Hermann Heinz Wille

Hermann Heinz Wille



Geboren: 01.06.1923 in Chemnitz
Gestorben: 07.03.2002 in Hartmannsdorf

Leben

Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.

Werke 
Draußen auf dem Ziegenanger (1952) 
Die Insel Usedom (1953) 
Sturmfahrt durch die Ozeane (1954) 
Wunderwelt des Wassers (1955) 
Der grüne Rebell (1956) 
Im silbernen Erzgebirge (1958) 
Im Banne des weißen Magneten (1958) 
Bäderinsel Usedom (1959) 
Die Goldene Woge (1960)) 
Vogtland (1964) 
PS auf allen Straßen (1964) 
Vom Kahleberg zum Fichtelberg (1966) 
Lockende Pole (1966) 
Wunderwelt der Luft (1968) 
Der Januskopf (1969) 
Stählerne Welt (1971) 
Von Plauen zum Kapellenberg (1971) 
Vorstoß ins Innere der Erde (1977) 
Sibirien (1978) 
Geburt der Technik (1983) 
Sternstunden der Technik (1986) 

Diese Titel finden Sie in der Stadtbibliothek Chemnitz.


Weiterführende Informationen

Klis, Rita / Walther, Klaus (Red.): Schriftsteller des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, hrsg. v. Bezirksliteraturzentrum "Karl Otto" Karl-Marx-Stadt, Karl-Marx-Stadt 1985, S. 52-54.


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Zuletzt geändert am 22.09.2008 15:37 Uhr