Gerd Henniger

Gerd Henniger



Geboren: 26.06.1930 in Chemnitz
Gestorben: 14.10.1990 in Berlin

Leben

Er studierte ab 1949 Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Jena. 1950, nach seiner Umsiedlung nach Westberlin, setzte er das Studium an der FU Berlin und in Paris fort. Er promovierte 1955. Von 1958 bis 1965 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin und danach bis 1990 als freiberuflicher Schriftsteller und Übersetzer (u. a. Artaud, Blanchot, Char, Éluard, Michaux, Sade). Während dieser Zeit arbeitete Henniger auch beim Rundfunk und veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Essays. Ab 1968 hielt er sich längere Zeit in Spanien auf. 1987 erhielt er den Wieland-Übersetzerpreis.

Werke 
Rückkehr vom Frieden (1969) 
Irrläufer (1972) 
Bei lebendigem Leib (1978) 
Spuren ins Offene (Essay, 1984) 
Weiße Musik (1986) 
Träume (1987) 
Requiem für das Meer (1987) 
Gläserne Schlüssel (1992) 
Punkt des Archimedes (1993) 
Spiegel im Spiegel (1995) 
Leere Quader (1996) 
Sprache und Schicksal (2001) 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


Weiterführende Informationen

Texte und Briefe, Bibliografie (1994).


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Zuletzt geändert am 25.09.2008 11:31 Uhr