Versionen von Stefan-Heym-Sammlung.Biographie

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'+[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | [[Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)]] | [[Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)]] |  
[[Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)]] | [[Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)]] | [[Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)]] | [[Ehrungen]]+'

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'+[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | [[Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)]] | [[Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)]] | [[Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)]] | [[Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)]] | [[Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)]] | [[Ehrungen]]+'

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'+[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | [[Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)]] | [[Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)]] |   [[Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)]] | [[Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)]] | [[Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)]] | [[Ehrungen]]+'

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'+[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | [[Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)]] | [[Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)]] | 
[[Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)]] | [[Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)]] | [[Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)]] | [[Ehrungen]]+'

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Stefan Heym wird am 10. April 1913 unter dem Namen Helmut Flieg als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Chemnitz geboren.

Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.

Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. In Chicago beendet er sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften mit einer Magisterarbeit über Heinrich Heines "Atta Troll". Danach arbeitet er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho", die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.

Die Verachtung des Hitlerregimes und der Wille, aktiv zum Ende des 2. Weltkrieges beizutragen, führen Stefan Heym in die US-amerikanische Armee. Als Sergeant für psychologische Kriegsführung erlebt er ein Jahr darauf die Invasion in der Normandie.  Direkt nach Kriegsende besucht er als amerikanischer Soldat das zerbombte Chemnitz.

Zu Beginn des Kalten Krieges nimmt Stefan Heym eine kritische Haltung zur Politik der USA ein und scheidet wegen "prokommunistischer Haltung" im Zuge der McCarthy-Ära aus der US-Army aus. Aus Protest gegen den Koreakrieg gibt er der US-Regierung seine militärischen Auszeichnungen zurück.

Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er zu dieser Zeit viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen unter anderem 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.

Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums des ZK der SED heftig angreift. Im selben Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.

Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Koenig David Bericht | Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.

Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes wird dieses nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder strikt durchgesetzt. 1979 wird Heym aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.

Über westdeutsche Medien veröffentlicht er in Interviews, Statements und Berichten seine kritische Sicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR, die er trotz aller Unzulänglichkeiten und durchlebten Schwierigkeiten weiterhin als seine Heimat betrachtet.

Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstrationen. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Demonstration auf dem Berliner [[Alexanderplatz]] am 04. November 1989.

Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eroeffnungsrede | Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.

Stefan Heym stirbt am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, auf dem er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.

%newwin% Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: [[http://iobic.de/12728 |  Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]\\

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[[!! Ehrungen]]


*'''Ärzte ehren Schriftsteller Stefan Heym'''\\
In: Wiesbadener Kurier, 11.12.2000\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Baum, Karl-Heinz'''\\
Späte Ehre für Stefan Heym dank Glasnost\\
In: Frankfurter Rundschau, 12.4.1988\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Ab heute: Stefan-Heym-Bibliothek\\
In: Berliner Morgenpost, Jg. 106, 04.06.2004, Nr. 150, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Am Schreibtisch von Stefan Heym\\
In: Berliner Morgenpost, 02.10.2008, Nr. 271, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Politiker gegen Stefan-Heym-Straße\\
In: Berliner Morgenpost, Jg. 106, 18.12.2004, Nr. 347, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Friedensmedaille für Stefan Heym'''\\
In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.12.2000, Nr. 287, S. BS8\\
%newwin%%purple%[[http://opac.bibliothek.tu-chemnitz.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:CHE&RSN=500016749 | Universitätsbibliothek Chemnitz]]

*'''Hausmann, Ewald'''\\
Eine Ehrung für Stefan Heym\\
In: Chemnitzer Roland, 01.01.2001, S. 21\\
%newwin%[[http://opac.stadtbibliothek-chemnitz.de/webOPACClient/start.do?Login=opsb&Language=de&Query=-1=%22Chemnitzer+Roland+2001+zz%22 | Stadtbibliothek Chemnitz]]\\
[[Attach:ChemnitzerRoland2001.pdf | Originalartikel]]

*'''Keine Ehrung für Stefan Heym in Chemnitz'''\\
In: Spiegel, 02.10.1995, Nr. 40, S. 285\\
%newwin%[[http://opac.stadtbibliothek-chemnitz.de/webOPACClient/start.do?Login=opsb&Language=de&Query=-1=%22spiegel+zz+1995%22 | Stadtbibliothek Chemnitz]]\\
%newwin%%purple%[[http://opac.bibliothek.tu-chemnitz.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:CHE&RSN=500014613 | Universitätsbibliothek Chemnitz]]\\
%newwin%[[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9224781.html | zum Volltext]]

*'''Lindstedt, Hans Dietrich'''\\
Der Ehrenbürger\\
In: Der Literat, 2001, H. 11, S. 5\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym erhält Friedensmedaille'''\\
In: Der Tagesspiegel, Berlin, 7.12.2000\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym erhält Jerusalem-Preis'''\\
In: Stuttgarter Zeitung, 08.01.1993, S. 0\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym wird Chemnitzer Ehrenbürger'''\\
In: Leipziger Volkszeitung, 02.10.2001, S. 9\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Werk - Leben''' : Jerusalem-Preis für Stefan Heym\\
In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.1993, Nr. 5, S. 25\\
%newwin%%purple%[[http://opac.bibliothek.tu-chemnitz.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:CHE&RSN=500016749 | Universitätsbibliothek Chemnitz]]
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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938) | Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951) | Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963) | Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988) | Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001) | Ehrungen]]

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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | [[Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)]] | [[Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)]] | [[Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)]] | [[Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)]] | [[Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)]] | [[Ehrungen]]

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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932) | Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938) | Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951) | Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963) | Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988) | Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001) | Ehrungen]]

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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)]] | Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938) | Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951) | Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963) | Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988) | Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001) | Ehrungen]]

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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932)|Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938)|Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951)|Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963)|Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988)|Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001)|Ehrungen]]

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[[Kindheit und Jugend (1913 – 1932) | Die ersten Jahre der Emigration (1933 – 1938) | Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939 – 1951) | Die ersten Jahre in der DDR (1952 – 1963) | Vom Kritiker zum Dissidenten (1964 – 1988) | Im wiedervereinten Deutschland (1989 – 2001) | Ehrungen]]

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%newwin% Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: [[http://iobic.de/12728 |  Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
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%newwin% Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: [[http://iobic.de/12728 |  Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]\\

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!! Ehrungen


*'''Ärzte ehren Schriftsteller Stefan Heym'''\\
In: Wiesbadener Kurier, 11.12.2000\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Baum, Karl-Heinz'''\\
Späte Ehre für Stefan Heym dank Glasnost\\
In: Frankfurter Rundschau, 12.4.1988\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Ab heute: Stefan-Heym-Bibliothek\\
In: Berliner Morgenpost, Jg. 106, 04.06.2004, Nr. 150, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Am Schreibtisch von Stefan Heym\\
In: Berliner Morgenpost, 02.10.2008, Nr. 271, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Flatau, Sabine'''\\
Politiker gegen Stefan-Heym-Straße\\
In: Berliner Morgenpost, Jg. 106, 18.12.2004, Nr. 347, S. 24\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Friedensmedaille für Stefan Heym'''\\
In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.12.2000, Nr. 287, S. BS8\\
%newwin%%purple%[[http://opac.bibliothek.tu-chemnitz.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:CHE&RSN=500016749 | Universitätsbibliothek Chemnitz]]

*'''Hausmann, Ewald'''\\
Eine Ehrung für Stefan Heym\\
In: Chemnitzer Roland, 01.01.2001, S. 21\\
%newwin%[[http://opac.stadtbibliothek-chemnitz.de/webOPACClient/start.do?Login=opsb&Language=de&Query=-1=%22Chemnitzer+Roland+2001+zz%22 | Stadtbibliothek Chemnitz]]\\
[[Attach:ChemnitzerRoland2001.pdf | Originalartikel]]

*'''Keine Ehrung für Stefan Heym in Chemnitz'''\\
In: Spiegel, 02.10.1995, Nr. 40, S. 285\\
%newwin%[[http://opac.stadtbibliothek-chemnitz.de/webOPACClient/start.do?Login=opsb&Language=de&Query=-1=%22spiegel+zz+1995%22 | Stadtbibliothek Chemnitz]]\\
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%newwin%[[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9224781.html | zum Volltext]]

*'''Lindstedt, Hans Dietrich'''\\
Der Ehrenbürger\\
In: Der Literat, 2001, H. 11, S. 5\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym erhält Friedensmedaille'''\\
In: Der Tagesspiegel, Berlin, 7.12.2000\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym erhält Jerusalem-Preis'''\\
In: Stuttgarter Zeitung, 08.01.1993, S. 0\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Stefan Heym wird Chemnitzer Ehrenbürger'''\\
In: Leipziger Volkszeitung, 02.10.2001, S. 9\\
%newwin%%green%[[Fernleihe]]

*'''Werk - Leben''' : Jerusalem-Preis für Stefan Heym\\
In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.1993, Nr. 5, S. 25\\
%newwin%%purple%[[http://opac.bibliothek.tu-chemnitz.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:CHE&RSN=500016749 | Universitätsbibliothek Chemnitz]]
24.09.2010 12:09 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 14-15 bearbeitet:
Viele seiner Familienmitglieder kommen  in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ums Leben.
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Viele seiner Familienmitglieder kommen  in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ums Leben.
24.09.2010 11:24 Uhr von 194.94.14.67 -
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Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften beendet hat, arbeitet er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho", die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.
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Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. In Chicago beendet er sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften mit einer Magisterarbeit über Heinrich Heines "Atta Troll". Danach arbeitet er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho", die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.
24.09.2010 10:04 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 17-18 bearbeitet:
Zu Beginn des Kalten Krieges nimmt Stefan Heym eine kritische Haltung zur Politik der USA ein und wird wegen "prokommunistischer Haltung" im Zuge der McCarthy-Ära aus der US-Army ausgeschlossen. Aus Protest gegen den Koreakrieg gibt er der US-Regierung seine militärischen Auszeichnungen zurück.
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Zu Beginn des Kalten Krieges nimmt Stefan Heym eine kritische Haltung zur Politik der USA ein und scheidet wegen "prokommunistischer Haltung" im Zuge der McCarthy-Ära aus der US-Army aus. Aus Protest gegen den Koreakrieg gibt er der US-Regierung seine militärischen Auszeichnungen zurück.
02.09.2010 08:55 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 33-34 bearbeitet:
Stefan Heym stirbt am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
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Stefan Heym stirbt am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, auf dem er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
06.08.2010 14:44 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 25-26 bearbeitet:
Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes wird dieses nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder strikt durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.
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Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes wird dieses nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder strikt durchgesetzt. 1979 wird Heym aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.
06.08.2010 14:43 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 25-26 bearbeitet:
Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.
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Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes wird dieses nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder strikt durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.
06.08.2010 14:41 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 21-22 bearbeitet:
Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums des ZK der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
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Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums des ZK der SED heftig angreift. Im selben Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
06.08.2010 14:41 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 19-20 bearbeitet:
Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er damals viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen unter anderem 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.
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Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er zu dieser Zeit viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen unter anderem 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.
06.08.2010 14:40 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 11-12 bearbeitet:
Bereits als 18 jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
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Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
06.08.2010 12:55 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 11-12 bearbeitet:
Bereits als 18jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
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Bereits als 18 jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
26.07.2010 11:34 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 27-28 bearbeitet:
Über die westdeutschen Medien setzt er sich weiter in Interviews, Statements und Berichten mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der DDR auseinander, die er trotz aller Unzulänglichkeiten und durchlebten Schwierigkeiten weiterhin als seine Heimat betrachtet.
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Über westdeutsche Medien veröffentlicht er in Interviews, Statements und Berichten seine kritische Sicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR, die er trotz aller Unzulänglichkeiten und durchlebten Schwierigkeiten weiterhin als seine Heimat betrachtet.
22.07.2010 14:24 Uhr von 194.94.14.67 -
22.07.2010 14:24 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 33-34 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
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Stefan Heym stirbt am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
19.07.2010 15:21 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 33-34 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
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Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine letzte [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
19.07.2010 15:18 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 33-34 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine Rede über Heinrich Heine hielt.
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Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine [[Rede ueber Heine | Rede über Heinrich Heine]] hielt.
19.07.2010 11:54 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 33-34 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Jerusalem-Konferenz über Heinrich Heine.
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Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Teilnahme am Heinrich-Heine-Symposium in Jerusalem, bei der er seine Rede über Heinrich Heine hielt.
19.07.2010 11:48 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 29-30 bearbeitet:
Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstrationen. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz am 04. November 1989.
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Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstrationen. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Demonstration auf dem Berliner [[Alexanderplatz]] am 04. November 1989.
19.07.2010 11:45 Uhr von 194.94.14.67 -
19.07.2010 11:40 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 13-16 bearbeitet:
Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften beendet hat, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.

Die Verachtung des Hitlerregimes und der Wille, aktiv zum Ende des 2. Weltkrieges beizutragen, führen Stefan Heym in die US-amerikanische Armee. Als Sergeant für psychologische Kriegsführung nimmt er ein Jahr darauf an der Invasion in der Normandie teil. Direkt nach Kriegsende besucht er als amerikanischer Soldat das zerbombte Chemnitz.
geändert in:
Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften beendet hat, arbeitet er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho", die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.

Die Verachtung des Hitlerregimes und der Wille, aktiv zum Ende des 2. Weltkrieges beizutragen, führen Stefan Heym in die US-amerikanische Armee. Als Sergeant für psychologische Kriegsführung erlebt er ein Jahr darauf die Invasion in der Normandie.  Direkt nach Kriegsende besucht er als amerikanischer Soldat das zerbombte Chemnitz.
Zeilen 29-30 bearbeitet:
Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.
geändert in:
Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstrationen. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz am 04. November 1989.
19.07.2010 11:26 Uhr von 194.94.14.67 -
19.07.2010 11:13 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 11-12 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
geändert in:
Bereits als 18jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
19.07.2010 11:09 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 13-14 bearbeitet:
Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
geändert in:
Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften beendet hat, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans "Hostages" im Jahr 1942 nimmt sein schriftstellerisches Lebenswerk seinen Anfang.
19.07.2010 10:57 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 11-12 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
geändert in:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckt sich in Berlin, absolviert dort sein Abitur und beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
12.07.2010 14:28 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 4-6 bearbeitet:
!! Biografie

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!!%color=#009999% Biografie

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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
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%newwin% Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: [[http://iobic.de/12728 | Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
12.07.2010 09:50 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 11-12 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
geändert in:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft | Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
Zeilen 23-24 bearbeitet:
Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Koenig David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
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Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Koenig David Bericht | Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
Zeilen 31-32 bearbeitet:
Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eroeffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
geändert in:
Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eroeffnungsrede | Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
12.07.2010 08:50 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 3-6 hinzugefügt:

!! Biografie

08.07.2010 07:58 Uhr von 194.94.14.67 -
Zeilen 19-20 bearbeitet:
Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
geändert in:
Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Koenig David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
Zeilen 27-28 bearbeitet:
Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
geändert in:
Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eroeffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
01.07.2010 12:36 Uhr von 172.20.2.150 -
Zeile 7 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
geändert in:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschaeft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
25.06.2010 07:19 Uhr von 172.16.0.33 -
25.06.2010 07:17 Uhr von 172.16.0.33 -
Zeile 7 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
geändert in:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen. Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.
25.06.2010 07:17 Uhr von 172.16.0.33 -
Zeilen 7-10 bearbeitet:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.

Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften
, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
geändert in:
Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.Er versteckte sich in Berlin, absolvierte dort sein Abitur und begann ein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften.

Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn
, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahe steht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
Zeile 21 bearbeitet:
Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstelleriche Arbeit unvermindert fort.
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Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstellerische Arbeit unvermindert fort.
19.04.2010 10:47 Uhr von St Müller -
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | Vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
19.04.2010 10:46 Uhr von St Müller -
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | vertiefende Hinweise zu Leben und Werk: Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
19.04.2010 10:45 Uhr von St Müller -
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | Link zur Biographie im KLG]]
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%newwin% [[http://iobic.de/12728 | Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur KLG]]
19.04.2010 10:44 Uhr von St Müller -
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%green%'+'''Kommunist auf Lebenszeit%%'''+'\\
geändert in:
08.04.2010 07:40 Uhr von Johanna Türpe -
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[[http://iobic.de/12728 | Link zur Biographie im KLG]]
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07.04.2010 14:46 Uhr von Johanna Türpe -
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Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
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Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums des ZK der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
01.04.2010 08:13 Uhr von Johanna Türpe -
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Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.
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Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" am 07.09.1931 in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.
17.03.2010 11:58 Uhr von Sara Finke -
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Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hällt im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.
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Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hält im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.
17.03.2010 11:57 Uhr von Sara Finke -
Zeile 25 bearbeitet:
Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hälltim Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.
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Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hällt im Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.
04.03.2010 13:36 Uhr von Sara Finke -
Zeilen 25-27 bearbeitet:
Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hälltim Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Redner der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.

Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte - Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
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Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hälltim Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Rednern der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.

Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte-Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.
04.03.2010 13:35 Uhr von Sara Finke -
Zeile 29 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel.
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Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel nach der Jerusalem-Konferenz über Heinrich Heine.
04.03.2010 12:22 Uhr von Sara Finke -
Zeile 21 bearbeitet:
Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstelleriche Arbeit unvermindert fort.
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Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von 1976 wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie 1979 zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstelleriche Arbeit unvermindert fort.
04.03.2010 12:14 Uhr von Sara Finke -
Zeilen 15-17 bearbeitet:
Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er damals viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.

Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neusten Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
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Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er damals viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen unter anderem 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.

Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neustem Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.
04.03.2010 12:03 Uhr von Sara Finke -
Zeile 9 bearbeitet:
Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
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Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
04.03.2010 12:01 Uhr von Sara Finke -
Zeile 9 bearbeitet:
Die Emigration nach Prag und später in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
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Die Emigration 1933 nach Prag und 1935 in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.
23.02.2010 12:46 Uhr von Sara Finke -
Zeilen 29-31 bearbeitet:
Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel.
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Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel.

[[http://iobic.de/12728 | Link zur Biographie im KLG]]
23.02.2010 10:47 Uhr von Sara Finke -
Zeile 19 bearbeitet:
Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lasalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
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Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lassalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.
23.02.2010 10:03 Uhr von Sara Finke -
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Stefan Heym wird am 10. April 1913 unter dem Namen Helmut Flieg als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Chemnitz geboren.

Bereits als 18-jähriger Schüler des Staatsgymnasiums Hohe Straße setzt sich Helmut Flieg mit den gesellschaftlichen Widersprüchen in der Weimarer Republik auseinander. Mit der Veröffentlichung seines Gedichtes "[[Stefan-Heym-Sammlung/Exportgeschäft]]" in der Chemnitzer "Volksstimme", in dem der deutsche Militarismus angeprangert wird, tritt er erstmals offen gesellschaftskritisch in Erscheinung. Der Verweis vom Gymnasium und ab 1933 nationalsozialistische Gegenmaßnahmen sind die Folgen.

Die Emigration nach Prag und später in die USA ist für ihn, trotz Annahme seines Pseudonyms, Stefan Heym, unvermeidbar. Nachdem er in Chicago sein Studium der Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, welches er in Berlin begonnen hat, beendet, beginnt er journalistisch als Chefredakteur der Wochenzeitung "Deutsches Volksecho" zu arbeiten, die der Kommunistischen Partei der USA nahesteht. Als 1942 sein erster Roman "Hostages" erscheint, beginnt er sein schriftstellerisches Lebenswerk.

Die Verachtung des Hitlerregimes und der Wille, aktiv zum Ende des 2. Weltkrieges beizutragen, führen Stefan Heym in die US-amerikanische Armee. Als Sergeant für psychologische Kriegsführung nimmt er ein Jahr darauf an der Invasion in der Normandie teil. Direkt nach Kriegsende besucht er als amerikanischer Soldat das zerbombte Chemnitz.

Zu Beginn des Kalten Krieges nimmt Stefan Heym eine kritische Haltung zur Politik der USA ein und wird wegen "prokommunistischer Haltung" im Zuge der McCarthy-Ära aus der US-Army ausgeschlossen. Aus Protest gegen den Koreakrieg gibt er der US-Regierung seine militärischen Auszeichnungen zurück.

Stefan Heym sieht 1952 in der DDR, mit der er damals viele Hoffnungen verbindet, seine neue Heimat. Als Autor der zu Klassikern gewordenen Romane wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Kreuzfahrer von heute]]", "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der Fall Glasenapp]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Die Augen der Vernunft]]" findet er hier eine große Leserschaft und anfangs auch staatliche Anerkennung. So wird sein literarisches Schaffen 1953 mit dem Heinrich-Mann-Preis, 1956 mit dem Literaturpreis des FDGB und dem Nationalpreis im Jahre 1959 gewürdigt.

Sich selbst als kritischen Marxisten bezeichnend, lässt er sich als international anerkannter Schriftsteller nicht von der SED-Führung vereinnahmen oder instrumentalisieren. Vielmehr setzt er sich ab Mitte der 50er Jahre zunehmend kritisch mit der Entwicklung in der DDR auseinander. So kommt es bereits ab 1956 zu Konflikten mit der Staatsführung der DDR, als diese die Veröffentlichung von Heyms neusten Werk "Der Tag X" (späterer Titel "[[Stefan-Heym-Sammlung/5 Tage im Juni]]") trotz Entstalinisierung ablehnt.  Die Fronten verhärten sich 1965, als Erich Honecker Heym während des 11. Plenums der SED heftig angreift. Im gleichen Jahr wird Heym ein Veröffentlichungsverbot auferlegt.

Andererseits gelangt Heym durch seinen brillanten Stil und die von ihm aufgegriffenen Themen zu einer großen Popularität. In Romanen wie "[[Stefan-Heym-Sammlung/Lasalle]]" oder "[[Stefan-Heym-Sammlung/Der König David Bericht]]" bedient sich Stefan Heym des historischen Romans, um aktuelle Themen aus einer Perspektive darzustellen, die nicht den offiziellen SED-Richtlinien entspricht. Nicht selten können auch die deutschsprachigen Ausgaben einiger Werke bis zum Jahre 1989 nur in der Bundesrepublik Deutschland verlegt werden. Typische Beispiele dafür sind die Romane "[[Stefan-Heym-Sammlung/Collin]]" und "[[Stefan-Heym-Sammlung/Schwarzenberg]]", die 1979 und 1984 bei Bertelsmann erscheinen, aber erst 1990 in Ostdeutschland verlegt werden können.

Nach der zeitweiligen Lockerung des Publikationsverbotes, wird diese nach Heyms Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wieder voll durchgesetzt. Außerdem führt sie zu Heyms Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Zunehmend reglementiert und lediglich noch geduldet setzt Stefan Heym seine schriftstelleriche Arbeit unvermindert fort.

Über die westdeutschen Medien setzt er sich weiter in Interviews, Statements und Berichten mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der DDR auseinander, die er trotz aller Unzulänglichkeiten und durchlebten Schwierigkeiten weiterhin als seine Heimat betrachtet.

Stefan Heym unterstützt in den 80er Jahren die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und hälltim Herbst 1989 mehrere Reden während der Ost-Berliner Montagsdemonstration. Er gehört neben Jan Josef Liefers, Christa Wolf und vielen anderen ebenfalls zu den Redner der Alexanderplatz-Demonstration am 04. November 1989.

Bei der Bundestagswahl 1994 kandidiert Heym als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS und gewinnt ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Mitte - Prenzlauer Berg. So kann er im November 1994 als Alterspräsident die [[Stefan-Heym-Sammlung/Eröffnungsrede]] zum 13. Deutschen Bundestag halten. Er macht darin auf Fehlentwicklungen während des Wiedervereinigungsprozesses aufmerksam und verweist zugleich auf die großen historischen Chancen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit im vereinigten Deutschland. Aufgrund von geplanten Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete legt Stefan Heym sein Mandat aus Protest im Oktober 1995 nieder.

Stefan Heym starb am 16. Dezember 2001 in Israel.
Zuletzt geändert am 18.11.2010 12:22 Uhr