Zur Frühgeschichte von Chemnitz
Vortrag und Vorstellung des Buches „Zur Frühgeschichte von Chemnitz und zum Westerzgebirge von 800 bis 1200 n. Chr. – Teil 2“ von Prof. Karlheinz Hengst.
Das Erzgebirge und sein Vorland als das zuletzt besiedelte große Territorium zwischen den beiden Mulde-Flüssen stehen im Blickfeld.
Archäologischer Befund und sprachgeschichtliche Zeugen werden genutzt, um das bisher als völlig menschenfeindlich und unbewohnt geltende Gebiet im Norden und Süden von Chemnitz bis zum Gebirgskamm im Frühmittelalter als bereits „frequentiertes Reiseland“ zu erkennen. Thema sind die Resilienz der ersten Bewohner gegenüber den Erschwernissen in den Wald- und Gebirgsregionen der damaligen Zeit sowie Nachhaltigkeit, Strukturwandel und Transformation im 12. Jahrhundert.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Chemnitzer Geschichtsverein und dem Verlag Heimatland Sachsen.
Der Eintritt ist frei.