Alfred Matusche

Alfred Matusche



Geboren: 08.10.1909 in Leipzig
Gestorben: 31.07.1973 in Karl-Marx-Stadt

Leben

Alfred Matusche kam 1927 nach Abbruch eines Technikstudiums zur Literatur. Er schrieb Hörspiele und Gedichte. Früh schon in enger Verbindung zur Arbeiterbewegung, war er nach 1933 illegal tätig (Flugblätter, Schriften) und verlor durch Verfolgung in der NS-Zeit sein gesamtes Manuskriptmaterial (Erzählprosa und Lyrik). 1944 wurde Matusche zum Wehrdienst einberufen und kehrte 1945 nach Leipzig zurück. Nach 1945 arbeitete er zunächst für den Rundfunk, schrieb jedoch bald ausschließlich für die Bühne. Er verfasste sehr eigenwillige Theaterstücke, die nur zögernd aufgeführt wurden. 1969 kam Alfred Matusche nach Karl-Marx-Stadt, wo er einige Jahre unter dem Regisseur Peter Sodann als Dramaturg am Schauspielhaus arbeitete. Kurz vor seinem Tod erhielt Matusche den Lessing-Preis. Beerdigt ist er in Berlin auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof.

Werke 
Die Dorfstraße (1955) 
Nacktes Gras (1958) 
Der Regenwettermann (1965) 
Van Gogh (1966) 
Das Lied meines Weges (1969) 
Kap der Unruhe (1970) 
Prognose (1971) 
Nacht der Linden (postum 1977) 
Welche, von den Frauen (postum 1979) 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


Weiterführende Informationen

Trilse, Christoph: Alfred Matusche, in: Literatur der DDR. Einzeldarstellungen, Bd. 2, Berlin/DDR 1979.
Alfred Matusche In: Lit. der DDR (1979).
Alfred Matusche. Grundzüge seines dramat. Schaffens (1987).
Serke, J.: Zuhause im Exil. Dichter, die eigenmächtig blieben in der DDR (1998).


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Zuletzt geändert am 22.09.2008 14:04 Uhr