Alexander Gauland

Alexander Gauland



Geboren: 20.02.1941 in Chemnitz
Lebt in Potsdam

Leben

Alexander Gauland verlebte seine Kindheit als Sohn des ehemaligen, von den Nazis abgesetzten, Chemnitzer Polizeipräsidenten auf dem Kaßberg. Die Schulzeit endete 1959 mit dem Abitur. Ein Jahr später ging er in die Bundesrepublik. Er studierte Jura und promovierte 1971 über „Das Legitimationsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress“ (Buchveröffentlichung im selben Jahr). Von 1970 bis 1972 war er im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung tätig. 1974/75 wirkte er als Generalkonsul in Edinburgh. Ab 1977 leitete er das Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt und von 1987 bis 1991 war er Staatssekretär und Chef der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden. Vorgänge aus dieser Zeit wurden von Martin Walser im Schlüsselroman „Finks Krieg“ verarbeitet. Von 1991 bis 2005 war Alexander Gauland Herausgeber und Geschäftsführer der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam. Seither ist er als Publizist u. a. für „Die Zeit“, „Cicero“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ tätig.

Werke 
Gemeine und Lords (1989) 
Was ist Konservativismus? (1991) 
Helmut Kohl: Ein Prinzip (1994) 
Das Haus Windsor (1996) 
Anleitung zum Konservativsein (2002) 
Kleine deutsche Geschichte (2007) 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


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Zuletzt geändert am 25.09.2008 11:20 Uhr