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Veranstaltungen für die Sekundarstufe

Durch attraktive  Literaturvermittlung können auch Jugendliche für das  Lesen begeistert werden.

Die Stadtbibliothek Chemnitz baut in ihren Veranstaltungsangeboten für die Sekundarstufe auf ihre Erfahrungen aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Schulen auf. Die vielfältigen Programme gehen alterspezifisch auf lehrplanrelevante Themen ein.

Eine detaillierte Absprache zur Klassensituation, Lernzielen und Ablauf der Führung bzw. Veranstaltung hilft uns, gruppendifferenziert vorzugehen und sichert den lehrplanbezogenen Erfolg.

Bitte melden Sie Ihre Wünsche rechtzeitig an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

Die Welt der Bücher
Zielgruppe:
Klasse 5 - 6
Dauer:
60 Minuten
Teilnehmer:
30 Schüler
Eintritt:
frei

Autor, Buch, Verlag, Bibliothek: Wie kommt das Buch in den Handel und in die Bibliothek?

Sachzeugen aus dem Bestand der Stadtbibliothek und Bilddokumente geben Schülerinnen und Schüler einen „greifbaren“ Einblick in die Entstehung eines Buches. Erläutert werden:

- die Buchherstellung im Mittelalter und die Erfindung des Buchdrucks (mit Beispielen aus dem Bestand der Stadtbibliothek)

- die Arbeit des Autors

- die Aufgaben eines modernen  Verlages

- der Weg eines Buches von der Buchhandlung ins Regal der Bibliothek

Jugendliteratur anders erleben – Projekt 1
Zielgruppe:
ab Klasse 8
Dauer:
60 Minuten
Teilnehmer:
max. 2 Klassen , ca. 50 SchülerInnen
Eintritt:
frei

„Paranoid Park“ von Blake Nelson

»Paranoid Park« ist eine illegal aufgebaute Skateranlage in Portland, Oregon, und sie trägt ihren Namen nicht ohne Grund: Der Streetpark ist das Reich jener, die das Leben hart gemacht hat. Es gibt keine Regeln und keinen Besitzer, es herrscht die Anarchie der Asphaltpiraten und wer zu weich ist, der schiebt Paranoia. Als »Skater« den Park betritt, wird er in einen Kampf verwickelt, an dessen abruptem Ende ein Toter zurückbleibt. Ein Unfall. Vielleicht Notwehr. Niemand hat Schuld. Oder doch?

„Löcher“ von Louis Sachar

Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren mit gebrauchten Turnschuhen arbeitet, hält Stanley die müffelnden Treter für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb sucht. Der Jugendrichter lässt Stanley die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Er entscheidet sich für das Camp. Die Hitze dort ist unerträglich, der Alltag hart, doch so schnell gibt Stanley nicht auf.

„Knallhart“ von Gregor Tessnow

Seit der Geliebte seiner Mutter sie rausgeschmissen hat, ist Michael Polischka eindeutig im falschen Film. Statt Villa im Berliner Nobelviertel Zehlendorf heißt es jetzt Bruchbude in Neukölln. Und auf der neuen Schule stellen ihn Erroll und seine Rotjacken gleich vor die Wahl: Kohle oder Terror. Damit beginnt die Spirale der Kriminalität.

Die Jugendlichen entscheiden sich nach kurzer interaktiver Einführung für zwei verfilmte Romane, die näher vorgestellt werden.

Jugendliteratur anders erleben – Projekt 2
Zielgruppe:
ab Klasse 8
Dauer:
60 Minuten
Teilnehmer:
max. 2 Klassen , ca. 50 SchülerInnen
Eintritt:
frei

Konflikt, Gewalt, Schuld

Für die intensivere Beschäftigung mit jeweils einem verfilmten Roman stehen zur Auswahl:

„Die Welle“ von Morton Rhue
Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging.

Faschistoides Denken und Handeln ist immer noch und überall vorhanden. Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem Aufsehen erregenden Experiment.

„Der Kickvon Andreas Veiel 

Ein Lehrstück über Gewalt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2008

Andreas Veiels „Der Kick“ ist das Dokument einer grausigen Bluttat, die 2002 die deutsche Öffentlichkeit schockierte: Drei Jugendliche aus der brandenburgischen Provinz hatten damals ohne erkennbaren Grund einen Gleichaltrigen grausam gedemütigt und misshandelt, bevor einer von ihnen ihm am Ende mit einem einer Filmszene nachempfundenen „Bordsteinkick“ gezielt das Genick brach.

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