370m über NN – Ein Dorfroman, der von der Schönheit einer Welt erzählt, die im Begriff ist, unterzugehen.
Lesung und Gespräch mit dem tschechischen Autor Jiří Hájíček
Lesung des deutschen Textes Vera-Cosima Gutmann, Schauspielerin am Theater Chemnitz
Moderation: Christina Frankenberg (Tschechisches Zentrum Berlin
Eintritt frei
Nach fünfzehn Jahren im Ausland kehrt Hana 2008 dorthin zurück, wo einmal ihre Heimat war. Das Dorf ihrer Kindheit und Jugend wurde geflutet und an seiner Stelle wurde ein See aufgestaut, der nun das Kernkraftwerk Temelín mit Kühlwasser versorgt. In ihrer alten Heimat will Hana ergründen, was damals ihre Familie entzweit hat. Dabei nimmt sie uns mit auf eine Reise in die untergegangene Lebenswelt der 1980er Jahre, die Zeit vor der „samtenen Revolution“ in der Tschechoslowakei.
Jiří Hájíček, 1967 in Budweis (České Budějovice) geboren, gehört zu den herausragenden tschechischen Autoren unserer Zeit. Mit seinen Romanen, die alle in der südböhmischen Landschaft angesiedelt sind, hat er bereits zweimal den Magnesia Litera erhalten, Tschechiens höchsten Literaturpreis. Die Leser der Tageszeitung Lidove noviny wählten den Roman Der Regenstab (Original: Dešťová hůl) zum Buch des Jahres 2016.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek und des Tschechischen Zentrums Berlin, mit freundlicher Unterstützung durch das Projekt Czechia 2026 im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur, welches den Gastlandauftritt der Tschechischen Republik auf der Frankfurter Buchmesse 2026 begleitet.