinz Nixdorf Stiftung initiiert wurde und bis Ende 2007 läuft. Es hat sich unter Federführung des Jugendamtes die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und die Gestaltung und Vernetzung frühkindlicher Bildungsangebote ebenso wie die frühe Beteiligung der Kinder an der Gestaltung ihrer Lernprozesse zum Ziel gestellt. Das Projekt „Leseförderung für Vorschulkinder und Erstleser – Kinder gestalten ihren Bibliotheksbereich“ gehörte zu den 7 von 28 eingereichten, die bestätigt und damit auch gefördert wurden. In den Arbeitsgruppen, Foren und Fortbildungen im Rahmen von „Kind und Ko“ bestärkten Pädagogen und Eltern das Vorhaben, der neue Sächsische Bildungsplan für Kindertagesstätten bot dafür zusätzliche Grundlagen.

Projektziele

Das Team Jugend und Musik
setzte sich für das Projekt folgende Ziele:

  • Kinder in der Übergangsphase zwischen Kindergarten und Grundschule sind Zielgruppe und Akteure des Projektes.

  • Veränderung der Medienpräsentation für Kinder von 2 bis 8 Jahren (gelbe Gruppe), damit Erlangen von Medienkompetenz fördern

  • Gestaltung von abgeschirmten Lese- und Vorleseplätzen, orientiert an den Bedürfnissen der Kinder, damit Leselust fördern

  • Umgestaltung des Bereiches entsprechend den Vorstellungen, Fähigkeiten und Wünschen der Kinder

  • Medienpräsentation an die Anforderungen und Wünsche der Kinder anpassen

  • gleichzeitig Erweiterung des Medienangebotes für KindertagesstättenGrundschulen zur Unterstützung ihrer Bemühungen im Hinblick auf die Leseförderung, dabei Schwerpunkt auf Themen, die Kinder selbst interessieren, die Eltern ihren Kindern nahe bringen wollen bzw. die die Pädagogen für die Arbeit mit den Kindern benötigen

  • Präsentation eines Medienangebotes für Eltern zu den Themen Erziehung und gesundheitliche Entwicklung

Projektverlauf

Zur Umsetzung wurde eine Projektgruppe mit der Teamleiterin, der Leiterin des Benutzungsmanagements, der Lektorin für Kinderliteratur und zwei Bibliothekarinnen für die Veranstaltungstätigkeit gebildet.

In der Vorbereitungsphase beeindruckte das hohe Interesse der angesprochenen leitenden Pädagogen. Geplant war die Einbeziehung von je zwei Gruppen aus Kindertagesstätten und Grundschulen/Klasse 1. Nach Gesprächen mit den Leitern der Grundschulen und Kindertagesstätten meldeten sich 8 von 10 angesprochenen Einrichtungen zurück. Da die neu geknüpften Kontakte genutzt und ausgebaut werden sollten, erfolgte unsererseits keine Absage. So waren 10 Gruppen aus unterschiedlichen Wohngebieten, mit verschiedenen pädagogischen Konzepten und sozialem Umfeld, das heißt, insgesamt 170 Kinder am Projekt beteiligt.

Vom November 2005 bis Juli 2006 besuchten die Gruppen die Bibliothek mindestens zu drei Veranstaltungen. Die erste Runde diente der spielerischen Einführung, für die Kindertagesstätten unter dem Motto „Tiger, Bär und noch viel mehr“, für die ersten Klassen als „Schatzsuche in Bibliothekarien“. Beides war mit einer Stöberphase und der Anmeldung der Einrichtung bzw. der einzelnen Schüler verbunden. In der zweiten Runde schlüpften die Kinder in die Rolle von Bibliotheksassistenten, beurteilten das Angebot und die Präsentation der Medien sowie die Ausstattung und Gestaltung der „Kinderwelt“. Sie wurden auch vor die schwierige Aufgabe gestellt, Medien zu sortieren. Die letzte Runde begann mit einer „Hausaufgabe“, die Kinder sollten Vorschläge für ihre Traumbibliothek in Form von Bildern oder Modellen gestalten. Die Ergebnisse wurden feierlichen an die Veranstaltungsleiterinnen übergeben und erläutert, dazu besuchten diese die Kinder in ihren Einrichtungen. Während der Sommerferien 2006 wurden alle Bilder und Modelle in der Kinderbibliothek im TIETZ in einer Ausstellung gezeigt.
Für die Mitarbeiter/innen des Teams Jugend und Musik gestaltete sich die Projektarbeit mit den Kindern beeindruckend und erfolgreich. Sie konnten durch die gezielte Beobachtung und Dokumentation der Veranstaltungen in Form von Fotos und Protokollen zahlreiche Erkenntnisse für die weitere bibliothekspädagogische Arbeit, für die Gestaltung eines lesefördernden Umfeldes und die Medienpräsentation im Kinderbereich gewinnen.

Ideen der Kinder

Im Folgenden sind nur die wichtigsten Vorschläge der Kinder genannt (es lagen über 200 Wünsche vor), zusammengefasst nach Schwerpunkten für die Umsetzung:
1. gemütliche ungestörte Leseplätze: in Form einer Ritterburg oder eines Prinzessinnenschlosses, eines Zeltes oder Iglus mit Leseplätzen, einer Wiese mit Liegestühlen, Hängematten oder Liegen mit Kissen zum Lesen, kleinen Tischen mit großen Schirmen zum gemeinsamen Lesen oder Vorlesen, Sesseln mit Himmel und Sternen darüber
2. Abgrenzung des Bereiches für die Jüngsten: durch einen Eingang wie Ritterburg, Märchenschloss, durch ein Tor (durch das nur kleine Kinder passen) mit Rutsche
3. Abgeschirmte Hörplätze: Iglus zum CD-Hören oder Videos anschauen, Kuschelecke mit vielen Kopfhörern und Himmel darüber, Medientechnikturm
4. Orte der Phantasie, der Märchen und des Abenteuers: Pirateninsel oder Piratenschiff, passende „abenteuerliche“ Dekoration, Flagge, Schatzkiste und dazu die passenden Medien und Plätze zum Sitzen, Märchenzelt, Kleidertruhe, glitzernde Lampen, Sternenhimmel
5. kindgerechtes Orientierungssystem: Pfeile, Schilder, deutlich sichtbare überlebensgroße Bilder an den Regalen, Signets, Medaillons, große Schrift, passende Dekoration zu den Medien für Kinder, farbige Schilder, Fußtapsen vom Eingang zur Kinderbibliothek
6. Medienpräsentation: weniger ist mehr (!), möglichst alles niedriger und frontal: niedrigere Regale, Wühlkisten, Bücher nicht so eng, Titelbilder nach vorn, zum Blättern, Bücher gleich an den Leseplätzen, Bücher schräg legen, alle Bücher über Sterne und Raketen hintereinander zum Blättern, niedrige Behältnisse für CDs, damit man darauf schauen kann

Realisierung

Umgesetzt werden konnte letztendlich:
- die Abgrenzung der „Gelben Gruppe“ durch Fahnen mit Helm, Wappen und Krone, die einen Burgeingang andeuten
- der Umbau der vorhandenen Regale, um alle Medien frontal präsentieren zu können
- thematische Aufstellung aller Medien orientiert an den Vorschlägen der Kinder
- neue kindgerechte und verständliche Beschilderung mit Signets und Schrift
- ein mittelalterlich anmutendes Lesezelt, in dem auch die Vorlesepaten ungestört agieren können
- ein Piratenschiff mit Medienbehältnissen und Leseplätzen
- zwei mit Burgzinnen und Dächern abgegrenzte Hörplätze, alles zum „gemütlichen Lagern“ mit Polstern und Kissen

Um die Möblierungswünsche der Kinder fachgerecht, sicherheitstechnisch und zum gestalterischen Gesamtkonzept des Hauses passend realisieren zu können, erfolgte eine Ausschreibung für Lesezelt, Piratenboot, Hörplätze und Eingang, zwei Kindermöbel- und Spielzeugdesigner erhielten den Zuschlag.

Die neue thematisch orientierte Beschilderung in Form von Signets und großer Beschriftung wurde während der 2. Veranstaltungsrunde von einer jungen Künstlerin entwickelt, den Kindern in der 3. Runde vorgestellt und dem Verständnis der Kinder angepasst, das heißt, gegebenenfalls korrigiert. Im Anschluss entstanden verschieden Formate für die Beschilderung an den Regaldächern und den Medienkästen sowie die Signaturschilder. Den Umbau der vorhandenen Regale übernahm ein Tischler in Zusammenarbeit mit einem Schlosser und Polsterer. Die vier Flachböden wurden durch Kästen auf dem Fußboden und in Blickhöhe des Vorschulalters ersetzt und erhielten flexibel einsetzbare Abtrennungen für verschiedene Buchformate. Ein Schrägfachboden darüber dient der Präsentation neuer Medien. Alle Regale bekamen ein gelbes Stoffdach, an dem mit Klettband die Schilder befestigt werden können.

Eröffnung

Am 21.04.2007 wurde der neu gestaltete Kinderbereich allen Chemnitzer Kindern im Rahmen eines Familienfestes unter Mitwirkung der ebenfalls im TIETZ untergebrachten Volkshochschule, des Naturkundemuseums und der Neuen Sächsischen Galerie feierlich zur Nutzung übergeben. Das Fest wurde ein Riesenerfolg: fast 3000 begeisterte Besucher feierten einen ganzen Samstag lang mit! Am Burgeingang zerschnitten Kinder (Foto) gemeinsam mit dem „Drache Kokosnuss“ (Kostüm zum Buch von Ingo Siegner) das rote Band zum gelb-orange-rot gestalteten Bereich der zwei- bis achtjährigen in der Kinderbibliothek. Im Lesezelt mit vielen Polstern und Kissen wechselten sich die Vorlesepaten mit Märchen und Geschichten von Helden, Drachen und Piraten. Kleine Ritter und Prinzessinnen fanden unter den mit Türmchen, Zinnen und Baldachinen verzierten Burgen zwei CD- Hörplätze. Clowns luden mit Flöten zum gemeinsamen Pantomimespiel ein. Das erste eigene Buch konnte gebastelt werden und am Schminktisch riss die Warteschlange nicht ab. Alle Seeräuber versammelten sich am abenteuerlich wirkenden Lese-Piraten-Boot. Zwischen den Sitzpolstern stehen dort in kleinen Behältnissen die Medien zum Thema „Ritter, Urmensch und Pirat“ griffbereit.
Dicht umlagert waren die umgebauten Bücherregale mit den frontal präsentierten Medien. Alle Titelbilder können problemlos beim Durchblättern betrachtet werden, kindliche Neugier wird geweckt und gestillt. Die neue, weit hin sichtbare Beschilderung erleichtert den jüngsten Besuchern die Orientierung und Medienauswahl unabhängig von ihrer Lesefähigkeit. Damit werden Entdecker- und Leselust ebenso gefördert wie die Selbstständigkeit beim Umgang mit Medien. Auch jüngere Kinder finden ihre Lieblingsmedien selbst und können sie dank der Bild-Signaturschilder sogar problemlos wieder an den richtigen Platz stellen, denn eine Trennung von Belletristik und Sachliteratur und eine alphabetische Ordnung gibt es nicht mehr. Aus den Themen- und Medienwünschen der Kinder, ihren Sortiervorschlägen und Bezeichnungen für die Schilder ist die neue Aufstellung entstanden:

Ab 2
Auto Flugzeug Eisenbahn
Basteln Malen
Berufe
Familie
Frage Antwort
Freunde
Geister Feen Zauberer
Glück Angst Wut
Kinder der Welt
Kleine Detektive
Kleine Helden
(z. B. Rabe Socke, Pettersson und Findus,
Der kleine König, Hase Felix, Disney,
Bob der Baumeister)
Kochen Essen Trinken
Mein Körper
Lieder Instrumente
Märchen Phantasie
Ostern
Pflanzen Garten Jahreszeiten
Reime Rätsel Witze
Sport Spiele
Sterne Weltraum Raketen
Theater Zirkus Film
Tiere
Umwelt Erde Vulkane
Urmensch Ritter Pirat
Weihnachten
Zahlen Buchstaben

Dies erleichtert die thematische Suche, ist allerdings bei ganz gezielten Titelwünschen mit höherem Suchaufwand für Eltern und Bibliothekare verbunden.

Bücher, CD-ROM, DVDs und Videos stehen im Medienmix, formatbedingt sind CDs, Kassetten, Spiele und Zeitschriften in niedrigen Trägern und bunten Stapelkästen untergebracht.

Einzelne Themenaufkleber für 2-8 Jährige zur Nachnutzung für Bibliotheken: Passwort anfordern

Weitere Ergebnisse

Ein zusätzliches Ergebnis der Gespräche mit Pädagogen und Eltern ist das Medienangebot „für Eltern“ zur Gesundheitserziehung, Pädagogik und Psychologie, das neben dem Bibliotheksbereich für die Kleinsten präsentiert wird.
Ergänzend zur Umgestaltung erweiterte das Team den Service. Auf der Grundlage der Medien- und Themenwünsche von Kindern, Pädagogen und Eltern, dem Sächsischen Bildungsplan für Kindertagesstätten sowie dem Grundschullehrplan wurden 12 Medienboxen für Kindertagesstätten und 7 für Grundschulen erworben. Diese werden seit Mai 2006 rege genutzt, das heißt, sie sind ständig entliehen.
Durchweg positiv äußerten sich Kinder, Eltern und Pädagogen, die Bürgermeisterin für Kultur und Soziales, die ihr nachgeordneten Amtsleiter und weitere Fachleute aus den beteiligten Ämtern sowie Vertreter der Stiftungen des Projektes „Kind und Ko“ zur Umgestaltung. Alltäglich spüren wir die Begeisterung der jüngsten Besucher über die zahlreichen Rückzugsplätze zum Hören und Lesen, die frontale Medienpräsentation in kindgerechter Höhe und die freien Zugangsmöglichkeiten zu allen Medien. Die zwei folgenden Situationen bestätigen, dass der Weg, mittels eines Projekts gemeinsam mit Kindern Ideen zur Umgestaltung des Bibliotheksbereiches für die zwei- bis achtjährigen zu finden, kein Umweg war:
1. „Hier ist es wie im Paradies!“ sprach’s zur Mutter, setzte die Kopfhörer wieder auf und rekelte sich unterm Baldachin gemütlich zu recht.
2. Vater: „Vielleicht finden wir ein Buch über die Planeten für dich.“
Sohn: „Ich hab’s schon gefunden, an dem Regal ist ein Bild vom Weltall und da sind auch die Bücher und CDs!“

Nachhaltig

Statistische Auswertungen belegen den weiteren Anstieg der Entleihungszahlen: 2006 wurden für die „gelbe Gruppe“ 43.329 Entleihungen gezählt, 2010 konnten 66.888 Entleihungen registriert werden, also eine Steigerung um 54 %.
Auch der Bestand an Medienboxen wurde erweitert, zusätzlich  nutzen Pädagogen den Service der thematischen Medienzusammenstellung. 
Auch die Anzahl der Einführungen für Kindertagesstätten und Grundschulen hat deutlich zugenommen: von 63 im Jahr 2006 auf 173 im Jahr 2010. In der Folge des Projekts konnte der direkte Kontakt zum Amt für Jugend und Soziales ausgebaut werden und es gelang, 2008 einen Kooperationsvertrag für alle 76 städtischen Kindertageseinrichtungen abzuschließen.
Seit 2009 finden Eltern- und Großelternabende statt, die Anregungen zur Leseförderung bieten. Pädagogen erfahren in Fortbildungen Beispiele zur medienpädagogischen Arbeit für jüngere Kinder in der Stadtbibliothek. Auszubildende der Fachrichtungen Erzieher und Sozialassistenten informieren sich seit 2010 zum Thema Medienpädagogik und entwickeln eigene Nutzungskonzepte. Für 2011 ist die Erweiterung des Angebotes durch Schoßkindprogramme geplant, die sich auch an die Chemnitzer Tagesmütter wenden.
Seit 2009 erfolgt die Medienpräsentation für die jüngsten Nutzer auch in den Stadtteilbibliotheken im Yorckgebiet und im Vita-Center frontal und mit den im Projekt erarbeiteten Themenbezeichnungen und Signets.
Mit diesem Projekt als Schwerpunkt fand 2008 die länderübergreifende Fachstellentagung (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen) in unserem Hause statt. Über das Projekt wurde schon mehrfach in der Fachpresse berichtet: BuB  11- 12/2007, BIS 1/2009, BIS 4/2010. Seither interessierten sich mehrere Bibliotheken für die innovative Medienaufstellung, die thematische Ordnung und die Signaturgestaltung.
In der Arbeitsgruppe "Kind und Ko" des Jugendamtes wird die Vernetzung aller Einrichtungen und Initiativen zur  frühkindlichen Bildung in Chemnitz weitergeführt, die SBC ist jährlich an der Organisation von Veranstaltungen und Fortbildungen in diesem Rahmen beteiligt.


Karin Ollesch
Öffentlichkeitsarbeit für Kinder und Jugendliche

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